Fotoschule Was Sie bei Aufnahmen von oben beachten müssen

Schloss Greifenstein

1. Motive

Georg Knoll
Georg Knoll

...lebt bei Frankfurt im Grünen und fotografiert seit 2002 für MERIAN. Das Spannende an der Drohnenfotografie sind für ihn die völlig neuen Perspektiven. »Selbst aus einem Hubschrauber«, so Knoll, »könnte man kaum solche Aufnahmen machen, bei denen man etwa auf einen Meter an eine Burgmauer heranfliegt.«

Bei Luftaufnahmen sollte man in Sachen Licht etwas anders denken. Von oben bietet sich ein größeres Blickfeld, und es stellt sich die Frage, ob auch alles entspre- chend beleuchtet ist. Auch sieht man schnell »hässliche« Dinge wie etwa Industrieanlagen im Hintergrund. Daher ist es oft besser, nur wenige Meter hochzusteigen. Denken Sie möglichst auch an einen Vordergrund, um die Tiefenwirkung zu steigern.

2. Erlaubnis

Achten Sie unbedingt darauf, wo Sie die Drohen fliegen lassen dürfen, dabei hilft eine App der Deutschen Flugsicherung (DFS-DrohnenApp). Über Naturschutzgebiete und Privatgrund zu steigen, ist verboten, weitere Regeln bestimmen Abstand zu Straßen, Schienen, Flüssen und Flugplätzen. Vorsicht auch vor Vögeln, meist umkreisen sie nur neugierig die Drohne. Ein Greifvogel aber kann sie durchaus packen – was zum Absturz der Drohne und zu Verletzungen des Tieres führt.

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