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Florierende Stadt am Schwarzen Meer: Tipps für Batumi

Geheimtipp am Schwarzen Meer: Die georgische Küstenstadt Batumi überrascht Besucher:innen mit Sehenswürdigkeiten, Strand und einem spannendem Mix aus europäischem und orientalischem Flair.

Datum 26.04.2023

Die zweitgrößte Stadt Georgiens kann immer mehr Tourist:innen für sich begeistern. Umgeben von grüner Landschaft, finden Besucher:innen in Batumi eine reizvolle Mischung aus hübscher Natur und einer spannenden Stadtkultur. 

Urlaubsgefühle versprüht die Küstenstadt auch aufgrund ihrer direkten Lage am Schwarzen Meer. Neben den Sehenswürdigkeiten der Küstenstadt sind der Strand und die von Palmen umsäumte Promenade ein großer Publikumsmagnet.

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Batumi Boulevard

Die Promenade von Batumi ist von Palmen umsäumt. © IMAGO / Panthermedia
Wehende Palmen und blaues Meer: Der Batumi Boulevard

Ein Highlight der florierenden Küstenstadt ist ohne Frage der Batumi Boulevard. Die beliebte Promenade schlängelt sich auf einer Länge von sieben Kilometern am Schwarzen Meer entlang und eignet sich ideal für Spaziergänge, Radtouren oder Fahrten mit dem E-Roller. Neben wehenden Palmen säumen zahlreiche Cafés, Souvenirläden und Restaurants wie zum Beispiel das angesagte „Ukrainochka“ die Promenade. Während der Sommermonate lockt eine bunte Auswahl an Konzerten und Festivals Besucher:innen an den Boulevard.

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Strand

Palmen bei Sonnenuntergang am Strand von Batumi © Nino Maghradze/Unsplash
Palmen am Stadtstrand von Batumi

Auch der Stadtstrand von Batumi ist ein Schauspiel, das sich zu sehen lohnt, ganz besonders im Sommer. Zwar handelt es sich bei diesem Abschnitt um einen Kieselstrand, doch dem lebendigen Treiben am Schwarzen Meer tut das keinen Abbruch. Direkt in Strandnähe können Urlauber:innen Räder oder Roller leihen, einen Drink in einer der coolen Beach-Bars einnehmen oder den „Luna Park“-Freizeitpark besuchen. Von den Fahrgeschäften hat man einen besonders schönen Blick auf die Küste.

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Seilbahn Argo

Blick aus der Seilbahn auf die Küste von Batumi © iStock/Xantana
Blick aus der Seilbahn auf die Küste von Batumi

Die Seilbahn Argo, benannt nach dem Schiff des griechischen Sagenhelden Jason, bringt Besucher:innen vom Hafen über die Stadt auf einen Hügel, von dem aus man aus guter Distanz die Skyline betrachten kann, vor allem aber: die schönen alten, großen, quadratischen Wohnhäuser in den grünen Hügeln. Die werden hoffentlich nicht verkauft und totrenoviert – zu steril protzigen und für  Georgier:innen kaum bezahlbaren Villen.

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Botanischer Garten Batumi

Große Artenvielfalt im Botanischen Garten von Batumi © IMAGO / Shotshop
Der Botanische Garten Batumi umfasst mehrere Tausend Pflanzenarten.

Der Botanische Garten zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Batumi. Die gesamte Anlage erstreckt sich über eine Fläche von 111 Hektar und beherbergt mehr als 5.000 Pflanzenarten, darunter viele exotische und seltene Gewächse. Besonders schön ist ein Spaziergang durch die verschiedene Themengärten, etwa den japanischen Garten, den Kaukasusgarten und den Rosengarten, der im Frühjahr und Sommer herrlich blüht. Vom Botanischen Garten aus haben Besucher:innen zudem einen fantastischen Blick auf das Schwarze Meer und die umliegenden Berge

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Festung Gonio

Die Ruinen der antiken Festung Gonio © IMAGO / Zoonar
Die Festung Gonio wurde von den Römer:innen erbaut.

Diese historische Sehenswürdigkeit liegt am Rande von Batumi: Die Festung Gonio wurde vor mehr als 2.000 Jahren erbaut und diente Römer:innen, Byzantiner:innen, Georgier:innen und Osman:innen als  wichtiger Handels- und Militärstützpunkt entlang der Seidenstraße. Heute können Besucher:innen die gut erhaltenen Überreste der Festung besichtigen, dazu zählen die historische Mauern, Türme und archäologische Funde. Die Festung liegt eingebettet in einer grünen Landschaft und eröffnet einen herrlichen Blick auf das Schwarze Meer.

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Piazza Square

Ja, Piazza und Square, doppelt hält besser. Im Zentrum der Altstadt liegt dieser neue Platz im mediterranen Stilmix: rechteckig eingekastelt mit Kolonnaden wie eine Plaza Mayor, einem Bodenmosaik wie in Ravenna und vielen Cafés und Bars. Jung und Alt flanieren über den Piazza Square und schmausen Sahnetorten, abends gibt’s Konzerte, und es wird getanzt.

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Restaurant „Bern“

Mit dem schweizerischen Bern hat dieses hippe und preislich gehobenere Restaurant tatsächlich etwas gemein: gutes Design (drei Ebenen, Dachterrassen) – und den Käse. Den gibt’s hier auf chatschapuri, dem berühmten georgischen Hefeteig, der in etlichen Varianten, aber eben immer mit sehr viel gutem Käse gebacken wird. Man blickt auf den Park, und es gibt Livemusik.

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Shemoikhede Genacvale

Hier im Altstadtviertel Shemoikhede Genacvale reihen sich die Restaurants und Bars aneinander, und so richtig falsch liegt man vermutlich bei keinem, wenn man die georgische Küche mag. Diese lokale Speise aber empfiehlt die Stadtführerin Inga besonders: Die „khingali“, deftig gefüllte Teigtaschen, sind sehr gut.

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„The White Restaurant“

Eher Sehenswürdigkeit als Gastrotipp, denn dieses „Weiße Haus“ steht Kopf, zumindest von außen – als hätte ein Tsunami das Gebäude über den Schwarzmeerstrand gekugelt. Beängstigend. „Internationale Küche“ sagt schon was, aber keine Angst: Die Tische hängen nicht unter der Decke. Und das Haus ist als Fotomotiv super.

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Piazza Boutique Hotel

Im Glockenturm am Piazza-Platz liegt dieses auf den ersten Blick skurrile, aber sehr nette Boutique-Hotel. Auf jeder Etage gibt’s nur ein bis zwei Zimmer, teils mit Balkonen, vor allem in den höheren Etagen hat man einen tollen Blick über den Platz, den Hafen, die Stadt und die Konzertbühne. Heißt aber auch: Das Haus ist eher was für Musikliebhaber:innen, denn abends wird hier aufgespielt.

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