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Camping

Nachhaltig und schlau: Tipps für den Urlaubsalltag

Mit dem Reisemobil oder Caravan unterwegs zu sein, bringt Spaß – vor allem, wenn man ein paar grundlegende Tipps für den Urlaubsalltag beachtet. Dabei geht es um nachhaltiges Konsumieren, kluge Planung und Regeln im Ausland.

Nachhaltigkeit beim Einkauf

Was gibt es Schöneres, als unterwegs an kleinen Geschäften oder Hofläden zu stoppen und da mal in Ruhe zu stöbern? In der Region produzierte Lebensmittel schmecken einfach viel besser als Ware aus dem Supermarkt. Außerdem müssen Wurst, Käse und Co. so nicht meilenweit transportiert werden, und die Einkäufe unterstützen Menschen vor Ort.

Mülltrennung, auch unterwegs

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Was daheim selbstverständlich ist, steht natürlich genauso oben im kleinen Camper- Knigge: Mülltrennung macht Sinn und klappt auch unterwegs, auf den meisten Plätzen gibt’s dafür separate Container. Und dass die Entsorgung von Abwasser oder gar der Chemietoilette in der freien Natur ein Unding ist, versteht sich von selbst.

Familie: An die Kleinen denken

Klar: Gute Planung ist die halbe Miete für einen gelungenen Urlaub mit der Familie. Wer bei der Auswahl der Campingplätze ein Augenmerk auf altersgerechte Angebote für den Nachwuchs legt, hat schon gewonnen: Ein großer Spielplatz, ein Mini-Club oder Kinder-Animation verschaffen den Kids Spaß und neue Freunde – und den Großen die ersehnte Ruhe. Gute Reiseführer und Apps machen die Suche leichter.

Meilen machen? Aber nicht im Bett

„Mama, wie lange fahren wir noch“, so geht der Schlachtruf kleiner, gelangweilter Passagiere. Natürlich ist es verlockend, die Kinder zur gewohnten Zeit ins Bett des Rolling Home zu bringen und dann ungestört Meilen zu machen. Aber Vorsicht, das ist zu Recht verboten – denn bei Vollbremsung oder Unfall sind die Kids dann nicht geschützt.

Sinnvoller Spaß: Outdoor kochen

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Das Beste beim Urlaub im Reisemobil oder Caravan ist doch die Nähe zur Natur. Daher der Tipp: Unbedingt Gasgrill, Elektrogrill oder Outdoorküche mitnehmen! Sobald es das Wetter erlaubt, sind die schnell draußen aufgebaut, und schon geht das Open-air-Brutzeln los. Die Bordküche bleibt kalt und die Innenraumluft clean – gut für den guten Schlaf.

Nudeln mitnehmen – wirklich?

Wer Kühlschrank und Fächer des rollenden Heims mit Getränken und Grundnahrungsmitteln vollpacken will, sollte das nochmal gut überlegen. Probleme mit Nachschub gibt es an den wenigsten Orten, und der Stauraum ist endlich. Also lieber nachhaltig unterwegs einkaufen (siehe oben) – und Platz lassen für ein paar gekühlte Flaschen vom Lieblingswein.

Stellplatz: Im Zweifel weiterfahren

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Nicht nur für den Campingurlaub mit Kindern gilt: Ein passender Stellplatz macht gute Laune. Also das Quartier mit Bedacht wählen und prüfen: Taugt der Untergrund, gibt es auch Schatten, ist die nächste laute Straße weit genug weg und dafür ein schönes Restaurant in der Nähe? Am besten rechtzeitig vor Anker gehen – oder im Zweifelsfall weiterfahren.

Stellplatz-Regeln in der EU bei promobil.de:
www.promobil.de/tipps/stellplaetze-europa-regeln-fuer-wohnmobile 

Die Schattenseite der Pinien

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Manchmal merkt man es erst, wenn es zu spät ist. Wer Reisemobil oder Caravan etwa unachtsam unter Pinien abstellt, kriegt das runtertropfende Harz womöglich nie wieder weg. Bei Regen die nasse Markise einfahren ist auch keine gute Idee, so man kein Fan von Schimmel und Stockflecken ist. Und Sturm mag der Sonnenschutz auch gar nicht.

Mehr Freude mit Zweirädern

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Was einen Urlaub mit dem Reisemobil oder Caravan noch abwechslungsreicher macht? Die Möglichkeit zu Ausflügen per Fahrrad natürlich. Wer den Camper also gerne mal für ein paar Tage nicht bewegen und trotzdem mobil sein will, sollte unbedingt das eigene Rad mitnehmen – und wenn das nicht geht, lassen sich fast überall gute (E-)Bikes ausleihen.

Vorsicht: Schilder am Heck

Eine Sache darf man bei einer Reise ins Ausland nicht vergessen: In Italien und Spanien ist die Absicherung der Zweiräder auf dem Träger am Heck mit rot-weiß gestreiften Schildern (50 x 50 Zentimeter) Pflicht. Achtung: Die Schilder für die beiden Destinationen sind unterschiedlich. Am besten online informieren – denn ohne wird’s teuer.

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