© Pieter-Pan Rupprecht
Genuss

Leckereien quer durch Dresden

Christstollen und Eierschecke assoziiert jeder sofort mit Dresden. Und wirklich sind die süßen Sachen in Sachsen herausragend. Aber nicht nur die, wie unser kulinarischer Rundgang beweist.

Oswaldz: Der Kaffee-Pionier

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Dieses Café kannte als erstes in Dresden „slow drip“ und „cold brew“. Alles kommt von der Dresdner Rösterei „Phönix“, von mild bis herb, frisch gebrüht und dabei ähnlich komplex wie Wein. Aber natürlich gibt es auch Espresso und Cappuccino aus der Siebträgermaschine. Dazu werden Müsli und Sandwiches serviert.

Bautznerstr. 9
www.oswaldz.de

Elbsalon: Frühstück in der Neustadt

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Der Boden aus Waschbeton, Holzplanken an den Wänden: Das ist der „Elbsalon“ in der Neustadt. Frühaufsteher kriegen hier unter der Woche schon ab sieben Uhr ein gutes Frühstück, Nachtschwärmer haben Zeit bis 16 Uhr. Küchenchef Lars Mißbach hat für jeden Geschmack etwas auf der Karte, vom gesunden Porridge mit Chiasamen und Beeren bis zur üppigen Käse-Wurst-Platte. Der Laden ist groß, trotzdem wird alles liebevoll zubereitet.

Königsbrücker Str. 74
www.elbsalon.com

Kleinert’s Spezialitäten: Leckeres beim Blauen Wunder

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In Loschwitz, einem Viertel etwas außerhalb des Zentrums, verbinden sich Fachwerkhäuser, Bäcker, Metzger und der historische Marktplatz zu einem wunderschönen Wohlfühlort. Nicht weit vom Blauen Wunder, einer fast 130 Jahre alten Stahlbrücke über die Elbe, liegt „Kleinert’s Spezialitäten“. Der hübsche Raum ist eine Mischung aus Café, Feinkostladen und Bistro.

Friedrich-Wieck-Str. 45b
www.kleinerts-spezialitaeten.de

Sprout: Frische Bowls in Loschwitz

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Das Publikum ist jung, es gibt Bowls, die man sich selbst zusammenstellen kann. An der Theke hat man dafür jeweils fünf warme und fünf kalte Gerichte zur Wahl, die jede Woche wechseln. Nüsse und Dips, gegrillte Kartoffeln, die rot-weiß geringelte Chioggia-Bete, Beluga-Linsen, Wildkräuter-Salat, Kichererbsen: Was hier aufgetischt wird, ist frisch, gesund, bio, fast immer vegan – und schmeckt richtig gut.

Rothenburger Str. 12
www.sproutfood.de

Kuchen-Atelier: Eierschecke muss sein!

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Eierschecke ist so etwas wie die Nationalspeise der Dresdner. Den Kuchen mit Hefeteigboden, Quarkschicht und Eiermasse gibt es hier überall – und besonders gut im „Kuchen Atelier“, etwas versteckt im „Gewandhaus“, einem 5-Sterne-Hotel. Für die Eierschecke verwendet man hier viel echte Vanille und keine günstige Konditorcreme. Ein schöner Stopp bei einem Besichtigungsrundgang, Zwinger und Frauenkirche (LINK: Sehenswertes Dresden) sind nicht weit.

Ringstr. 1
www.kuchenatelier.com

Genuss-Atelier im Gewölbekeller

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Marcus Blonkowski kocht, seine Schwester Nicole leitet den Service: ein sehr gutes Team. Marcus hat bei verschiedenen Top-Köchen gelernt und 2014 sein eigenes Restaurant in der alten Heimat eröffnet. Blonkowski kocht mit Methoden aus der Spitzengastronomie und verwendet dabei vor allem regionale Produkte. Auffällig sind seine pfiffigen Details bei jedem Gang: die eingelegten Salzzitronen beim Zander, das Tomaten-Eis beim Salat. Die Weine kommen aus der Region – eine tolle Möglichkeit, die kleinen Anbaugebiete Sachsen und Saale-Unstrut kennenzulernen.

Bautzner Str. 149
www.genuss-atelier.de

Blue Note Club & Bar: Craft Beer und Jazz

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Eine Institution der Stadt: Seit über 20 Jahren spielen im legendären „Blue Note“ fast täglich Bands, viel Jazz, aber auch Blues, Rock und mehr, Hauptsache handgemacht. Dazu gibt es Craft Beer und eine breite Auswahl an Whisky und Cocktails. Ein lässiger und nostalgischer Ort.

Görlitzer Str. 2b
www.jazzdepartment.com

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