11 Tipps für den Sommerurlaub ohne Flugzeug

Die politische Weltlage insgesamt, eine mögliche anstehende Kerosin-Knappheit und in der Konsequenz immer mehr Planungsunsicherheiten führen bei vielen Reisenden dazu, den anstehenden Sommerurlaub lieber ohne Flugzeug antreten zu wollen. Dass der Weg bei einer solchen Reise auch schon zum Erlebnis dazu gehören kann, ist ein willkommener Nebeneffekt. Wer beispielsweise eine Rundreise durch unsere europäischen Nachbarländer macht, wird an beliebten Küstenstraßen oder in Panorama-Zügen mit den besten Ausblicken belohnt – und findet entlang der Route sicher noch das ein oder andere überraschende Reiseziel. Auch die Reduktion des eigenen CO₂-Fußabdrucks, der beim Fliegen bekanntermaßen recht hoch ist, spielt eine wichtige Rolle beim Umstieg vom Flugzeug auf Bahn oder Auto.
Hinzu kommt, dass es sich in den Sommermonaten für viele kaum lohnt, tagelange Anreisen nach Asien, Afrika oder Südamerika auf sich zu nehmen – es ist schlicht zu heiß vor Ort. Kühlere Destinationen wie Skandinavien rücken infolgedessen immer mehr in den Fokus, Stichwort „Coolcation“. Und: Für Familien mit Kindern und/oder Hunden bieten sich Urlaubsziele an, die bequem mit dem Auto erreichbar und daher auch gut in Etappen planbar sind.
Wir geben elf Tipps für den anstehenden Sommerurlaub ganz ohne Flugzeug.
Fünen (Fyn), Dänemark

Für alle Norddeutschen ist Dänemark natürlich ein Klassiker unter den Sommerreisezielen. Erreichbar per Auto, Fähre oder per Bahn, ist die Ankunft unkompliziert, und noch ist es an vielen Orten – Kopenhagen mal ausgenommen – recht ruhig. Beispielsweise auf der Insel Fünen (dänisch: Fyn), die zwischen Jütland und Sjælland an den Kattegat-Ausläufern liegt. Zwischen langen Sandstränden und sanften Hügeln finden sich Dörfer wie Fåborg Sogn, Svendborg und Kerteminde, die mit Fachwerkhäusern und hyggeligen Cafés auf entspannte Ausflüge einladen. Die größte Stadt der Insel ist Odense mit rund 185.000 Einwohnern, bekannt ist sie vor allem als Heimat von Hans Christian Andersen. Das Schönste an Fünen sind aber die hiesigen Badebuchten, viele Strände sind naturbelassen und erstrecken sich kilometerweit.
Nach Fünen kommt man am besten per Fähre ab Fynshav oder mit dem Auto über die Lillebælt-Brücke in der Nähe von Kolding. Auch Inselhopping ist hier möglich; rund um Fünen liegen mehrere kleine Eilande verstreut, die sich für Tagesausflüge anbieten – zum Beispiel Skarø und Drejø.
Ligurische Küste, Italien

Während sich Dänemark besonders für norddeutsche Reisende anbietet, zieht es viele Süddeutsche seit jeher nach Italien – etwa an die ligurische Küste mit den berühmten Cinque Terre. Die fünf Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore zählen zu den bekanntesten Orten Italiens und sind im Sommer entsprechend gut besucht. Wer es ruhiger mag, findet entlang der Küste jedoch Alternativen wie Porto Venere oder Camogli, die trotz ihrer Bekanntheit deutlich entspannter sind als die Hotspots rund um Cinque Terre oder Portofino.
Trotzdem bleiben die Cinque Terre ein Highlight – allein wegen der bunten Häuser, die steil über dem Meer liegen. Der Wanderweg Sentiero Azzurro verbindet die Dörfer miteinander und bietet spektakuläre Ausblicke entlang der Küste. Gleichzeitig lassen sich alle Orte unkompliziert mit dem Zug erreichen, oft sogar einfacher als mit dem Auto, denn große Teile der Region sind autofrei.
Auch die Anreise nach Ligurien funktioniert gut per Bahn: Viele Verbindungen aus Deutschland führen über Zürich oder Mailand nach La Spezia, dem wichtigsten Verkehrsknotenpunkt der Region. Von München dauert die Zugfahrt meist neun bis elf Stunden, auch Verbindungen ab Hamburg oder Berlin sind mit mehreren Umstiegen möglich.
Übrigens: Hier haben wir die schönsten Orte in Ligurien gesammelt.
Schweiz-Rundreise

Wenn es ein Land gibt, das sich wirklich bestens für Bahnreisen eignet, dann ist das die Schweiz. Besonders bekannt sind die Panoramazüge Glacier Express und Bernina Express, die verschiedene Regionen des Landes miteinander verbinden und die Zugfahrt selbst zum Teil der Reise machen. Immer wieder ergeben sich fantastische Ausblicke auf die idyllische Landschaft voller Bergpässe, Gipfel, Flüsse und Almen – ganz getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“. Besonders in Graubünden führen Bahnstrecken und Passstraßen durch alpine Landschaften rund um St. Moritz oder den Schweizer Nationalpark. Das dichte Bahnnetz erschließt auch kleinere Orte zuverlässig: Viele Bergbahnen, Seilbahnen und Schiffe sind direkt angebunden. Weiterer Pluspunkt: Auch die Anreise aus Deutschland gelingt unkompliziert – etwa mit Direktzügen nach Zürich, Basel, Bern oder Interlaken.
Ob Zürich, Bern oder Genf, die Seen der Zentralschweiz oder das Berner Oberland: Hier wechseln sich Städte, Bergdörfer und Natur fast nahtlos ab. Viele Schweiz-Reisen beginnen in Zürich oder Luzern – etwa mit Spaziergängen durch die Altstadt, entlang des Vierwaldstättersees oder Ausflügen auf Berge wie den Pilatus. Zu den bekanntesten Regionen des Landes gehört das Berner Oberland rund um Interlaken: Zwischen Thuner- und Brienzersee liegen Orte wie Grindelwald, Lauterbrunnen oder Mürren vor der Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau. Auch das Kanton Wallis mit Zermatt und dem eindrucksvollen Blick auf das Matterhorn gehört zu den charismatischsten Regionen der Schweiz.
Hier haben wir die schönsten Orte in der Schweiz gesammelt.
Polnische Ostseeküste

Entlang der mehr als 500 Kilometer langen polnischen Ostseeküste wechseln sich breite Sandstrände, Dünenlandschaften, Kiefernwälder und kleinere Badeorte ab. Anders als viele Mittelmeerregionen wirkt die Gegend vergleichsweise ursprünglich und wenig verbaut. Besonders beliebt ist die sogenannte Dreistadt rund um Gdańsk (Danzig), Sopot und Gdynia. Viele Reisende verbinden dort Strandurlaub mit einer Städtereise: Danzig gilt mit seinen restaurierten Bürgerhäusern, alten Speichergebäuden und der Lage am Hafen als eine der schönsten Städte Polens. Sopot ist bekannt für seine lange Seebrücke, Jugendstilvillen und breiten Strände, während Gdynia stärker vom Hafen und modernistischer Architektur geprägt ist und ein gänzlich anderes Flair ausstrahlt.
Weiter westlich liegen Badeorte wie Świnoujście (Swinemünde) direkt an der deutschen Grenze oder Łeba am Rand des Slowinzischen Nationalparks mit seinen wandernden Dünen und langen Radwegen. Aktivurlaub spielt an der polnischen Ostsee generell eine große Rolle: viele Menschen reisen zum Radfahren, Wandern oder für Wassersport an die Küste. Auch die Anreise ohne Flugzeug ist unkompliziert: Bahnverbindungen führen über Berlin Richtung Szczecin (Stettin) oder Gdańsk. Innerhalb Polens sind zahlreiche Küstenorte per Regionalzug erreichbar, sodass sich auch längere Rundreisen entlang der Ostsee gut planen lassen.
Übrigens: Hier finden Sie die schönsten Strände an der Ostseeküste Polens.
Inselhopping in den Niederlanden

Wer auf den westfriesischen Inseln unterwegs ist, richtet seinen Tagesablauf oft nach Fähren und Gezeiten. Die niederländische Nordseeküste selbst lässt sich unkompliziert erreichen – etwa per Bahn über Amsterdam, Rotterdam oder Groningen und von dort weiter per Regionalzug oder Bus zu den Fährhäfen.
Texel ist die größte und lebendigste Insel der Gruppe, anders als viele andere Eilande ist sie nicht autofrei: Die TESO-Fähre bringt auch Autos in rund 20 Minuten von Den Helder hierher. Trotzdem sind Fahrräder das wichtigste Verkehrsmittel, ergänzt durch das Bussystem Texelhopper. Auf Ameland, Vlieland oder Schiermonnikoog geht es noch ruhiger zu, sie sind die perfekten Rückzugsorte für alle, die absolute Entspannung suchen. Viele Reisende starten auf Texel und reisen anschließend Insel für Insel Richtung Norden weiter.
Beim Inselhopping in den Niederlanden stehen also vor allem Natur und Bewegung im Fokus: Ob Radfahren, Wattwanderungen, Segeln oder Kitesurfen, für jeden ist die passende Aktivität geboten. Kleine Fischrestaurants, Strandpavillons und nachhaltige Unterkünfte prägen die Inseln.
Gardasee, Italien

Zwischen hohen Felswänden im Norden, Olivenhainen im Süden und kleinen Hafenorten am Wasser bildet der Gardasee die perfekte Mischung aus alpiner Berglandschaft und mediterranem Italien. Genau diese Gegensätze machen die Region seit Jahren zu einem der beliebtesten Sommerziele der Deutschen – neben der Tatsache, dass die Anreise so unkompliziert vonstatten geht. Zahlreiche Zugverbindungen führen über München oder Innsbruck nach Verona oder Rovereto, von dort aus geht es mit dem Bus, Regionalexpress oder Mietwagen weiter. Regelmäßig überqueren Fähren den Gardasee und bringen Reisende an die verschiedenen Orte rundherum.
Rund um den größten See Italiens schmiegen sich bekannte Orte wie Limone sul Garda, Malcesine, Riva del Garda, Sirmione oder Bardolino. Besonders bekannt ist Sirmione auf einer schmalen Halbinsel im Süden des Sees. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, kleinen Plätzen und der Wasserburg Castello Scaligero gehört zu den meistbesuchten Orten am Gardasee, in der Hochsaison sollte man also lieber andere, kleinere Dörfer rund um den Lago di Garda ansteuern.
Übrigens: Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um den Gardasee – von einzelnen Orten über Strände, Hotels und Ausflugsziele im Hinterland.
Belgische Nordseeküste

Wer im Sommer lieber frische Meeresluft statt 35 Grad Celsius sucht, landet dieses Jahr vielleicht an der belgischen Nordseeküste. Knokke-Heist nahe der niederländischen Grenze zählt zu den bekanntesten Badeorten in Belgien – mit breitem Strand, langen Holzstegen, kleinen Boutiquen und Strandcafés statt großer Hotelanlagen. Typisch für die belgische Küste sind kilometerweite Sandstrände, flache Dünenlandschaften und eine gewisse Unaufgeregtheit. Viele Urlauber verbringen ihre Tage beim Radfahren, Spazierengehen oder zwischen Strandbars und Promenaden. Und sie lassen sich von der lokalen Küche mitreißen: Nordseekrabben, Muscheln, Seafood, belgische Pommes und kleine Brasserien sind an der Küste nicht wegzudenken.
Brüssel ist der wichtigste Bahnknotenpunkt Richtung Küste. Vor Ort verbindet die berühmte Küstentram fast alle Badeorte miteinander – darunter De Haan, Blankenberge oder Ostende. Trotzdem bleiben auch Roadtrips beliebt, nicht zuletzt weil sich die belgische Küste gut mit Reisen durch die Niederlande oder Nordfrankreich kombinieren lässt.
Stockholm und die Schären, Schweden

Stockholm versprüht im Sommer eine ganz besondere Atmosphäre: Menschen sitzen mit Freunden am Wasser, Fähren ziehen durch die Abendsonne, irgendwo läuft Musik aus offenen Fenstern, und selbst mitten in der Stadt ist das Wasser nie weit weg. Genau diese Nähe zur Natur macht die schwedische Hauptstadt so besonders. Nach dem Frühstück in der Stadt geht es mit dem Boot weiter Richtung Schärengarten – vorbei an kleinen Inseln, Badestegen, roten Holzhäusern und Kiefern, die bis ans Wasser reichen. Überall in der Stadt gibt es Badestellen, kleine Häfen, Stege oder Felsen, auf denen Leute sitzen, lesen oder einfach in die Sonne schauen. Dabei entsteht dieses typisch schwedische Sommergefühl, das viele aus Astrid-Lindgren-Geschichten kennen.
Dazu kommen historische Gassen, moderne Architektur, Parks und Cafés. Besonders bekannt ist Gamla Stan, die Altstadt von Stockholm mit ihren engen Kopfsteinpflastergassen, bunten Häuserfassaden und dem Königlichen Schloss. Auf der Insel Djurgården befinden sich Museen wie das Vasa-Museum oder das Freilichtmuseum Skansen, während das Quartier Södermalm mit Designläden, Vintagegeschäften und Cafés als kreatives Zentrum der Stadt gilt.
Vor den Toren der Stadt beginnen die Stockholmer Schären – tausende kleine Inseln, Felsen und bewaldete Eilande in der Ostsee. Viele Inseln sind unbewohnt, autofrei und nur per Boot erreichbar. Kleine Holzhäuser, Badestege, Saunen und felsige Küsten bestimmen dort das Bild, dazu kommen kleine Häfen, Cafés und Pensionen.
Zugverbindungen führen über Hamburg und Kopenhagen nach Schweden, oft inklusive der Fahrt über die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Malmö. Zusätzlich gibt es Nachtzugverbindungen direkt ab Hamburg nach Stockholm.
Übrigens: Hier lesen Sie mehr über die vielen Sehenswürdigkeiten in Stockholm.
Slowenien-Rundreise

In Slowenien liegen morgens oft noch Nebelschwaden über den Bergen, während man wenige Stunden später bereits am Wasser der Adriaküste sitzt. Die kurzen Wege zwischen sehr unterschiedlichen Landschaften machen das kleine Land zu einem der spannendsten Reiseziele Europas und zugleich zu einer beliebten Destination für Roadtrips. Obwohl Slowenien nur gut 20.000 Quadratkilometer groß ist, lassen sich Alpen, Seen, Städte und malerische Orte am Mittelmeer erstaunlich unkompliziert miteinander verbinden.
Auch die Anreise passt gut zum Gedanken des entschleunigten Reisens: Von München aus gibt es direkte oder einfache Zugverbindungen Richtung Ljubljana. Viele Reisende fahren außerdem über Österreich und nutzen Nachtzüge bis Villach, bevor es morgens weiter Richtung Slowenien geht. Am einfachsten ist jedoch die Fahrt mit dem Auto, insbesondere von Norddeutschland aus. Dann lässt sich auch ein Roadtrip durch die vielfältigen Landschaften am einfachsten organisieren.
Zu den bekanntesten Orten gehört der Bleder See mit seiner kleinen Inselkirche, bewaldeten Hängen und der Burg oberhalb des Wassers. Noch ruhiger wirkt der nahe gelegene Bohinj-See im Triglav-Nationalpark, umgeben von Wanderwegen, Badestellen und Bergen. An der kurzen Adriaküste erinnern Orte wie Piran mit venezianischer Architektur, engen Gassen und kleinen Plätzen eher an Italien als an Mitteleuropa. Dazu kommt Ljubljana – eine der kleinsten und beliebtesten Hauptstädte Europas. Die Stadt gilt als grün, kompakt und entspannt; viele Straßen im Zentrum sind autofrei oder verkehrsberuhigt, entlang des Flusses Ljubljanica prägen Cafés und Märkte das Stadtbild.
Hier haben wir die schönsten Orte Sloweniens für Sie gesammelt.
Côte d’Azur, Frankreich

Die Côte d’Azur erstreckt sich grob von Toulon bis zur italienischen Grenze und gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Sommerregionen Europas. Orte wie Nizza, Cannes, Saint-Tropez, Antibes oder Monaco stehen für belebte Strände, Märkte, mediterrane Küche und ein gewisses Maß an Glamour. Gleichzeitig wirkt die Region vielerorts entspannter, als ihr Ruf vermuten lässt – vor allem außerhalb der Hochsaison oder abseits der bekanntesten Küstenorte. Zwischen den mondänen Hafenstädten liegen kleinere Badeorte, versteckte Buchten und Bergdörfer wie Èze, das hoch über dem Meer an steilen Felsen klebt und weite Ausblicke über die Küste bietet.
Von Deutschland aus führen Bahnverbindungen über Paris, Straßburg oder die Schweiz Richtung Südfrankreich, viele Reisende legen dabei Zwischenstopps in Städten wie Lyon, Marseille oder Genf ein. Besonders beliebt ist die Weiterreise mit der französischen Regionalbahn TER, die fast die gesamte Küste verbindet und dabei oft direkt am Meer entlangfährt. Zwischen Marseille und Ventimiglia verkehren die Züge tagsüber regelmäßig, sodass sich Tagesausflüge ohne Auto unkompliziert planen lassen. Zusätzlich fährt mit dem Train des Pignes auf Teilen der Strecke eine historische Schmalspurbahn durch das Hinterland. Trotzdem bleiben auch Roadtrips beliebt – etwa entlang der Küstenstraßen oder kombiniert mit Reisen durch die Provence und Norditalien.
Die schönsten Orte an der Côte d'Azur finden Sie hier.
Istrien, Kroatien

Die kroatische Halbinsel Istrien grenzt an Slowenien und liegt nicht weit von Italien entfernt – entsprechend stark sind venezianische und italienische Einflüsse bis heute sichtbar. Besonders deutlich wird das in Orten wie Rovinj, Poreč oder Pula mit ihren engen Gassen, pastellfarbenen Fassaden und kleinen Hafenpromenaden. Anders als klassische Badeziele ist Istrien vor allem für Fels- und Kiesstrände bekannt, gleichzeitig gilt das Wasser als besonders klar und sauber. Viele Urlauber verbringen ihre Tage deshalb mit Schwimmen, Schnorcheln oder Bootsausflügen.
Schon wenige Kilometer hinter der Küste verändert sich die Landschaft deutlich: Weinberge, Olivenhaine und kleinere Bergdörfer prägen das Hinterland. Orte wie Grožnjan oder Hum (die kleinste Stadt der Welt) gelten als ruhigere Alternative zu den bekannten Badeorten. Gleichzeitig ist Istrien für Feinschmecker eine wahre Schatzkiste – dank hervorragendem Trüffel, Olivenöl, Fischgerichten und regionalen Weinen. Viele Restaurants setzen auf lokale Zutaten und traditionelle kroatische Küche mit italienischen Einflüssen.
Roadtrips mit dem Auto oder Camper sind in Istrien sehr beliebt, weil sich so Küste, Hinterland und kleinere Orte flexibel erkunden lassen. Eine Bahnfahrt nach Istrien ist aufwendiger als eine Reise in viele andere Ferienregionen Europas, dafür sind die Fernbusverbindungen nach Istrien sowie innerhalb der Region im Sommer sehr gut ausgebaut.
Hier finden Sie die schönsten Orte in Istrien.