Von Dorthe Hansen
Seit jeher ist Marrakesch eine Stadt der Gärten und Plantagen. Der Jardin Majorelle - vom Maler und Pflanzensammler Jacques Majorelle geschaffen, vom Modedesigner und Kunstsammler Yves Saint Laurent gerettet - ist das üppigste und ungewöhnlichste Grün der Stadt.
Yves Saint Laurent muss das gemocht haben: die ganze Welt an einem Ort. So hat er es auf dem Laufsteg gehalten, hat seine Kollektionen osteuropäischen Bauerntrachten gewidmet, hat sich an den fließenden Linien orientalischer Gewänder orientiert oder den russischen Schiwago-Look stadtfein gemacht. Zudem war der französische Couturier bekannt dafür, mit Vorliebe Models unterschiedlicher ethnischer Herkunft zu buchen. United Colors of YSL.
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Seither gilt der Jardin als eine der touristischen Attraktionen Marrakeschs - und als ein unvergleichlicher Ort der Ruhe. Denn obwohl täglich Hunderte Menschen den verschlungen Wegen im Garten folgen: früh morgens und am Nachmittag ist dies eine Oase inmitten einer hyper-geschäftigen Stadt. Kein Verkehrslärm, nicht mal das urbane Rauschen dringt über die Mauern hinein.
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