Kanadas schönste Autorouten Autoroute für Nordlichter - der Alaska-Highway

Im letzten Teil unserer fünfteiligen Serie "Kanadas schönste Autorouten" kann es sein, dass eine Bärenfamilie am Rand des Alaska Highway vorbeizieht. Oder Steinadler am Himmel kreisen. All das ist spektakulär, aber der wahre Höhepunkt kommt noch: die Schnee- und Eisgiganten des Kluane National Park and Reserve.
Alaska Highway

Wissenswertes

  • Die Reise nach Alaska: Im hohen Norden Wildnis in Übergröße und ewiges Eis erleben – zu Fuß, im Auto und aus der Luft. 
  • Dauer: Acht Tage, 1400 Kilometer
  • Mitbringen: Dicke Handschuhe
  • So fotografiert man … einen Gletscher: Unbedingt eine kleine Blende verwenden! Das Licht wird vom Weiß des Gletschers reflektiert – da geraten Bilder oft zu hell. 
  • Mitmachen: Eisklettern am White Mountain

Von Whitehorse bis Beaver Creek an der US-Grenze                                                          

Nach einem Tag in Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon Territory, geht es los. Nehmen Sie den legendären Alaska Highway. Die Straße von Dawson Creek nach Fairbanks wurde nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour von den Amerikanern gebaut, um Alaska zu schützen. Nach zwei Stunden tauchen die Schnee- und Eisgiganten des Kluane National Park and Reserve vor Ihnen auf. Machen Sie zwei Tage Station in Haines Junction und buchen Sie einen Rundflug über die Gletscher. An Tag vier passieren Sie Destruction Bay am Kluane Lake, eines der vielen nüchternen Nester, die beim Bau des Alaska Highways im Abstand von je etwa 100 Meilen als Versorgungsstationen angelegt wurden. Das Örtchen Burwash Landing entstand hingegen um das Jahr 1900 als Pelzhandelsposten - ein kleines Museum zeigt seine Geschichte. Hinter Beaver Creek überqueren Sie die US-amerikanische Grenze nach Alaska.

Zurück nach Kanada: Klondike-Stätten und Tombstone Territorial Park

Über Tetlin Junction geht die Fahrt am fünften Tag durch fast unberührte Wildnis zurück nach Kanada. Kurz nach Jack Wade mündet der State Highway 5 in den Top-of-the-World-Highway, auf dem Sie fortan bis nach Dawson im Yukon Territory bleiben. Die Straße folgt dem Verlauf der Bergkämme und Hügelkuppen und bietet tolle Blicke über die Weite des Nordens. Kurz vor Dawson City führt sie in engen Serpentinen zum Yukon River hinunter. Mit der Fähre setzen Sie über zu der ehemaligen Goldgräberstadt. Besuchen Sie am nächsten Morgen die Stätten des Klondike-Goldrausches und abends eine Vaudeville-Revue. Am siebten Tag setzen Sie die Reise auf dem Klondike Highway nach Whitehorse fort. Sie können die Reise aber auch noch verlängern, indem Sie auf den Dempster Highway wechseln: Die 750 Kilometer lange Allwetterstraße nach Inuvik am Nordrand des Kontinents durchschneidet nach kurzer Zeit den wildromantischen Tombstone Territorial Park. Von der Straße bieten sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf den Namenspatron des Parks - den knapp 2200 Meter hohen Tombstone Mountain. Zum Schluss fahren Sie dann zurück zum Klondike Highway und erreichen Whitehorse noch am selben Abend.

Abenteuer gesucht? Dann einen Trip nach Kanada planen!

Kanadas schönste Autorouten: Im vierten Teil unserer fünfteiligen Serie geht es entlang des Alaska-Highway. Die genauen Etappen sehen Sie hier.

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