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Unterkünfte

Private Paradiese: Die 9 schönsten Resorts der Welt

Eine Villa in tropischem Grün, eine Suite direkt am karibischen Strand oder eine Fischerhütte auf den Lofoten: Diese neun exklusiven Resorts ebnen ihren Gästen den Weg zum persönlichen Inselglück.

Datum 26.11.2023

Badesachen, Sandalen, Sonnenbrille: Viel mehr braucht es kaum, um in den schönsten Resorts der Welt einen einmaligen Urlaub zu erleben. Vor paradiesischen Kulissen nächtigen Gäste in sorgsam ausgestatteten Unterkünften fernab von Bettenburg und hektischen Touristen-Hotspots.

Wir träumen uns an die weißen Strände in der Karibik, in schwebende Bungalows über türkis-blauem Meer und unter die Strohdächer der Regenwälder. Entdecken Sie neun ausgewählte Luxus-Resort rund um den Globus.

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The Brando: Hollywood-Flair bei Tahiti

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Villen mit Pool und Palmenblick: Das „The Brando“ in Französisch-Polynesien

Marlon Brando war ein treuer Mann, zumindest in der Liebe zu seinem Paradies. Tetiaroa ist dessen Name, das Fünf-Quadratkilometer-Atoll besteht aus zwölf um eine Lagune gruppierten Inseln und einer weißen Sandbank, liegt nahe an Tahiti mitten im Pazifik und gehört zu Französisch-Polynesien. Der Hollywood-Star Brando fand es Anfang der Sechziger Jahre während des Filmdrehs zu „Meuterei auf der Bounty“. Und er blieb, pachtete diesen von Bilderbuch-Palmen bewachsenen, von Vögeln und Schildkröten bevölkerten Flecken im endlosen Blau für 99 Jahre. Brando starb 2004, seine Liebe zu Tetiaroa aber, so scheint es, hat ihn überlebt. 

Zehn Jahre nach seinem Tod eröffnete „The Brando“, ein Luxus-Resort mit 35 Villen, drei Restaurants, zwei Bars, einem Spa, einem Tennisplatz und unendlich viel Ruhe. Brando selbst beherbergte Gäste wie Robert De Niro oder Quincy Jones einst wesentlich einfacher. In seinem Sinne dürfte die Infrastruktur sein: Die Klimaanlage funktioniert mit Meerwasser, über 4.700 Fotovoltaikmodule und ein Biokraftwerk erzeugen Strom, die Pools werden mit Regenwasser gespeist. Und über das einzigartige Ökosystem, das Brando sehr am Herzen lag, wacht die „Tetiaroa Society“. Auch das umweltbewusste Hollywood ist Tetiaroa treu geblieben: Zu den Gästen zählen Leonardo DiCaprio und Johnny Depp.

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Round Hill Hotel and Villas: In den Tropen von Jamaika

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Schlafen in Baumwipfeln: Im Round Hill Hotel and Villas ist das möglich

Schon vor 70 Jahren ist dieser geschichtsträchtige Rückzugsort auf einer Halbinsel im Nordosten Jamaikas entstanden. Ursprünglich ein fruchtbares Anbaugebiet für Zuckerrohr, Kokosnuss und Ananas, sind die Spuren der Landwirtschaft auch heute noch sichtbar. So ist das gelbe Obst nicht nur im Logo des „Round Hill Hotel and Villas“ zu sehen: Ananashaine säumen die Halbinsel, ihre Früchte werden im Hotelrestaurant herrlich zubereitet serviert. 

Im Fokus dieses traumhaften Resorts in Montego Bay stehen zeitlose Eleganz und erstklassiger Service. Das Interieur der Zimmer und des restaurierten Plantagenhauses aus dem 18. Jahrhundert überzeugt mit hellen Farben und zurückhaltendem Design. Die Villen und Suiten bieten ein hohes Maß an Privatsphäre und erstrecken sich auf einer 100 Hektar großen, grün leuchtenden Anlage. Wer hier eincheckt, erholt sich umgeben von tropischer Natur und an weißen Privatstränden mit Blick auf das türkisblaue Meer. Auch berühmte Gäste wie John F. Kennedy und Grace Kelly kamen zu Lebzeiten in den Genuss dieses Anblicks. Heute können Urlauber:innen am Strand nicht nur endlos entspannen, sondern auch das Hausriff beim Schnorcheln erkunden, Boote chartern oder einen der klassischen Rum-Cocktails probieren.

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Four Seasons Desroches Island: Oase auf den Seychellen

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Abgelegen und exklusiv: Desroches Island auf den Seychellen

Die abgelegene Insel Desroches Island ist das ideale Setting für entspannte Tage: Gäste können hier tauchen, surfen, Riesenschildkröten füttern – oder einfach in der Bar am 14-Kilometer-Strand entspannen. Weit entfernt von Straßenlärm und der Hektik der Städte, lockt das „Four Seasons Resort“ auf den Seychellen mit seiner Abgeschiedenheit, Ruhe und mehreren Oasen. 

Um sich perfekt in die tropisch-wilde Umgebung von Desroches Island einzufügen, setzt das Resort auf einen rustikalen Stil und natürliche Baustoffe. Viel Holz, Bast, helle Farben und geschmackvolle Dekoration runden das Bild ab. Ein Highlight sind die Strand-Poolvillen, versteckt zwischen hohen Palmen mit direktem Zugang zum Strand und eigenem Pool. Wer will, kann sich vorab online auf eine virtuelle 360°-Tour in die paradiesischen Villen begeben. 

Übrigens: Unweit des Resorts liegt der sogenannte „Desroches-Drop“. Wo das seichte türkisfarbene Wasser und das tiefe Ozeanblau aufeinander treffen, befindet sich ein steiler Hang, bewachsen von Korallen und Anemonen und durchzogen von Höhlen und Verstecken der bunten Tierwelt. Wer die Chance hat, sollte hier einmal abtauchen!

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Como Laucala Island: Südseetraum auf Fidschi

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Lagunenartige Pools und ein unverbauter Blick auf die Südsee: Das Comoc Laucala Island Resort

Das luxuriöse Hideway „Como Laucala Island“ auf einer größtenteils unverbauten Privatinsel in Fidschi ist ein wahr gewordener Südseetraum. Die 25 großzügig gestalteten Villen geben die Sicht auf die sanften Wellen des Südwestpazifiks und das tiefgrüne Blätterdach des angrenzenden Regenwaldes frei. Jede Unterkunft verfügt über eine Lounge, einen privaten Pool, ein Sonnendeck sowie ein Außenbad im tropischen Stil. 

Meterhohe Palmen säumen das weitläufige Gelände, zu dem auch ein Golfplatz und eine spektakuläre, lagunenartige Poollandschaft gehören. Zum Angebot des Resorts zählen exklusive Aktivitäten wie eine Ausfahrt bei Sonnenuntergang mit einer Segelyacht, Pferdeaustritte am Strand oder der Besuch der angeschlossenen Farm. Letzterer wird vom Chefkoch des Resorts, Daniel Boller, geleitet, der die frischen Zutaten direkt in seiner Küche verwendet. Seine Degustationsmenüs enthalten eigen produzierte Fleischwaren, Gemüsesorten der Plantagen, selbst hergestellte Marmeladen und Chutneys. 

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Amanpulo: Traumhafte Natur der Philippinen

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Das Amanpulo Resort auf den Philippinen lädt zum romantischen Dinner am Strand.

Ein exklusiver Urlaub wartet auch auf Besucher:innen des „Amanpulo“ auf den Philippinen. Die Privatinsel Pamalican im Norden Palawans ist ganz dem exklusiven Resorts gewidmet, das 60 Häuser und Villen umfängt. Einzigartig sind die „Baumwipfel Casitas“, deren Holzterrassen das grüne Blätterdach des Regenwaldes überblicken. Wer die Nähe zum Meer schätzt, bucht sich in einer der Strandvillen ein, die allesamt über eigene Pools und Lounges verfügen. Der Interieur-Mix aus Rattan, Teak und hellen Textilien spiegelt die Essenz der Tropen wider und sorgt für wohltuendes Ambiente. 

Das „Amanpulo“ lädt zudem zu einmaligen Aktivitäten. Pamalican Island gilt als Nistplatz für die Grüne Meeresschildkröte sowie Karettschildkröten. Aus respektvoller Entfernung können Reisende den gefährdeten Tieren bei ihrer Wanderung zum Meer zuschauen. Auch geführte Schnorchel- und Tauchausflüge sind täglich möglich. Zwischen Dezember und März kann man sich zudem im Kite-Surfen probieren. Im seichten Gewässer sind die Bedingungen für Anfänger:innen wie Profis ideal. In den Abendstunden geht es dann ruhiger zu: Auf Wunsch wird am Strand für ein privates Dinner eingedeckt oder ein Strand-Tipi samt Picknick für erholsame Sternstunden errichtet.

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Bawah Reserve in Indonesien: Sternennächte über dem Meer

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Vom Bett in den Ozean springen – das geht in den Overwater-Bungalows des Bawah Reserve.

Luftaufnahmen aus dem Paradies: Inmitten des Südchinesischen Meers schmiegen sich Korallenriffe an den fruchtbaren Regenwald der Küste. Inmitten der Abgeschiedenheit des Anambas-Archipels in Indonesien erstreckt sich das „Bawah Reserve“ über sechs Inseln, 13 Strände und drei Lagunen. Genug Platz also, um in exklusiver Privatsphäre zu entspannen und zu genießen. Ein Highlight sind ohne Frage die elf über einen Steg zugänglichen Overwater-Bungalows. An keinem Ort haben Gäste einen besseren Blick auf den umliegenden Ozean und seine bunte Artenvielfalt. 

Vier Restaurants und Bars servieren lokale Speisen und Getränke auf hohem Niveau. Die Küchen bereiten unter anderem gegrillten Oktopus, Wok-Gerichte und fangfrischen Fisch zu. Im Anschluss können Gäste in die Weiten des sternenklaren Himmels eintauchen, etwa beim Open Air „Starlight Cinema“ am Infinity Pool, bei der Mondschein-Meditation oder bei einem Blick durch das Strandteleskop. 

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Jumbo Bay Island: Familiäres Hideaway in Antigua

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Das „Jumbo Bay Island“ ist eine karibische Oase für Familien.

Viel mehr als Badesachen muss nicht ins Gepäck. Wer in einer der 40 Suiten, 14 Villen oder 21 Privatresidenzen dieses exklusiven All-Inclusive-Resorts eincheckt, wird komplett umsorgt. Die großzügigen Unterkünfte des „Jumbo Bay Island“, einer Privatinsel in Antigua, sind in eleganten Weißtönen gehalten und eröffnen allesamt einen Blick auf das strahlend blaue Karibische Meer. Ob beim Sprung in den privaten Pool oder bei der Dusche im Outdoor-Bad: Die karibische Natur schafft die ideale Kulisse für einen paradiesischen Urlaub. 

Auch Familien sind in dem Rundum-sorglos-Resort herzlich willkommen. Inklusiv: Ein Kids-Club, ein großes Angebot an Freizeitaktivitäten sowie diverse Speisen- und Getränkeangebote rund um die Uhr. Als „Jumby Explorers“ können die Kleinsten die Tier- und Pflanzenwelt der Insel erkunden und während ihres Aufenthaltes sogar eine Schildkröte adoptieren.

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Nusfjord Arctic Resort: Lieblingsort auf den Lofoten

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Nordische Gemütlichkeit auf den Lofoten: Das Arctic Resort Nusfjord

Für diesen einzigartigen Rückzugsort wurden im kleinen Dorf Nusfjord auf den norwegischen Lofoten 23 ehemalige Fischerhütten umgestaltet. In den traditionellen Häusern des „Nusfjord Arctic Resort“ schaffen pastellfarbene Wände, mit Bedacht ausgewählte Dekorationen und skandinavisches Interieur einen Ort der Gemütlichkeit. Lieblingsort im Winter ist die Hafen Suite mit eigenem holzbefeuerten Hot Tub. 

Alternativ können Gäste das Open Air „Arctic Spa“ besuchen. Unter freiem Himmel haben Absolvent:innen der Oslo Schools of Architecture und Design hier eine stylische Oase geschaffen, deren Holzbäder, Saunen und Outdoor-Duschen einen einzigartigen Blick auf den Fjord eröffnen. Wer Glück hat, kann sich im dampfenden Wasser zurücklehnen und in der Dunkelheit des Winters die grün schimmernden Nordlichter am Himmel erblicken. 

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andBeyond, Benguerra Island: Privatsphäre vor der Küste von Mosambik

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Viel Platz, kaum Menschen: Das „AndBeyond Resort“ Benguerra Island

Nur etwas mehr als 30 Gäste finden in dieser kleinen, feinen Strandlodge auf Benguerra Island Platz. In ihren privaten Tauchbecken, beim Schwimmen mit Pferden oder auf einem Segeltrip in einer traditionellen Dau genießen sie besten Barfuß-Luxus. Die Wahl der passenden Unterkunft fällt im „andBeyond“ nicht leicht: Wer eine Cabana bucht, kann unter Strohdächern am Rande des Regenwaldes nächtigen; die eleganten Casinhas hingegen liegen direkt am Strand. Alle Unterkünfte eint ein atmosphärisches, afrikanisches Flair, natürliche Materialen und private Rückzugsmöglichkeiten.

Einmalig: Vor der Küste Mosambiks lebt eine seltene Seekuh-Art. Wer wachen Auges durch das seichte Wasser schreitet oder mit dem Boot ausfährt, kann die sanften Riesen des Meeres in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

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