Die besten Restaurants und Cafés in Dresden

Dresden zählt nicht nur wegen seiner barocken Architektur und reichen Kulturlandschaft zu den beeindruckendsten Städten Deutschlands – auch kulinarisch hat die Elbmetropole viel zu bieten. Von gemütlichen Cafés in der Altstadt über trendige Kaffeeröstereien in der Neustadt bis hin zu ausgezeichneten Restaurants mit regionalen und internationalen Einflüssen: Die gastronomische Szene Dresdens ist vielfältig, kreativ und voller Überraschungen. Wer hier unterwegs ist, entdeckt Orte, die nicht nur mit gutem Essen, sondern auch mit besonderem Ambiente, herzlicher Gastfreundschaft und authentischem Geschmack begeistern.
In dieser Übersicht stellen wir einige der besten Restaurants und Cafés vor, die man bei einem Besuch in Dresden keinesfalls verpassen sollte.
Oswaldz: Der Kaffee-Pionier

Dieses Café kannte als erstes in Dresden „slow drip“ und „cold brew“ – von mild bis herb, frisch gebrüht und dabei ähnlich komplex wie Wein, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Aber natürlich gibt es auch Espresso und Cappuccino aus der Siebträgermaschine. Dazu werden Müsli und Sandwiches serviert.
Elbsalon: Frühstück in der Neustadt von Dresden

Der Boden aus Waschbeton, Holzplanken an den Wänden: Das ist der Elbsalon in der Neustadt. Frühaufsteher kriegen hier unter der Woche schon ab sieben Uhr ein gutes Frühstück, Nachtschwärmer haben Zeit bis 16 Uhr. Für jeden Geschmack hält die Karte etwas bereit, vom gesunden Porridge mit Chiasamen und Beeren bis zur üppigen Käse-Wurst-Platte. Der Laden ist groß, trotzdem wird alles liebevoll zubereitet.
Die besten Cafés in Dresden: Combo Bar
Ein cooles Café im besten Sinne mit großen Fenstern zur Louisenstraße, eine der Meilen der Äußeren Neustadt. Guter Kaffee, bequeme Sessel, nette Atmosphäre. Und wer einfach sitzen bleibt, läutet hier den Abend mit einem guten Drink ein.
Kleinerts Spezialitäten: Leckeres beim Blauen Wunder

In Loschwitz, einem Viertel etwas außerhalb des Zentrums, verbinden sich Fachwerkhäuser, Bäcker, Metzger und der historische Marktplatz zu einem wunderschönen Wohlfühlort. Nicht weit vom Blauen Wunder, einer rund 130 Jahre alten Stahlbrücke über die Elbe, liegt Kleinerts Spezialitäten. Der hübsche Raum ist eine Mischung aus Café, Feinkostladen und Bistro.
Sprout: Frische Bowls in Dresden-Loschwitz

Das Publikum ist jung, es gibt Bowls, die man sich selbst zusammenstellen kann. An der Theke hat man dafür verschiedene warme und kalte Zutaten zur Auswahl, die jede Woche wechseln. Nüsse und Dips, gegrillte Kartoffeln, die rot-weiß geringelte Chioggia-Bete, Beluga-Linsen, Wildkräuter-Salat, Kichererbsen: Was hier aufgetischt wird, ist frisch, gesund, bio, fast immer vegan – und schmeckt richtig gut.
Kuchen Atelier: Eierschecke muss sein!

Eierschecke ist so etwas wie die Nationalspeise der Dresdner. Den Kuchen mit Hefeteigboden, Quarkschicht und Eiermasse gibt es hier überall – und besonders gut im Kuchen Atelier, etwas versteckt im Gewandhaus, einem 5-Sterne-Hotel. Für die Eierschecke verwendet man hier viel echte Vanille und keine günstige Konditorcreme. Ein schöner Stopp bei einem Besichtigungsrundgang, Zwinger und Frauenkirche sind nicht weit.
Die besten Restaurants in Dresden: Caroussel Nouvelle
Der Name sagt es schon: Das Restaurant Caroussel des Hotels Bülow Palais wurde vor vier Jahren neu und moderner gestaltet und mit dem Bistro fusioniert. Küchenchef Sven Vogel kombiniert beste Zutaten. Gerichte wie Coq au Vin, Rindertatar oder Wolfsbarsch-Ceviche arrangiert er stilvoll – und zwar ausschließlich auf Meissner Porzellan.
Restaurants in Dresden: Genuss-Atelier

Marcus Blonkowski kocht, seine Schwester Nicole leitet den Service: ein sehr gutes Team. Marcus hat bei verschiedenen Top-Köchen gelernt und 2014 sein eigenes Restaurant in der alten Heimat eröffnet. Blonkowski kocht mit Methoden aus der Spitzengastronomie und verwendet dabei vor allem regionale Produkte. Auffällig sind seine pfiffigen Details bei jedem Gang: die eingelegten Salzzitronen beim Zander, das Tomaten-Eis beim Salat. Die Weine kommen aus der Region – eine tolle Möglichkeit, die kleinen Anbaugebiete Sachsen und Saale-Unstrut kennenzulernen. 2025 durfte Blonkowski sich sogar über einen Michelin-Stern freuen.
Klasiker im Raskolnikof
So gut können Klassiker sein: Das Haus, erkennbar an der roten Laterne über der Tür, steckt voller Kunst, so auch der schöne Garten. Und auch in der Küche sind unverkopfte Künstler am Werk. Borschtsch, Pelmeni mit diversen Füllungen: die selbst ernannte „innerstädtische Landhausküche“ schmeckt.
Restaurant im Dresdner Zwinger: Alte Meister
Wenn es zum Blick auf die Semperoper noch etwas dazu sein soll: Das schöne Restaurant im Zwinger bietet gehobene Bistro-Küche mit Gerichten wie Gazpacho, Risotto oder Flammkuchen.
Zu jeder Jahreszeit ein Tipp: ElbUferei

Auch Dresden hat eine Hafencity – eine kleine, vergleichsweise unauffällige unweit der Marienbrücke. Dort befindet sich im Arcotel dieser kulinarische Treffpunkt, im Sommer mit schöner Terrasse, im Winter mit Iglu-Lounge. Beliebt für einen leichten Lunch, die Steaks und Sundowner Drinks.
Die besten Restaurants in Dresdens Altstadt: The Bollicine
Auch hier spielt der Blick eine Hauptrolle: von der fünften Etage eines Apartmentkomplexes auf den Zwinger und die Dresdner Altstadt. Dort oben hat Francesco Toros Anfang 2023 sein italienisches Fine-Dining-Restaurant eröffnet. Stars aus der Küche sind etwa der gegrillte Thunfisch, das Lammkarree und die Gnocchi mit Taleggio-Käse und Pistazien.
Kaffeehauskultur in Dresden: Café Milchmädchen
Perfekt kombinierbar mit einem Besuch des Hygiene-Museums ist dieses schöne Café. Besonders zu empfehlen für ein ausgiebiges Frühstück, aber auch für Kuchen oder Lunch. Gute vegane Varianten.
Doppelkekse mit Karamell im Munay Alfajores
Wer traditionell Eierschecke möchte, bekommt sie bestens auf der anderen Seite der Brücke Blaues Wunder, im Café Wippler. Wem nach etwas anderem zumute ist, der kann sich in diesem recht neuen Start-up um die Ecke vom Schillergarten durch die Alfajores probieren, Doppelkekse mit Karamellcreme.