Die 11 besten Beach Clubs in Europa

Wo sich gestreifte Sonnenschirme in Brisen wiegen und das Mittelmeer betörend glitzert, während es nach Pinien, Pasta und Paella duftet, entfaltet der europäische Sommer sein volles Potenzial. Um all das – fernab von Liegenchaos, Lärm und Gedränge – ganz entspannt zu genießen, laden zahlreiche Beach Clubs zu einer privaten Auszeit.
Ob an der Côte d’Azur, auf den Balearen oder an der stets überfüllten Amalfiküste: Wer Gast eines angeschlossenen Hotels ist oder rechtzeitig einen Day Pass reserviert, muss Pool, Strand, Restaurants und Bars nur mit einigen wenigen Gleichgesinnten teilen. Dazu werden Cocktails, mediterrane Snacks und wohltuende Beats serviert. Im Folgenden stellen wir elf der besten Beach Clubs in Europa vor.
La Fontelina Beach Club, Capri

Postkartenwürdig: Nahezu kunstvoll wurden die blau-weiß gestreiften Sonnenschirme des Fontelina Beach Clubs auf den Felsen im Südosten von Capri drapiert. Wer es sich unter ihnen gemütlich macht, dem liegt das glasklare Mittelmeer wortwörtlich zu Füßen. Seit mehr als 50 Jahren ist das begehrte Plätzchen im Besitz der beiden Familien Arcucci und Gargiulo, die mit Gastfreundschaft, Liebe zum Detail und diesem gigantischen Ausblick das Who is Who der europäischen Prominenz für sich gewinnen konnten.
Der Fußweg über Stock und Stein gewährt zwar grandiose Panoramen, ist aber nicht empfehlenswert. Wer kann, reist hier mit dem eigenen Boot. Alternativ sorgt das La-Fontelina-Shuttleboot für eine sichere Heimreise – trotz Cocktail und Champagner.
La Réserve à la Plage, Côte d’Azur

Schon gewusst? Die Tradition der Beach Clubs hat ihren Ursprung in Südfrankreich. Mit dem glamourösen Ruf von Saint-Tropez wuchs in den 1950er Jahren auch das Interesse an exklusiven Refugien entlang der Küste. Legendäre Orte wie Le Club 55 begrüßten Stars wie Brigitte Bardot, Karl Lagerfeld und Elton John und prägen den berühmten Jet-Set-Lifestyle bis heute. Kein Wunder also, dass die Dichte an exzellenten Clubs an der sonnenverwöhnten Côte d’Azur besonders hoch ist. Eine tonangebende Institution ist La Réserve à la Plage, ein Ableger des gleichnamigen Boutique-Hotels in Ramatuelle.
Rund sechs Kilometer nördlich des Stammhauses liegt die Strand-Version des La Réserve am beliebten Küstenabschnitt Pampelonne. Liegen und Restaurantplätze können auch von externen Gästen reserviert werden. Verantwortlich für die Tapas-Gerichte, darunter Seebrassen-Ceviche, Lachs-Sashimi und Avocado-Carpaccio, ist Küchenchef Nicolas Cantrel. Nicht erschrecken: Die hochwertigen Produkte und die private Strandlage an der Côte d’Azur haben ihren Preis! In den Sommermonaten finden regelmäßig verschiedene Events, darunter Ausstellungen, Konzerte und DJ-Sessions, statt.
Monte-Carlo Beach Club, Monaco

Ebenso etabliert wie Le Club 55 ist die legendäre Monte-Carlo Société des Bains de Mer. Zur Prestige-Vereinigung gehören nicht nur Häuser wie das Hermitage und das Casino oder das Hôtel de Paris, sondern auch der seit 1929 betriebene Monte-Carlo Beach samt Strandclub und Hotel. Und als wären Suiten, Privatstrand, Sonnendeck, Pool und edle Restaurants nicht genug, machte die Location 2025 zusätzlich mit einer ikonischen Kollaboration von sich reden.
So verpasste die südfranzösische Luxusmarke Jacquemus dem Club im Rahmen eines Takeovers ein neues Gewand: Bilder der Ausstattung in den typischen, zum Sommer passenden Markenfarben „Banana Yellow“ und „Coconut Milk White“ gingen viral und ließen die Herzen von Design-Fans höher schlagen.
Le Sirenuse Mare, Amalfi

Absolut „iconic“ ist schon das Hotel, seit April 2026 betreibt die Familie Sersale zusätzlich zum Le Sirenuse einen eigenen Amalfi-Beachclub. Die 20 Fahrminuten per Boot ab Positano lohnen: Im Fischerort Marina di Cantone gelegen, erstreckt sich der Strand-Ableger über mehrere Terrassen, umfasst einen privaten Küstenabschnitt und zwei Stege – einen für Badegäste und einen für Anleger.
Im Mittelpunkt des Le Sirenuse Mare stehen die in zartes Rosa und Türkis getauchten Cabanas, die speziell für diesen Ort kuratierten Skulpturen sowie das mediterrane Restaurant mit 180 Plätzen und Blick auf das Tyrrhenische Meer. Zusätzlich laden drei Bars auf mehreren Ebenen zu trinkbarem Sommerglück. Eine weitere Neuheit: der Emporio Sirenuse Flagship-Store, in dem sich Besucher mit hochwertigen Andenken und Mitbringseln eindecken können.
The Beach by Ushuaïa, Ibiza

Wo, wenn nicht auf der gefeierten Hippie-Insel Ibiza, finden sich einige der besten Beach Clubs von ganz Europa? Hotspot für die ganz großen Namen ist die berühmte Playa d’en Bossa unweit von Ibiza-Stadt. Hier reiht sich ein angesagter Club an den nächsten. Vorn mit dabei: The Beach, Unexpected Ibiza by Ushuaïa. Der legendäre Hyperclub führt hier nicht nur eine Disco samt Hotel, sondern auch eine Strandgastronomie. Während nebenan DJ-Schwergewichte wie David Guetta auflegen, geht es im The Beach etwas ruhiger zu. Knalliges Blumendekor, Rattan und weißes Holz verbinden Ibizas buntes Hippie-Flair mit geschmackvollen Boho-Akzenten. Dazu werden mediterrane Tapas, aber auch größere Gerichte wie Paella, Reis, Burger und – wie es sich für Ibiza gehört – lässige Elektrobeats serviert.
Zugang zum Strandclub erhalten Gäste über eine Reservierung der Bali Betten oder einen Day Pass. Alternativ sind Packages wie „Bite & Dance“ buchbar, die neben dem Beach Club auch Zugang zu den nächtlichen Partys gleich nebenan gewähren.
Arienzo Beach Club, Positiano

Der Platz an der zerklüfteten Amalfiküste ist rar und so kostet der Zutritt zum legendären Arienzo Beach Club in Positano einen stolzen Preis: Die Pässe für einen Besuch beginnen ab 220 Euro pro Tag. Glanz und Glamour der internationalen Gäste, die sich auf den Liegen sonnen, sind dafür inklusive. Ebenso wie das markante Design des Arienzo: Das leuchtende Orange der Schirme, das tiefblaue Meer und der dunkelgraue, fast schwarze Strand vereinen sich zu einem Feuerwerk der Farben.
Passend dazu fließt ein ebenso orangefarbener Aperitif in Strömen und auch die servierte Pasta liegt in einem farblich stimmigen Soßenbett. Inkludiert in sämtliche Day Pässe ist übrigens auch die standesgemäße Anreise per Boot-Shuttle. Die Abfahrt erfolgt an Positanos Hauptstrand Spiaggia Grande.
Coccaro Beach Club, Apulien

Strand, Sonnendeck, Bar, Lounge, Restaurant mit Meerblick: Der Coccaro Beach Club im italienischen Apulien vereint alles, was es im mediterranen Sommer braucht. Ein Pool gehört nicht dazu – angesichts des türkisblauen Meeres und des feinen, fast weißen Sandes hinfällig! Ebendiese luftigen Küstenfarben ziehen sich durch den gesamten Club, blau-weiße Terrassenböden, Markisen, Schirme und Liegen schmücken den Hotspot zwischen Bari und Brindisi. Bast und Holz bilden die Basis zum allgegenwärtigen Streifenmuster.
Das kulinarische Angebot richtet sich an diverse Geschmäcker: von der Austernbar über Seafood-Spezialitäten, Sushi und italienische Schlager wie Pizza und Pasta. Serviert wird alles mit einem grandiosen Blick auf die glitzernden Schaumkronen des Mittelmeers. Neben Aktivitäten wie Yoga bietet der Coccaro Beach Club verschiedene Spa-Treatments sowie eine eigene Kinderbetreuung an. Auch deshalb verwandelt sich die Anlage regelmäßig in eine romantische Wedding-Location.
Nikki Beach, Marbella

Mit mehr als zehn Dependancen zählt die Marke Nikki Beach zu den größten und erfolgreichsten Clubbetreibern. Standorte finden sich mittlerweile nicht mehr nur auf Sardinien, Santorini und Saint-Tropez, sondern auch an internationalen Hotspots wie Bali, Saint Barth und in Miami. Eine der schönsten Anlagen grenzt bereits seit 2003 an die Costa del Sol und ist Teil des Hotels Don Carlos östlich von Marbella. Das Gelände setzt sich aus mehreren Bereichen zusammen, darunter der Pool, mehrere Sonnendecks, das Restaurant sowie Terrassen am palmengesäumten Strand.
Neben privaten Veranstaltungen wie Hochzeiten steigen im Nikki Beach Marbella regelmäßig größere Events wie White Partys oder Summer-Closing-Partys. Day Beds, Beach Beds und Cabanas können sowohl am Pool als auch am Strand tageweise reserviert werden.
Purobeach Illetas, Mallorca

Nördlich von Portals Nous und südlich der Inselhauptstadt Palma befindet sich diese kleine Oase mit besonderem Charakter: Bereits 2017 eröffnete der Purobeach Illetas als zweiter Ableger der Gruppe auf der größten Baleareninsel Mallorca. Besonders spektakulär: Die Sunbeds stehen direkt auf den zerklüfteten Felsen am Mittelmeer und gewähren den besten Ausblick auf die Bucht von Palma. Einen Pool gibt es nicht, dafür genießen Gäste den direkten Zugang zum Meer. Alternativ kann man sich in Hängematten niederlassen.
Ergänzt wird das geschmackvolle Ambiente von Brunnen und Torbögen im arabischen Stil, rundherum wachsen die für Mallorca so typischen Pinienbäume sowie Zitronen. Neben Wellnessbehandlungen im Puro Spa gibt es im Beach Club ein Restaurant, zwei Bars und eine Boutique.
The Bodrum Edition Beach Club, Bodrum

Wo endet der Pool, wo beginnt das Meer? Ganz klar ist das beim Blick auf die türkische Ägäis nicht. Spektakulär verschmelzen die Außenanlagen im The Bodrum Edition mit dem angrenzenden Mittelmeer. Umrahmt wird die Kulisse des Beach Clubs von einem langen Holzsteg, dessen Ende weiteren Sonnenliegen Platz gewährt. Auch der Privatstrand ist nicht zu vernachlässigen: Rund 100 Meter feinsandiges Ufer sind den Hotel- und Tagesgästen vorbehalten. Dazu reicht der Service Handtücher sowie Häppchen, Snacks und Getränke der Barkarte. Wem das Sonnenbaden zu langweilig ist, der kann vom Steg aus praktischerweise mit Jetski, Boot oder Stand-up-Paddle rausfahren.
Phi Beach, Sardinien
Weniger ein entspannter Strandclub, eher eine angesagte Open-Air-Disco ist der Phi Beach an der sardischen Costa Smeralda. „From Sunrise to Starlight“ lautet das Motto dieser angesagten Location, nur wenige Fahrminuten entfernt von Porto Cervo. Mediterrane Sommernächte werden hier heiß gefeiert mit Partys, großer Lichtshow, DJ-Sets und Konzerten.
Wer statt nächtlicher Dunkelheit und bunten Scheinwerfern lieber den Ausblick auf das glitzernde Meer genießen will, kommt tagsüber und mietet eine der vielen unterschiedlichen Sunbeds und Sonnenliegen am angeschlossenen Nammos Beach. Zum Sonnenuntergang öffnen die beiden Onsite-Restaurants und laden zu Seafood, Fisch- und Pastagerichten.