Die Top 15 Sehenswürdigkeiten in New York

New York City begeistert mit weltberühmten Sehenswürdigkeiten, pulsierenden Vierteln und einer Energie, die ihresgleichen sucht. Von der Freiheitsstatue über den Times Square bis hin zum Central Park: Die Millionenmetropole bietet unzählige Highlights. Wir verraten, was man in New York City unbedingt gesehen haben muss.
Text Inka Schmeling
Datum18.05.2026

Rund 8,5 Millionen Einwohner teilen sich die „Stadt der Träume“ mit zahlreichen Touristen. Kein Wunder, denn das unverwechselbare Flair der Metropole zieht alle in seinen Bann. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von New York befinden sich in Manhattan, doch auch Quartiere wie Chelsea sind längst in aller Munde. An etlichen Ecken treffen prächtige Bauten auf weitläufige Grünflächen – das macht New York City zum Großstadtdschungel, in dem Besucher auch zur Ruhe kommen können. 

Die Top 15 Sehenswürdigkeiten in New York City verraten wir im Folgenden.

1

Empire State Building: Das Wahrzeichen New Yorks

Fantastisch: die Aussicht vom Rockefeller Center aufs Empire State Building.

Es ist die unumstrittene Diva in Manhattans Skyline, und wie das mit Diven so ist: Man sollte ihr nicht zu nahe kommen. Dann nämlich sieht die Fassade des Empire State Buildings aus Kalkstein und Granit wuchtig und angegraut aus. Nicht einmal das mit Gold und Marmor geschmückte Art-déco-Foyer wirkt so elegant wie in vielen Filmen – zu lang sind die Schlangen an der Eintrittskasse. Etwa vier Millionen Menschen besuchen jedes Jahr den 1931 fertiggestellten Wolkenkratzer, bis zum Bau der Twin Towers 1973 höchster der Stadt. 

Merian-Tipp: Genießen Sie den Ausblick aufs Empire State Building aus einem Kilometer Entfernung: von der Plattform Top of the Rock auf dem Rockefeller Center. Erst von dort kommt die schlanke, sich nach oben verjüngende Silhouette so richtig zur Geltung und entfaltet ihre Schönheit. 

esbnyc.com

2

Pulsierendes Leben am Times Square

Ein Must-See in New York ist der Times Square – auch wenn die hiesigen Menschenmassen überfordernd sein können.

Dieser Platz ist eine kalkulierte Überforderung, jeden Tag kreuzen ihn etwa 355.000 Fußgänger, von Autos gar nicht zu reden, dazu kommen all die Leuchtreklamen an den Fassaden. Für den Verstand ist der Times Square kaum zu fassen. Und gerade das macht ihn zum ultimativen New-York-Erlebnis. Seit über einem Jahrhundert hat die Unterhaltungsbranche Amerikas hier ihren Hauptsitz: Im Theaterdistrikt (6th bis 9th Avenue und 41st bis 53rd Street) stehen etwa 40 „Broadway-Theater“ mit 500 oder mehr Plätzen.

timessquarenyc.org

3

Ein Versprechen der Freiheit: Freiheitsstatue

Die Freiheitsstatue symbolisiert das Versprechen von Freiheit und lockt noch heute Millionen von Touristen an.

Im Jahr 1886 schenkte Frankreich Amerika die kupferne „Miss Liberty“, inklusive Sockel ist sie 102 Meter hoch und etwa 250 Tonnen schwer. Sie ist ein gewaltiges Symbol: Von der Krone (sieben Strahlen für die Weltmeere) über die vergoldete Fackel (der Aufklärung) bis zu der zerbrochenen Kette (der Sklaverei) zu ihren Füßen steht sie für das Versprechen von Freiheit. Und eben dieses lockte Millionen Einwandernde über den Atlantik nach New York. 

Beim heutigen Andrang auf Liberty Island (mehrere Millionen Besucher im Jahr, die Anfahrt ist etwa mit Statue Cruises möglich) fällt es allerdings teils etwas schwer, deren Ehrfurcht nachzuempfinden. Wer jedoch mehr über die Planung und den Bau der Freiheitsstatue erfahren möchte, kann das 2019 eröffnete Statue of Liberty Museum besuchen – und muss dafür nach Liberty Island übersetzen.

Unser Tipp für alle, die einfach nur die Freiheitsstatue sehen möchten: Besteigen Sie lieber ein Segelschiff (Touren gibt es hier beispielsweise über Manhattan By Sail) und fahren Sie an der Insel vorbei. Aus der Perspektive der Einwanderer von einst wirken die Freiheitsstatue und ihr Versprechen dann doch überwältigend.

nps.gov/stli

4

Berühmtes Kunstmuseum in New York: Metropolitan Museum of Art

Das Metropolitan Museum of Art ist quasi das Flaggschiff unter den New Yorker Kunstmuseen.

An der sogenannten „Met“ führt kein Weg vorbei. Zugegeben, es ist unmöglich, das 1872 eröffnete Metropolitan Museum of Art in Gänze zu erfassen. Seine Sammlung umfasst drei Millionen Werke aus fünf Jahrtausenden: vom altägyptischen Elfenbeinkamm über die Fresken eines römischen Schlafzimmers bis zu Jahrhundertmalern wie Tizian und Rubens oder Picasso und Warhol. Die Liste ließe sich ewig weiterschreiben – suchen Sie sich Ihre Favoriten heraus und beweisen Sie Mut zur Lücke. Einziges Muss: eine Pause auf der Dachterrasse mit Blick auf den Central Park!

Übrigens: Mehr über die Met und weitere bedeutende Kunstmuseen in New York lesen Sie hier!

metmuseum.org

5

Grüne Oase in Manhattan: Central Park

Ein Erholungswald im Großstadtdschungel: der Central Park.

Diese Anlage ist der Liebling vieler New Yorker und Besucher: der Central Park. 1857 ließ Bürgermeister Fernando Wood einen Wettbewerb ausschreiben, um im stetig wachsenden Manhattan einen Park zu gestalten. Und was für einen: von der 59th bis zur 110th Street, vier Kilometer lang und gut 800 Meter breit. Insgesamt misst der Central Park rund 3,41 Quadratkilometer. Nach der Fertigstellung 1873 stänkerten Geschäftsleute gegen den „Erholungswald für Faulenzer“, doch die letzten 150 Jahre gaben Wood recht: Angeblich kommen heute jährlich 25 Millionen Menschen ins Großstadt-Grün.

centralparknyc.org

6

Tatort und Gedenkstätte: National September 11 Memorial and Museum

Das National September 11 Memorial and Museum ist heute Erinnerungs- und Gedenkstätte.

Ob es hart wird, sich intensiv mit den Anschlägen des 11. September 2001 zu beschäftigen? Ja. Ob man also lieber einen Bogen um das 2014 eröffnete 9/11 Memorial and Museum macht? Auf keinen Fall, auch wenn dort oft zum Taschentuch gegriffen wird. Dort, wo einst die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, befinden sich heute zwei große Wasserbecken mit den eingravierten Namen der Opfer. Das dazugehörige Museum dokumentiert die Ereignisse des Tages eindrucksvoll mit persönlichen Geschichten, Ausstellungsstücken und multimedialen Installationen.

Merian-Tipp: Im Anschluss die Aussichtsplattform des One World Trade Center zu besuchen, seit 2014 mit 541 Metern höchstes Gebäude der Stadt, geht nicht ohne ein mulmiges Gefühl. Machen Sie es lieber umgekehrt.

911memorial.org

7

Die berühmteste Brücke New Yorks: Brooklyn Bridge

Die Brooklyn Bridge verbindet Manhattan mit Brooklyn.

Sie ist der Superstar unter den vielen Brücken, die Manhattan mit Brooklyn, Queens, der Bronx oder New Jersey verbinden: die 1883 fertiggestellte Brooklyn Bridge, eine der ältesten Drahtseil-Hängebrücken der Welt. Ihr Bau war dramatisch, ihr markantes Profil ziert etliche Magazincover, Kunstwerke oder Filme. 

Zwei Tipps für den Spaziergang über die Brücke, der Ihnen hiermit ans Herz gelegt sei: Starten Sie in Brooklyn und laufen Sie auf Manhattans Skyline zu. Und planen Sie etwa eine halbe Stunde Laufzeit ein. Der East River ist hier zwar nur 570 Meter breit, die Brücke zieht sich aber von Auf- bis Abgang über eine Strecke von etwa zwei Kilometern.

nyc.gov/html

8

Architektonische Sehenswürdigkeit in New York: Flatiron Building

Das Flatiron Building verdankt seinem Namen seiner Form, das einem Bügeleisen ähnelt.

An diesem Bau, dessen Form an ein Bügeleisen, also ein „flat iron“, erinnert, lässt sich wunderbar erzählen, wie extrem sich New York in einem Jahrhundert verändert hat: Als er 1902 eröffnet wurde, war der 91 Meter hohe, nach neuester Stahlskelett-Bauweise errichtete Wolkenkratzer einer der allerersten. Heute ist das Flatiron Building eine Ode an die Vergangenheit und einer der beliebtesten Selfie-Hintergründe der Stadt. Genutzt wurde das Gebäude früher als Büro, heute (ganz neu seit 2026) sind dort Wohneinheiten untergebracht.

9

Wall Street: Finanzdistrikt mit Geschichte

Die Wall Street blickt auf eine spannende Geschichte zurück.

„Was für eine langweilige Bankergegend“, denken Sie vielleicht – bis Sie sich einer Insider-Tour anschließen. Wenn einer der Ex-Banker von The Wall Street Experience erzählt, welche Szenen sich an der ehrwürdigen Börse und in den Büros abspielen, wird die 1.100 Meter lange Straße zum Nabel der (Finanz-)Welt. Achten Sie vor der Federal Hall auf die Reste von Holzpfählen im Straßenboden! Diese waren einst Teil des Walls, der Mitte des 17. Jahrhunderts gegen Überfälle gebaut wurde und dem legendären Finanzdistrikt seinen Namen gab. 

10

High Line Park: Grünanlage auf Eisenfüßen

Der High Line Park befindet sich auf einer ungenutzten Hochbahntrasse in New York.

Damit hat New York viele überrascht: Eine ungenutzte Hochbahntrasse mitten in Manhattan wurde nicht einfach abgerissen. Stattdessen verwandelte die Stadt das, was sich seit 1932 auf schmucken Eisenfüßen vom Meatpacking District zum neuen Viertel Hudson Yards zieht, in einen Park der etwas anderen Art. Holzplanken wurden verlegt und Liegebänke aufgestellt, Büsche, Blumen und Bäume gepflanzt. 2014 eröffnete der letzte Abschnitt auf der nun gut 2,3 Kilometer langen Strecke. Ein sehr gelungenes Experiment!

Zugänge mit Aufzug finden Sie hier:  

  • Gansevoort/Washington St.
  • 14th St.
  • 16th St.
  • 23rd St.
  • 30th St. 
  • weitere Zugänge nur per Treppe oder Rampe

Übrigens: Hier entdecken Sie weitere grüne City-Oasen auf der ganzen Welt. 

thehighline.org

11

Historische Funde im American Museum of Natural History

Das New York Museum of American Natural History wurde 1869 gegründet und zieht noch immer zahlreiche Besucher an.

Das 1869 gegründete American Museum of Natural History überzeugt nicht nur Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte mit eindrucksvollen Ausstellungen. Dinosaurierskelette und Urmensch „Lucy“ sind hier zu sehen, toll sind auch die bis ins kleinste Detail gestalteten Schaukästen mit Tieren aus Nordamerika. Und das Rose Center for Earth and Space erklärt nicht weniger als die Entstehung des Universums.

Übrigens: Die neueste Erweiterung des American Museum of Natural History ist das Richard Gilder Center for Science, Education, and Innovation, das 2023 eröffnet wurde. Besonders beeindruckend hieran: die lichtdurchflutete Eingangshalle mit ihren organisch geschwungenen Formen, die an natürliche Höhlen erinnern. Entworfen wurde das Richard Gilder Center vom Architekturbüro Studio Gang unter der Leitung von Jeanne Gang.

amnh.org

12

Der schönste Bahnhof der Welt: Grand Central Terminal

Das Grand Central Terminal ähnelt eher einem Luxuskaufhaus oder -hotel als einem Bahnhof.

Selbst wenn Sie sich in New York City nur zu Fuß bewegen, ist dieser Bahnhof ein absolutes Muss bei Ihrer Reise. Das Grand Central Terminal an der Ecke 42nd Street und Park Avenue ist mit 67 Gleisen der größte Bahnhof der Welt – und ziemlich wahrscheinlich auch der schönste. Die Vielzahl an Gleisen erstreckt sich über 44 Bahnsteige und zwei Ebenen. Wer hierher kommt, findet sich zwischen meterhohen Decken, Stuck, prächtigen Fensterbögen und einer amerikanischen Flagge wieder – und wird vielleicht an die ein oder andere Filmszene erinnert. Das Grand Central Terminal diente etwa in „I Am Legend“, „The Girl on the Train“ oder der Serie „Gossip Girl“ als eindrucksvolle Kulisse.

Übrigens: Hier haben wir die schönsten Bahnhöfe der Welt gesammelt. 

grandcentralterminal.com

13

Chelsea Market: Trendspot im Meatpacking District

Der beste Spot für kulinarische Highlights und Kunsthandwerk ist der Chelsea Market.

Längst haben neben Manhattan auch andere Quartiere der Stadt die Herzen der Bewohner und Besucher erobert – so auch das Meatpacking District in Chelsea. Sie sollten unbedingt den täglich stattfindenden Chelsea Market in einer alten Fabrikhalle besuchen – hier wandern Backwaren, Fisch, Fleisch, Brot und andere Spezialitäten über die Tresen. Auch Kunsthandwerk wird verkauft. 

chelseamarket.com

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Sehenswürdigkeiten in New York: Museum of Modern Art

Zunächst unscheinbar, beherbergt dieses Gebäude einige der wichtigsten modernen Kunstwerke weltweit.

Das Museum of Modern Art, kurz MoMA, gehört zu den bedeutendsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst weltweit und ist ein absolutes Highlight für Kunstliebhaber in New York City. Mitten in Manhattan gelegen, beherbergt das Haus eine beeindruckende Sammlung weltberühmter Werke – darunter Vincent van Goghs „Sternennacht“, Pablo Picassos „Les Demoiselles d’Avignon“, Andy Warhols Pop-Art-Klassiker und Arbeiten von Frida Kahlo, Salvador Dalí und Jackson Pollock. Auf mehreren Etagen führt das MoMA durch die Entwicklung der modernen Kunst vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart und verbindet Malerei, Fotografie, Design, Architektur, Film und digitale Kunst auf spannende Weise.

Neben den Dauerausstellungen sorgen regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen für neue Perspektiven und außergewöhnliche Kunst-Erlebnisse. Besonders sehenswert sind auch die lichtdurchfluteten Galerien, die großzügigen Ruhebereiche sowie der Skulpturengarten, der mitten im hektischen Manhattan eine überraschend entspannte Atmosphäre bietet. 

moma.org

15

Aufstrebendes Viertel von New York: Dumbo

Mittlerweile ikonisch ist dieses Fotomotiv: Zwischen den Bauten von Dumbo ragt die Manhattan Bridge in die Höhe und rahmt das Empire Statue Building ein.

Dumbo – die Abkürzung für „Down Under the Manhattan Bridge Overpass“ – zählt zu den trendigsten Stadtteilen von Brooklyn und begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus Industriecharme, Kunstszene und spektakulären Ausblicken auf die Skyline von Manhattan. Das ehemalige Hafen- und Lagerhausviertel hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Hotspot für Kreative, Cafés, Boutiquen und Galerien entwickelt. Besonders bekannt ist es für seine ikonische Fotokulisse in der Washington Street, von der aus die Manhattan Bridge zu sehen ist, die das Empire State Building im Hintergrund perfekt einrahmt. 

Direkt am East River lädt der Brooklyn Bridge Park zu Spaziergängen mit traumhaftem Blick auf die Brooklyn Bridge und die Wolkenkratzer Manhattans ein. Vor allem bei Sonnenuntergang entsteht hier eine besondere Atmosphäre. Besucher finden in Dumbo außerdem angesagte Restaurants, kleine Food Markets und gemütliche Dachterrassen mit spektakulärer Aussicht. 

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