New York © Kit Suman/Unsplash
Sehenswürdigkeiten

Willkommen im Big Apple: Sightseeing in New York

Einmal nach New York reisen – diesen Wunsch hegen viele! Was es in der „Stadt der Träume“ neben der Freiheitsstatue, dem Times Square und dem Central Park zu entdecken gibt, zeigen wir Ihnen hier!

Text Inka Schmeling
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Empire State Building

New York Empire State Building © Todd Quackenbush/Unsplash

Es ist die unumstrittene Diva in Manhattans Skyline, und wie das mit Diven so ist: Man sollte ihr nicht zu nahe kommen. Dann nämlich sieht die Fassade des Empire State Buildings aus Kalkstein und Granit wuchtig und angegraut aus. Nicht einmal das mit Gold und Marmor geschmückte Art-déco-Foyer wirkt so elegant wie in vielen Filmen – zu lang sind die Schlangen an der Eintrittskasse. Etwa vier Millionen Menschen besuchen jedes Jahr den 1931 fertiggestellten Wolkenkratzer, bis zum Bau der Twin Towers 1973 höchster der Stadt. 

Genießen Sie seinen Anblick aus einem Kilometer Entfernung: von der Plattform „Top of the Rock“ auf dem Rockefeller Center. Erst von dort kommt die schlanke, sich nach oben verjüngende Silhouette so richtig zur Geltung.  Und ja, dort habe auch ich gedacht: Was für eine Schönheit!

2

Times Square

New York Times Square © Todd Kent/Unsplash

Dieser Platz ist eine kalkulierte Überforderung, jeden Tag kreuzen ihn etwa 355 000 Fußgänger, von Autos gar nicht zu reden, dazu die Leuchtreklamen an den Fassaden. Für den Verstand ist der Times Square kaum zu fassen. Und gerade das macht ihn zum ultimativen New-York-Erlebnis. Seit über einem Jahrhundert hat die Unterhaltungsbranche Amerikas hier ihren Hauptsitz: Im Theaterdistrikt (6th bis 9th Avenue und 41st bis 53rd Street) stehen etwa 40 „Broadway-Theater“ mit 500 oder mehr Plätzen.

3

Freiheitsstatue

New York Freiheitsstatue © Luis Cortes/Unsplash

Im Jahr 1886 schenkte Frankreich Amerika die kupferne „Miss Liberty“, inklusive Sockel 102 Meter hoch, etwa 250 Tonnen schwer. Sie ist ein gewaltiges Symbol: Von der Krone (sieben Strahlen für die Weltmeere) über die vergoldete Fackel (der Aufklärung) bis zu der zerbrochenen Kette (der Sklaverei) zu ihren Füßen steht sie für das Versprechen von Freiheit. Und eben dieses lockte Millionen Einwanderer über den Atlantik nach New York. 

Beim heutigen Andrang auf Liberty Island (gut drei Millionen Besucher im Jahr, einzige Anfahrt mit „Statue Cruises“) fällt es allerdings schwer, deren Ehrfurcht nachzuempfinden. Besteigen Sie lieber ein Segelschiff (Touren über „Clipper City“) und fahren Sie an der Insel vorbei. Aus der Perspektive der Einwanderer von einst wirken die Freiheitsstatue und ihr Versprechen überwältigend.

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Metropolitan Museum of Art

New York Met Museum © Pixabay

Am „Met“ führt kein Weg vorbei. Zugegeben, es ist unmöglich, das 1872 eröffnete Metropolitan Museum of Art in Gänze zu erfassen. Seine Sammlung umfasst drei Millionen Werke aus fünf Jahrtausenden: vom altägyptischen Elfenbeinkamm über die Fresken eines römischen Schlafzimmers bis zu Jahrhundertmalern wie Tizian und Rubens oder Picasso und Warhol. Die Liste ließe sich ewig weiterschreiben – suchen Sie sich Ihre Favoriten heraus und beweisen Sie Mut zur Lücke. Einziges Muss: eine Pause auf der Dachterrasse mit Blick auf den Central Park!

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Central Park

Central © Frida Sterenberg

Womit wir beim Liebling vieler New Yorker und Besucher wären: dem Central Park. 1857 ließ Bürgermeister Fernando Wood einen Wettbewerb ausschreiben, um im stetig wachsenden Manhattan einen Park zu gestalten. Und was für einen: von der 59th bis zur 110th Street, vier Kilometer lang und gut 800 Meter breit. Nach der Fertigstellung 1873 stänkerten Geschäftsleute gegen den „Erholungswald für Faulenzer“, doch die letzten 150 Jahre gaben Wood recht: Angeblich kommen heute jährlich 25 Millionen Menschen ins Großstadt-Grün.

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Ground Zero und Memorial Plaza

New York Ground Zero © James Butterly/Unsplash

Ob es hart wird, sich intensiv mit den Anschlägen des 11. September 2001 zu beschäftigen? Ja. Ob man also lieber einen Bogen um das 2014 eröffnete 9/11 Memorial Museum macht? Nein, auch wenn dort oft zum Taschentuch gegriffen wird. Nur ein Rat vorweg: Im Anschluss die Aussichtsplattform des One World Trade Center zu besuchen, seit 2014 mit 541 Metern höchstes Gebäude der Stadt, geht nicht ohne ein mulmiges Gefühl. Machen Sie es umgekehrt.

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MoMa

New York Moma © Jamison Mcandie/Unsplash

Mit der Eröffnung des Museum of Modern Art, kurz MoMA, begann 1929 für New York das Zeitalter der modernen Kunst. Das minimalistische Gebäude wurde mehrfach erweitert – für die Sammlung, die hier der Star ist. Sie umfasst auch zeitgenössische Kunst und andere Medien, darunter allein 20 000 Filme. 2019 gibt’s zum 90. Geburtstag mal wieder eine Erweiterung.

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Guggenheim Museum

New York Guggenheim Museum © Pixabay

Ikone Nummer zwei für moderne Kunst: Das nach seinem Gründer benannte Solomon R. Guggenheim Museum eröffnete 1959 im weltberühmten Rundbau des Architekten Frank Lloyd Wright. Das Haus wurde gar selbst in den Stand eines Kunstwerkes erhoben.

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Brooklyn Bridge

New York Brooklyn Bridge © Pixabay

Sie ist der Superstar unter den vielen Brücken, die Manhattan mit Brooklyn, Queens, der Bronx oder New Jersey verbinden: die 1883 fertiggestellte Brooklyn Bridge, eine der ältesten Drahtseil-Hängebrücken der Welt. Ihr Bau war dramatisch, ihr markantes Profil ziert etliche Magazincover, Kunstwerke oder Filme. 

Zwei Tipps für den Spaziergang über die Brücke, der Ihnen hiermit ans Herz gelegt sei: Starten Sie in Brooklyn und laufen Sie auf Manhattans Skyline zu. Und planen Sie etwa eine halbe Stunde Laufzeit ein. Der East River ist hier zwar nur 570 Meter breit, die Brücke zieht sich aber von Auf- bis Abgang über eine Strecke von etwa zwei Kilometern.

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Flatiron Building

New York Flatiron © Pixabay

An diesem Bau, dessen Form an ein Bügeleisen, „flat iron“, erinnert, lässt sich wunderbar erzählen, wie extrem sich New York in einem Jahrhundert verändert hat: Als er 1902 eröffnet wurde, war der 91 Meter hohe, nach neuester Stahlskelettbauweise errichtete Wolkenkratzer einer der allerersten. Heute ist er eine Ode an die Vergangenheit und einer der beliebtesten Selfie-Hintergründe der Stadt. Genutzt wird er als Bürohaus, zugänglich sind nur die Läden im Erdgeschoss.  

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Wall Street

New York Wall Street © Chenyu Guan/Unsplash

Was für eine langweilige Bankergegend – bis Sie sich einer Insider-Tour anschließen. Wenn einer der Ex-Banker von „The Wall Street Experience“ erzählt, welche Szenen sich an der ehrwürdigen Börse und in den Büros abspielen, wird die 1100 Meter lange Straße zum Nabel der (Finanz-)Welt. Achten Sie vor der Federal Hall auf die Reste von Holzpfählen im Straßenboden! Diese waren einst Teil des Walls, der Mitte des 17. Jahrhunderts gegen Überfälle gebaut wurde und dem legendären Finanzdistrikt seinen Namen gab. 

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High Line Park

HighLine © Frida Sterenberg

Damit hat New York viele überrascht: Eine ungenutzte Hochbahntrasse mitten in Manhattan wurde nicht einfach abgerissen. Stattdessen verwandelte die Stadt das, was sich seit 1932 auf schmucken Eisenfüßen vom Meatpacking District zum neuen Viertel Hudson Yards zieht, in einen Park 2.0. Holzplanken wurden verlegt und Liegebänke aufgestellt, Büsche, Blumen und Bäume gepflanzt. 2014 eröffnete der letzte Abschnitt auf der nun gut 2,3 Kilometer langen Strecke. Ein sehr gelungenes Experiment!

Zugänge mit Aufzug: Gansevoort / Washington St., 14th St., 16th St., 23rd St., 30th St. Weitere Zugänge nur per Treppe oder Rampe

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American Museum of Natural History

New York Museum of American Natural History © Aditya Vyas/Unsplash

Kein Haus in New York liebe ich mehr – an schönen, sonnigen Tagen. Sprich: Wenn sich nicht Tausende von Besuchern vor Regen oder Kälte in die eindrucksvollen Ausstellungen des 1869 gegründeten American Museum of Natural History flüchten. Dinosaurierskelette und Urmensch „Lucy“ sind hier zu sehen, toll sind auch die bis ins kleinste Detail gestalteten Schaukästen mit Tieren aus Nordamerika. Und das „Rose Center for Earth and Space“ erklärt nicht weniger als die Entstehung des Universums.

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Chrysler Building

New York Chrysler Building © Stephan Kelle/Unsplash

Immer schon stand das Haus, benannt nach seinem Auftraggeber, dem Autohersteller Chrysler, im Schatten des Empire State Building. Es eröffnete 1930, nur wenige Monate vor der Konkurrenz, die beiden wetteiferten bis zuletzt um den Höhenrekord. Den entschied das Empire State Building mit einer zusätzlichen Antenne für sich. Unbestrittene Schönheitskönigin in Sachen Turmspitze aber ist und bleibt das Chrysler Building.

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Whitney Museum of American Art

Gertrude Vanderbilt Whitney verschrieb sich mit ihrem 1930 gegründeten Museum ganz der Kunst der USA. Dem Fokus bleibt das Haus treu, es hat eine beeindruckende Sammlung von Künstlern wie Edward Hopper oder Roy Lichtenstein. 2015 zog es in einen Neubau von Renzo Piano im Meatpacking District.

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