Badeurlaub Die schönsten Sandstrände Marokkos

3000 Kilometer Atlantikküste, über 400 Kilometer Mittelmeerküste: Marokko hat ausreichend Auswahl an Badeorten mit Sandstränden. MERIAN empfiehlt die schönsten Strände des Landes von Agadir bis Tamuda Bay.
Die schönsten Strände in Marokko

Sandstrände am Atlantik

Es gibt sie noch: völlig unberührte Sandstrände entlang der 3000 Kilometer langen Atlantikküste. Die Wassertemperatur liegt das ganze Jahr über zwischen 17 und 20 Grad Celsius, von Mitte März bis September schafft der Passatwind ideale Wetterbedingungen für Surfer und Kiter. Wegen der starken Sogwirkung sind die Stadtstrände zur Hochsaison bewacht.

  • Agadir: Marokkos Parade-Badestrand ist 10 Kilometer lang und gesäumt von Restaurants, Shops und Cafés. Manche Abschnitte gehören zu privaten Hotelgrundstücken, aber auch die öffentlichen Strände sind mit Liegen, Sonnenschirmen, Duschen, Spielplätzen und Umkleidekabinen touristisch sehr gut erschlossen und sauber. Besucher finden zahlreiche Wassersportangebote zum Beispiel für Jet- oder Wasserski. An der Marina beginnt eine breite, teils von Palmen gesäumte Strandpromenade, auf der Einheimische und Touristen gern flanieren.
  • Asilah: Dank ihrer hübschen Altstadt und dem prachtvollen Raissouli-Palast hat sich die 40.000-Einwohner-Stadt zu einem beliebten Ziel entwickelt. Feine Sandstrände ziehen sich von hier aus sechs Kilometer weit. Viele Veranstalter im Ort bieten Ausritte zu Pferd oder Dromedar an die ruhigen Küstenabschnitte an.
  • Plage des Nations: Der beliebte Badestrand verdankt seinen Namen angeblich den Diplomaten unterschiedlicher Nationen, die aus dem 10 Kilometer entfernten Rabat übers Wochenende hierherkamen. Der Strand bietet eine gute Infrastruktur, noch immer kommen viele Besucher aus Rabat zum Sonnenbaden oder Surfen hierher.
  • Taghazout: Die marokkanische Regierung will den Ort nördlich von Agadir zum touristischen Zentrum ausbauen – bis es so weit ist, haben Individualreisende die fantastischen Strände wie Paradis Plage oder Surfer’s Point noch weitgehend für sich. Gäste kommen in Apartments oder Privatquartieren unter, zwei Deutsche betreiben am Ort eine Surfschule (www.endosurf.com) und vermitteln auch Quartiere.

Strände am Mittelmeer

An der 430 Kilometer langen Mittelmeerküste sind in jüngster Zeit einige neue Badeorte ausgebaut worden. Die Wassertemperatur liegt im Sommer bei 25 Grad Celsius.

  • Plage al Jamil: Hübscher Strand am östlichen Ortseingang von Al Hoceima. Ein ganzjährig geöffneter Campingplatz mit schattigen Plätzen unter Eukalyptusbäumen.
  • Saidia: Südlich der andalusischen Küste zieht sich der junge Badeort auf 700 Hektar Fläche bis an die algerische Grenze. Am 14 Kilometer langen Sandstrand findet man etliche Wassersportschulen, Golfplätze, Boutiquen und Restaurants.
  • Tamuda Bay: Am Strand reiten, Jetski fahren, tiefseetauchen oder fischen: Tamuda Bay ist das gepflegte Strandresort der aufstrebenden Stadt Tetouan am Rifgebirge.

Nahegelegene Strände in der Westsahara

  • Dakhla: In der internationalen Surferszene ist Dakhla fast so beliebt wie Hawaii: Dank des konstanten Windes finden Sie hier verlässlich eindrucksvolle Wellen. Die Gegend in der (völkerrechtlich umstrittenen) Westsahara hat sich unter Tauchern einen Namen gemacht.
  • Plage Blanche: Vom weißen Strand geht es direkt in die Dünen der Sahara. Der mit 150 Kilometern wohl längste Strand Marokkos in der Region Guelmim-Es Smara bietet Strandseglern optimale Voraussetzungen. Lohnenswert ist auch ein Besuch in der Hafenstadt Tan-Tan. Hier treffen sich im September zahlreiche Nomaden, sehenswert ist auch das lebhafte Marktviertel des Ortes.

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Autor

Oliver Fischer

Ausgabe

Marokko 01/2014