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Warme Reiseziele, Städtetrips und Wintersport: Wohin im Januar?

Der Januar steckt voller Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung – von Kunstausstellungen und spannenden Messen in Deutschland bis hin zu besonderen Fernreisezielen. Wir verraten, wohin man im Januar am besten reist.

Text Milena Härich
Datum 29.12.2023

Der erste Monat des Jahres ist der perfekte Zeitpunkt für einen Skiurlaub in den Nachbarstaaten Deutschlands. Zahlreiche Regionen punkten jetzt mit einer Schneegarantie und bieten zudem höchsten Komfort, was Unterkünfte vor Ort angeht. 

Für diejenigen, die dem Winter entfliehen möchten, haben wir verschiedene warme Reiseziele zusammengestellt – in Europa und der weiten Welt. Doch auch in Deutschland gibt es zahlreiche Städte, deren Besuch sich im Januar 2024 lohnt, weil sie mit spannenden Ausstellungen oder besonderen Messen locken. Unsere Tipps für eine Reise im Januar lesen Sie hier. 

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Wo ist es im Januar warm?

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Die Malediven stehen auf so ziemlich jeder Bucket List – im Januar ist der perfekte Zeitpunkt für eine Reise.

Etliche Fernreiseziele, etwa in Asien oder Afrika, versprechen im Januar warme und trockene Tage. Auch in Europa gibt es ein paar Destinationen, an denen Reisende diesem Monat milde Temperaturen und viele Sonnentage vorfinden. Wir haben eine Auswahl getroffen und geben sieben Tipps für die Reise im Januar.

Der Klassiker: Die Kanarischen Inseln

Die Kanarischen Inseln zählen zu den Klassikern unter den Urlaubszielen im Winter. Reisende sind per Flugzeug in etwa fünf Stunden auf einem der Eilande im Nordatlantischen Ozean, die allesamt ganzjährig mit milden Temperaturen locken. 

Auf der größten Kanareninsel Teneriffa ist im Januar zum Beispiel mit einer Maximaltemperatur von 20 und einer Minimaltemperatur von 14 Grad zu rechnen, außerdem mit sechs Sonnenstunden pro Tag. Ähnlich sieht es auf den anderen Kanarischen Inseln – von Lanzarote und Gran Canaria über Fuerteventura und La Palma bis hin zu La Gomera und El Hierro – aus. Auf Fuerteventura und Lanzarote werden Reisende noch seltener vom Regen überrascht als auf den anderen Inseln. Auf Fuerteventura weht allerdings stets ein mäßiger bis starker Wind – nicht umsonst gilt die Insel auch als Wassersportparadies. Auf La Palma müssen Sie mit mehr Regentagen im Winter rechnen.

Die milden Temperaturen, die im Januar auf dem Archipel vulkanischen Ursprungs herrschen, machen ihn zu einem der Top-Reiseziele für Wanderurlaube. Bei nicht zu starker Hitze lassen sich die Nationalparks, vulkanische Überreste und Lorbeerwälder bestens erkunden. 

Die Blumeninsel Portugals: Madeira

Genau wie die Kanaren gehört auch Madeira in administrativer Hinsicht zu Europa, wird in geografischer Hinsicht aber eher in Afrika verortet, da sie vor der Westküste dieses Kontinents liegt. Die Lage der Insel sorgt für ganzjährig angenehmes Klima. Im Januar können Besucher:innen mit Temperaturen zwischen 13 und 19 Grad rechnen, die beste Bedingungen fürs Wandern auf dem rund 1.300 Kilometer langen Streckennetz der Insel bieten. 

Zwar ist der Januar einer der kältesten – und mit durchschnittlich acht Regentagen auch einer der niederschlagsreichsten – Monate auf Madeira, aber dafür ist mit weniger Tourist:innen auf der Insel zu rechnen. Wer also einfach eine Auszeit vom deutschen Winter möchte und Madeira in all seinen Facetten erleben möchte, ist hier im Januar goldrichtig. 

Auf Madeira ist insbesondere die Mischung aus kargem, schwarzem Lavagestein und üppiger Vegetation beeindruckend. Nicht umsonst wird sie häufig auch als „Blumeninsel“ betitelt – hier finden sich mehr als 2.500 verschiedene Pflanzenarten, darunter auch zahlreiche endemische Sorten. Ergänzt werden die bunten Blumen und anderen Pflanzen durch schroffe Badebuchten und hübsche Städte wie Funchal, die Hauptstadt Madeiras. 

Willkommen im Paradies: Die Malediven

Wohl kein anderes Fernreiseziel steht auf so vielen Bucket Lists wie die Malediven. Der Inselstaat liegt südwestlich von Sri Lanka und Indien im Indischen Ozean und verzaubert mit wunderschönen Atollen und Korallenriffen. Wer auf die Malediven reist, findet eine perfekte Kombination aus Entspannung und Wassersport vor: Hier lässt es sich in sehr luxuriöser und ruhiger Umgebung schnorcheln und tauchen.

Insgesamt zählt der Inselstaat fast 2.000 Inseln, ungefähr 140 davon werden für touristische Zwecke genutzt. Besonders schön sind etwa die Inseln Makunudu und Embudu im Malé-Atoll. Aber auch Gan im Addu-Atoll sowie die Insel Nika im Ari-Atoll sind paradiesisch schön. 

Von Deutschland aus dauert ein Direktflug auf die Malediven neun bis zehn Stunden. Der Januar ist einer der besten Monate, um hier Urlaub zu machen: Durchschnittlich fällt dann nur an fünf Tagen im Monat Regen. Die Temperaturen beginnen bei 25 Grad – auch nachts – und klettern bis auf 30 Grad. Weil Urlaub auf den Malediven im Winter sehr beliebt ist, müssen Reisende hier mit höheren Preisen rechnen als etwa im Juni oder Juli. 

Mauritius: Vielseitiger Inselstaat 

Ein weiterer bezaubernder Inselstaat im Indischen Ozean ist Mauritius. Das Land liegt östlich von Madagaskar und der Insel La Réunion und ist, genau wie die Malediven, für wunderschöne Strände und Riffe bekannt. Doch Mauritius hat noch viel mehr zu bieten: Im Black-River-Gorges-Nationalpark finden Besucher:innen eine überaus vielfältige Natur aus schroffen Felsschluchten, tosenden Wasserfällen und tropischem Regenwald vor. 

Orte wie die Hauptstadt Port Louis oder das Dörfchen Chamarel locken mit authentischer Kultur und hübschen Sehenswürdigkeiten. Sehenswert ist auch der Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden nördlich von Port Louis, der unter anderem zauberhafte, gigantische Wasserlilien beherbergt. 

An vielen Orten des Inselstaates sind noch immer Spuren des Kolonialismus sichtbar. Neben diesen europäischen Überbleibseln finden sich auf Mauritius aber auch viele asiatische und natürlich afrikanische Einflüsse; die Insel gilt als eine der kulturell vielfältigsten überhaupt. 

Obwohl es im Januar sehr heiß auf Mauritius werden kann – nämlich bis zu 30 Grad –, regnet es an bis zu acht Tage. Das tut dem Besuch aber keinen Abbruch; meist sind die Regenperioden kurz und sorgen für eine willkommene Abkühlung. Für den Flug sollten Reisende mindestens 15 Stunden inklusive Zwischenstopp einrechnen. 

Sri Lanka: Die Heilige Insel

Sri Lanka ist im Kommen: Immer mehr Reisende interessieren sich für das vielfältige und atemberaubende Land in Südostasien. Kein Wunder: Die Inselnation beherbergt einige der schönsten Nationalparks in ganz Asien, zum Beispiel den Yala-Nationalpark oder die Horton Plains. Hier findet sich eine Vielzahl an Wildtieren – von Elefanten über Löwen bis hin zu etlichen Vogelarten. Aber auch pulsierende Städte wie Colombo oder Kandy sind einen Besuch wert. 

Übersetzt heißt der Name „Sri Lanka“, der aus dem Sanskrit kommt, übrigens „Heilige Insel“. Wer zu Besuch ist, wird sich dem Eindruck nicht erwehren können, dass die Natur dieses Inselstaates tatsächlich etwas Heiliges an sich hat. 

Auf Sri Lanka ist das Klima je nach Region unterschiedlich. Die Südwestküste ist im Januar der Place to be, denn hier ist es im Gegensatz zum Osten und Nordosten trocken. Es regnet dann an bis zu sieben Tagen im Monat, das ist für Sri Lanka jedoch sehr wenig. Die Temperaturen schwanken durchschnittlich zwischen 22 und 30 Grad. Die Wassertemperatur an den traumhaft schönen, pudrig weißen Stränden der Südwestküste liegt immer bei mehr als 25 Grad – perfekt zum Baden also. Wer einen Direktflug ab Frankfurt nach Colombo nimmt, fliegt etwa zehn Stunden.

Übrigens: Hier nehmen wir Sie mit zu den schönsten Nationalparks in Sri Lanka.

Warmes Reiseziel im Januar: Thailand

Auch in Thailand unterscheidet sich das Klima je nach Region. Im Januar bieten sich aber sowohl der Norden als auch der Süden des Landes für eine Reise an. Die Regenzeit ist in Thailand zwischen Mai und Oktober, also noch weit weg. Die Temperaturen klettern in Zentralthailand im Januar bis auf 32 Grad; die Mindesttemperaturen von 14 Grad herrschen im Norden des Landes. Am meisten regnet es im Südosten, nämlich an bis zu acht Tagen. 

Wunderschön sind zum Beispiel die Inseln Koh Samui und Koh Phangan oder die etwas weniger bekannte Koh Mak im Golf von Thailand. Mindestens genauso zauberhaft sind die thailändischen Inseln im Randmeer namens Andamanensee, etwa Coral Island, Ko Surin oder Phuket. Für einen Städtetrip bietet sich natürlich die Hauptstadt Bangkok an – zumindest, wenn Sie kein Problem mit sehr vollen Metropolen haben. Hier können Reisende auch wunderschöne Tempel wie den Wat Arun besichtigen.

Thailand ist mittlerweile eines der beliebtesten Reiseziele in Südostasien; nicht umsonst gilt der Tourismus als Haupteinnahmequelle des Landes. Aufgrund seiner Beliebtheit ist das Land aber auch zu jeder Jahreszeit sehr gut besucht. Kleinere, unbekannte Inseln sind daher unser Geheimtipp: Versuchen Sie es lieber mit Ko Sukorn oder Ko Surin statt Phuket oder Koh Phangan. 

Die Karibik: Traumdestination für Fernreisende

Die Karibik liegt nördlich von Venezuela und östlich von Nicaragua und Guatemala im Nordatlantischen Ozean. Bekannt ist sie insbesondere für weiße Traumstrände, türkisfarbenes Meer und wunderschöne, luxuriöse Hotelanlagen. Besonders beliebt sind folgende Inselstaaten:

Aber auch Eilande wie Bonaire, Martinique oder Guadeloupe sind wunderschön – und noch nicht ganz so überlaufen. Besonders in den Wintermonaten kann es auf einigen Karibischen Inseln ziemlich voll werden, denn das ist die beliebteste Reisezeit. Im Januar etwa sind tropische Stürme extrem unwahrscheinlich. Auf den Bahamas können Reisende in diesem Monat mit Temperaturen zwischen 17 und 25 Grad rechnen. 

Skiurlaub im Januar: Das sind die besten Orte

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Im Januar bieten viele Skigebiete in Europa, etwa die Seiser Alm, ausreichend Schneesicherheit.

Klar, nicht alle wollen im Januar dem Winter entfliehen und in die Sonne. Doch auch in Deutschland lässt Schnee oft auf sich warten; der Januar ist häufig nass und mild. In Europa gibt es jedoch zahlreiche Regionen, die Schneegarantie gewährleisten und jährlich etliche Wintersportler:innen anziehen. Fünf davon stellen wir Ihnen vor. 

Seiser Alm/Val Gardena: Größtes Skigebiet der Dolomiten

300 Sonnentage im Jahr – und trotzdem Schneesicherheit im Winter: Das bietet Europas größte Hochalm, die Seiser Alm in Südtirol. Inmitten der Dolomiten, auf einer Höhe von 1.600 bis zu 2.950 Metern, bietet die Seiser Alm nördlich von Bozen nicht nur fantastische Aussichten, sondern auch beste Bedingungen zum Skifahren. 

Gemeinsam mit Val Gardena ist die Seiser Alm das größte Skigebiet der Dolomiten: Auf einer Fläche von 56 Quadratkilometern finden Wintersportler:innen hier ein rund 60 Kilometer langes Pistennetz. Auch andere Wintersportarten wie Schneeschuhlaufen oder Winterwanderungen sind auf der Seiser Alm und im Umland sehr beliebt.

Im Januar können Reisende im Skigebiet Seiser Alm/Val Gardena mit Temperaturen zwischen -5 und 6 Grad rechnen. Die Sonne scheint an durchschnittlich drei Stunden pro Tag. 

Engelberg-Titlis: Die beliebteste Skiregion der Schweiz

Engelberg ist eine kleine Gemeinde im Kanton Obwalden in der Schweiz. Trotz ihrer überschaubaren Größe und Einwohnerzahl ist sie eine der bekanntesten Gemeinden des Landes, denn sie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Wintersportorte Europas etabliert. Unter anderem aufgrund des Bergs Titlis, der mit einer Höhe von 3.238 Metern die Umgebung überragt und zu Schneewanderungen und anderen Winteraktivitäten einlädt. 

Die Gipfelstation des Titlis liegt auf einer Höhe von rund 3.000 Metern; die Seilbahn namens Rotair bringt Besucher:innen hinauf. Das Skigebiet umfasst mehr als 20 Pisten für jedes Niveau. 

Eine weitere Attraktion im Gebiet Engelberg-Titlis ist die Hängebrücke Titlis Cliff Walk, die sich ebenfalls auf einer Höhe von mehr als 3.000 Metern befindet. Die Aussicht auf die umliegende Gebirgswelt ist fantastisch. Im Januar schwanken die Temperaturen in Engelberg zwischen -5 und 2 Grad Celsius. 

Skiurlaub im Januar: Val Thorens

Auf 2.300 bis 3.200 Metern Höhe, im französischen Gebiet Auvergne-Rhône-Alpes, liegt der Ort Val Thorens. Er gehört zum noch größeren Skigebiet Trois Vallées, das auch Courchevel umfasst. Im Gebiet Val Thorens finden Gäste fast 70 unterschiedliche Pisten auf insgesamt 150 Kilometern, die von November bis März geöffnet sind. 

Der Januar ist ein sehr guter Zeitpunkt für einen Skiurlaub in Val Thorens: Pro Tag ist mit bis zu fünf Sonnenstunden zu rechnen, die Temperaturen liegen zwischen -14 und -5 Grad – also eisige Kälte bei Sonnenschein, perfekt zum Skifahren. Val Thorens wurde in den letzten Jahren sehr häufig von den World Ski Awards als bestes Skigebiet der Welt ausgezeichnet.

Sankt Anton am Arlberg: Beliebtes Reiseziel in Österreich

Sankt Anton am Arlberg punktet mit Schneesicherheit und fabelhaften Ausblicken. Schließlich liegt das Dorf inmitten der österreichischen Alpen auf einer Höhe von 1.300 Metern, am Fuß des Arlbergs. Die alpinen Gipfel stets im Blick, lässt es sich auf einem mehr als 300 Kilometer langen Netz aus präparierten Abfahrten bestens Ski fahren. Insgesamt zählt das Gebiet 85 Bahnen und Lifte. 

Darüber hinaus finden Reisende in und um Sankt Anton zahlreiche Wanderwege, die dazu einladen, die Winterlandschaft zu erkunden. Geschichtsinteressierte sollten das Museum St. Anton am Arlberg in einer urigen Berghütte besuchen, welches sich mit der Vergangenheit des Skisports vor Ort befasst. In Sankt Anton sind die Temperaturen im Januar gemäßigt und schwanken zwischen -5 und 2 Grad Celsius.

Luxuriöses Reiseziel im Winter: Sankt Moritz

In Sankt Moritz trifft sich jährlich das Who is Who der prominenten Szene – daher müssen Reisende hier mehr zahlen als in den zuvor genannten Skigebieten. Insbesondere die zahlreichen luxuriösen 5-Sterne-Hotels im Schweizer Skigebiet sind im Januar sehr teuer. Besonders schön sind beispielsweise das „Carlton Hotel St. Moritz“, das „Badrutt‘s Palace Hotel St. Moritz“ oder das „Grand Hotel Des Bains Kempinski St. Moritz“. Natürlich gibt es auch etwas günstigere Unterkünfte. 

Sankt Moritz im Kanton Graubünden hat sich bereits in den 1920er- und 1940er-Jahren einen Namen als Wintersportort gemacht, denn schon zweimal wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen. Hier gibt es mehrere Skigebiete: Corviglia, Zuoz, Diavolezza und Corvatsch. Im Gebiet Corviglia befindet sich der Hausberg von Sankt Moritz, Piz Nair. Je nach Skigebiet erreichen Wintersportler:innen eine Höhe von bis zu 3.300 Metern. 

Bevor Sankt Moritz zu seinem hervorragenden Ruf als Wintersportort gelangte, war es vor allem für seine Heilquellen bekannt und zog etliche Badegäste an. Viele Spas erinnern noch heute an diese Tradition und führen sie fort. Die Temperaturen in und um Sankt Moritz fallen im Januar bis auf -11 Grad. Außerdem müssen sich Reisende auf Niederschläge an bis zu neun Tagen einstellen. 

Blütezeit im Januar: Wenn die Mimosen blühen

© iStock/Rebecca Peter Photography
Ab Mitte Januar beginnen die Mimosen an der Côte d’Azur zu blühen.

Kirschblüte, Magnolien- oder Mandelblüte: Die meisten dieser zarten Pflanzen beginnen erst im Februar oder März zu blühen. Nicht so die Mimosen, die in Südfrankreich schon ab Mitte Januar zum Leben erwachen und verschiedene Gärten, Straßenränder und Dörfer in Senf- oder Sonnengelb und Orange tauchen. Die Côte d’Azur ist der perfekte Ort, um die Mimosenblüte zu bestaunen. Insbesondere die Route du Mimosa, eine Strecke, die von Bormes-les-Mimosas bis nach Grasse führt, eignet sich perfekt, um die Mimosen zu bestaunen.

Auch der Parc Gonzalez in Bormes-les-Mimosa ist ein geeigneter Ort für die Blütenschau. Nordwestlich von Cannes, in Tanneron, findet sich außerdem ein gigantischer Mimosenwald inmitten der Berge. Verschiedene Wanderwege führen vorbei an den schönen Exemplaren. 

In Südfrankreich gibt es mehr als 1.000 verschiedene Arten von Mimosen. Einige davon blühen auch erst später. Ursprünglich stammt diese Blumenart aus Australien; im späten 19. Jahrhundert fand man sie erstmals auch in Frankreich. 

Übrigens: Hier erfahren Sie mehr über die Mimosen in Südfrankreich.

Highlight im Januar: Heißluftballonfahrt in Tirol

© iStock/Katrin Sauerwein
In Château-d'Oex findet im Januar erneut das „Festival International de Ballons“ statt.

Jedes Jahr im Januar findet in der Tiroler Gemeinde Kössen das „Kaiserwinkl Alpin Ballooning“ statt. Bei dieser Festivität treten rund 50 Heißluftballonfahrer:innen oder Teams gegeneinander an und ziehen über Kössen und den Walchsee. Besucher:innen können von unten zuschauen – ein wahres Spektakel –, aber auch als Passagier:innen für rund 280 Euro mitfahren und die Aussicht über das Alpenvorland genießen. Die Fahrt dauert etwa 90 Minuten. Wer sich dazu entschließt, sollte dicke und wetterfeste Kleidung mitnehmen.

2024 findet die Veranstaltung vom 20. bis 27. Januar statt. Das Highlight der Festivitäten: das „Night Glowing“. Die Ballonkörbe stehen dann am Boden, die Hüllen werden beleuchtet, während rundherum eine Party mit Glühwein stattfindet. 

Weitere Ballonevents im Januar

Neben dem „Kaiserwinkl Alpin Ballooning“ findet auch in Toblach ein ähnliches Fest statt: Beim „Dolomiti Balloonfestival“ vom 6. bis 14. Januar ziehen etliche bunte Heißluftballons über den Südtiroler Himmel. Auch hier dürfen Sie als Passagier:in mitfahren. Der Preis beginnt bei 299 Euro für eine Stunde. 

Beim „Festival International de Ballons in Château-d'Oex“ in der gleichnamigen Schweizer Gemeinde rauschen ebenfalls rund 60 Heißluftballons aus 15 Ländern über den Himmel. Es findet vom 20. bis zum 28. Januar statt und ist gewissermaßen ein Vorbild für andere Heißluftballon-Veranstaltungen. Denn in Château-d’Oex findet dieses Festival schon seit mehr als 40 Jahren statt – deshalb gilt die Gemeinde als Hauptstadt der Heißluftballons. Pro Jahr kommen rund 20.000 bis 35.000 Gäste.

Städtetrips im Januar in Deutschland

© iStock/Roksana Bashyrova
Stuttgart eignet sich perfekt für einen Städtetrip; auch die Umgebung ist sehr schön.

Auch Deutschland ist im Januar schön – und bietet verschiedene Ausstellungen und Messen, die sich wunderbar mit einem Städtetrip kombinieren lassen. Wir geben Anregungen. 

Hamburg: Caspar-David-Friedrich-Ausstellung in der Kunsthalle

Über den kompletten Januar hinweg können sich Kunstinteressierte in Hamburg die Ausstellung „Caspar David Friedrich. Kunst für eine neue Zeit“ anschauen, die rund 60 Gemälde und etwa 100 Zeichnungen des Künstlers umfasst. Die Schau in der Hamburger Kunsthalle wurde von Dr. Markus Bertsch, dem Leiter der Sammlung 19. Jahrhundert, kuratiert. Insbesondere geht es um die Beziehung des Menschen zur Natur, ein Leitmotiv, das in Friedrichs Arbeiten sehr häufig vorkommt. Auch Werke seiner Künstlerfreund:innen werden ausgestellt. Darüber hinaus spielt die Rezeption von Caspar David Friedrichs Kunst in der Gegenwart eine große Rolle.

Die Hamburger Kunsthalle ist jeden Tag (außer montags) von 10 bis 19 Uhr für Besucher:innen geöffnet, donnerstags bis 21 Uhr. Der Eintritt kostet 16 Euro. 

Wer extra für die Ausstellung anreist, sollte sich unbedingt auch noch weitere Museen in Hamburg anschauen und die Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden. Hier verraten wir die 13 schönsten Orte in Hamburg.

München: William-Turner-Schau im Lenbachhaus

Auch in München ist noch bis März eine besondere Ausstellung zu sehen: „Turner. Three Horizons“ im Lenbachhaus. Joseph Mallord William Turner ist einer der wichtigsten Künstler der Romantik und gilt als Wegbereiter der Moderne. Das Zusammenspiel von Licht und Farbe macht die Malereien Turners zu einer herausragenden Form der Kunst. In der einzigartigen Schau werden rund 80 Arbeiten, von Gemälden über Skizzen bis hin zu Aquarellen, gezeigt. 

Die Ausstellung befindet sich im unterirdischen Kunstbau des Lenbachhauses. Das Museum ist von Dienstag bis einschließlich Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr, freitags bis 20 Uhr, geöffnet. Der Eintritt kostet regulär 12 Euro. 

Auch München bietet sich bestens für einen Städtetrip an. Die 15 schönsten Orte in der bayerischen Landeshauptstadt finden Sie hier. 

Messe „Reisen und Caravaning“ in Chemnitz

Chemnitz ist gerade im Trend – nicht umsonst wurde die Stadt in Sachsen bereits als Kulturhauptstadt 2025 auserkoren. Wie jedes Jahr findet auch 2024 die Messe „Reisen und Caravaning“ in Chemnitz statt. Vom 12. bis 14. Januar können Gäste sich jeweils von 10 bis 18 Uhr über die neuesten Reisetrends und Camping-Neuheiten informieren.

Der Besuch dieser Messe lässt sich am besten mit einem Städtetrip verbinden. Besonders empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten in Chemnitz sind beispielsweise das Doppelrathaus, der Theaterplatz, das Wasserschloss Klaffenbach, die Villa Esche und das Museum für Archäologie. 

Städtetrips im Januar: „CMT-Messe“ in Stuttgart

Noch bekannter ist die „CMT-Messe“ in Stuttgart. Sie findet vom 13. bis 21. Januar statt und ist die weltweit größte Publikumsmesse für Freizeit und Tourismus. Zahlreiche Ausstellungsstände werden ergänzt von Bühnenauftritten und Shows. Auch Radsport, Wandern, Golf und Kreuzfahrten spielen auf der CMT eine große Rolle.

Und wenn Sie schon einmal in Stuttgart sind: Verschiedene Museen wie das Mercedes-Benz- oder das Porsche-Museum sind einen Besuch mehr als wert. Aber auch der Schlossplatz oder der Fernsehturm sind empfehlenswert. Die Umgebung ist reich an Weinbergen und -gütern mit den besten Tropfen der Region.

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