Namibia: Namib Naukluft Park Sossusvlei © Gregor Lengler
Sehenswürdigkeiten

In die weite Welt: Fernreisen 2022

Kribbelt es bei Ihnen, wenn Sie an den Augenblick denken, wo Sie aus dem Flugzeug steigen, und es fühlt sich an wie eine andere, neue Welt? Dann ist es Zeit für eine Fernreise. Unsere Anregungen reichen von Australien über Amerika bis Afrika – jedenfalls ganz weit weg!

Australien und die Reise des Lebens

Sydney Opera House und Harbour Bridge © Markus Bassler

Melbourne, wo die Lässigkeit wohnt. Sydney, schillernd wie kaum eine zweite Stadt. Naturphänomene, die es nirgendwo sonst gibt – all das ist Australien. Ein Kontinent, der uns träumen lässt, vielleicht von einer besseren Welt, ganz sicher aber von der Reise unseres Lebens. Schon, sie zu planen, macht Freude – fangen Sie auf unseren Seiten damit an!

New York braucht keinen Anlass

Skyline von New York: Empire State Building, Hudson River, Manhattan © Frida Sterenberg

Wer einmal dort war, spielt eigentlich immer mit dem Gedanken, es wieder zu tun. Gibt es vielleicht einen beruflichen Anlass? Einen Besuch bei Freunden in der Gegend, etwas, das man den Kindern oder dem Partner unbedingt zeigen muss? Egal, New York braucht keine Anlässe und Ausreden. Und falls doch, hier ist einer: Wer kann von sich behaupten, er habe im Metropolitan Museum of Art alles wesentlich gesehen? Na also!

Florida: Geheimtipps im Sunshine State

Florida: Miami Beach, South Beach, Colony Hotel © Gregor Lengler

Es gibt tatsächlich einige Gründe, nicht unbedingt nach Florida zu wollen, gerade, wenn einem nicht so sehr nach Disneyland ist. Aber viel mehr Faktoren sprechen für die Reise: das Klima (jedenfalls außerhalb der ganz heißen Monate), die Bequemlichkeit und vor allem die Natur. Das sind die einzigartigen Everglades, die Kette der „Keys“ im Süden, und – so unglaublich es klingt – etliche Winkel und Buchten und Inselchen, die immer noch als Geheimtipp durchgehen können. Oder diesen Status gerade erst verlassen haben, wie das entzückende Amelia Island.

Kanada: Nuggets, Weiten und Bahngleise

Elch im Cape Breton Highlands National Park in Nova Scotia, Kanada © Lukas Spörl

Wussten Sie, dass man am Klondike im Yukon-Territorium im Nordwesten Kanadas immer noch Gold suchen und tatsächlich auch finden kann? Wer in alte Mythen (und reales Wasser) eintauchen möchte, ist am Ort der größten Goldrauschs der Geschichte richtig – und in Kanada  überhaupt. Die Städte wie Montreal und Toronto sind schön und entspannt, die Wildnis im weiten Land schier endlos, von den Prärien bis in die arktischen Regionen.

Noch ein Spezial-Tipp: Es ist zwar nicht die Schweiz, aber Bahnfahrten sind auch in Kanada ein ideales Mittel, das Land kennenzulernen.

Patagonien: Land aus Eis und Feuer

Patagonien: Torres del Paine Nationalpark in Chile © Violetta Bismor & Jean-Baptiste Höppner

„Eine gigantische Landschaft, die durch ihr überdimensionales Format beinahe außerirdisch wirkt“: So schildert es MERIAN-Redakteur Kalle Harberg in seiner Reportage aus Patagonien, dem Südzipfel Südamerikas, wo sich Argentinien und Chile den letzten, wildesten Teil der Anden teilen. Dort gibt es einige der irrsten Felsformationen des Erdballs. Es gibt auch kalte Nächte, besondere Sonnenaufgänge, Stürme, viel Fläche, wenig Mensch. Wer sich davon angesprochen fühlt, findet kaum eine schönere Region.

Namibia: Lodges und deutsche Spuren

Namibia: Grootberg Lodge in der Provinz Kunene © Gerald Hänel/GARP

Um Afrika zu erleben, sind Lodges – vom luxuriösen Camp bis zur schlichten Hütte – die beste Wahl. Namibia hat da eine reiche Auswahl, oft in der Nähe von Schutzgebieten und Reservaten.

Wer mag, kann auch den allmählich verblassenden Spuren der deutschen Kolonialzeit folgen, in Swakopmund Frankfurter Kranz essen, sich in Lüderitz mit „Wie geht’s?“ begrüßen lassen und „Hitradio Namibia“ auf deutsch hören. Doch im Kern, wie es in unserer großen Reportage heißt, ist Namibia „zutiefst afrikanisch: sonnengelb und ockerfarben, meeresblau und von sandigem Gold, tiefgrün, sommergrün, maigrün.“

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