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Winterträume auf Schienen

Mit der Transsibirischen Eisenbahn durch Russland und die Mongolei? Von Helsinki bis zum Polarkreis? Oder doch lieber mit dem Glacier Express durch die Berge? Egal für welche Route Sie sich entscheiden – das Wintererlebnis in diesen komfortablen Sonderzügen ist einmalig.

Es ist die wohl berühmteste Zugfahrt der Filmgeschichte: Im Monumentalwerk „Dr. Schiwago“ bricht der gleichnamige Hauptdarsteller mit seiner Familie zu einer beschwerlichen, mehrtägigen Winterzugreise von Moskau in den Ural auf. Fünf Oscars erhielt der 1965 gedrehte Streifen – die epischen Bilder unwirklich schöner, verschneiter Landschaften haben sich in das Gedächtnis einer ganzen Generation eingegraben und definieren bis heute unser Bild des russischen Winters mit.

Dieses einzigartige Feeling können Sie sich heute mit wesentlich mehr Komfort zueigen machen – auf speziellen Fahrten mit der Transsibirischen Eisenbahn durch das frostige Russland bis in die Mongolei! Aber auch in Finnland und in den Alpen kommen Zugliebhaber in den Genuss ganz besonderer Schienen-Vergnügen. MERIAN beschreibt die schönsten Strecken für Wintererlebnisse und informiert über die nächsten Abfahrtstermine sowie alle Preise.

Mit der Transsib ins russische Wintermärchen

„Minus 30 Grad, aber aufgrund der trockenen Luft mit der richtigen Kleidung gut auszuhalten. Verschneite Traumlandschaften. Kreuzfahrt auf Schienen. Wintermärchen.“ So fasst Reiseteilnehmer Olaf K. seine Eindrücke von der Winterreise mit der Transsibirischen Eisenbahn zusammen. In Deutschland hat sich der Reiseveranstalter „Lernidee Erlebnisreisen“ auf diesen Schienen-Traum spezialisiert und bietet für Winterfans zwei ganz spezielle Reisen in der kalten Jahreszeit an. Der Vorteil: Russland und Väterchen Frost werden im Tandem als besonders authentisch erlebt, denn wo lässt sich Winter satt sonst noch in so einer ursprünglichen Form erleben?

Der nächste vorgesehene Termin ist das „Zarengold Wintermärchen“ vom 12. bis zum 24. Februar 2022. Diese besondere Reise ist nur ein Mal im Jahr im Angebot. Sie führt von Moskau in die mongolische Hauptstadt Ulaan Baatar, kann aber um die Weiterreise bis ins winterliche Peking noch für drei Tage verlängert werden. Im wohlig beheizten Schlafwagen-Sonderzug fahren die Winter-Abenteurer über Jekaterinburg, Krasnojarsk und Irkutsk in Richtung Mongolei.

Die Reise ist gespickt mit vielen Highlights: etwa einer Pferdeschlittenfahrt, einem Spaziergang auf dem zugefrorenen Baikalsee in unbeschreiblicher Winterstimmung, dem Besuch einer traditionellen russischen Sauna (der „Banja”) und auch der Möglichkeit einer Übernachtung in einer mongolischen Jurte – mit Sicherheit ein unvergessliches Abenteuer. Und unterwegs an Bord lassen Sie es sich natürlich gut gehen, etwa bei einer Wodka-Verkostung mit typisch russischen Snacks.

Der Transsib-Sonderzug wartet mit sechs unterschiedlichen Abteil-Kategorien auf, die Preise beginnen ab 4080 Euro pro Person. Es zieht Sie noch weiter nach Peking? Dann reisen Sie im chinesischen Linienzug weiter, besichtigen am Reiseziel die „Verbotene Stadt“ und beenden Ihre Tour bei einem ausgiebigen Abendessen mit Pekingente.

Silvester am Baikalsee

© Dennis Schmelz
Hovercraft Fahrzeuge auf dem winterlichen Baikalsee

Eine ganz besondere Winterreise mit der Transsib ist die Silvesterreise. Sie beginnt am Heiligabend und gleicht in ihrem Routenverlauf der eben geschilderten Tour. Den Silvestertag allerdings feiern Sie in Irkutsk am Baikalsee. Dort bereitet Ihnen eine russische Familie in ihrem Zuhause ein traditionell russisches Essen zu, das Sie gemeinsam genießen. Auch diese Reise kann um drei Tage Richtung Peking verlängert werden. Die Preise für die Tour Moskau-Ulaan Bataar beginnen bei 4180 Euro.

Ab dem 11. Dezember startet der Klassiker unter den Winterzugfahrten in die neue Saison: der Glacier Express, der seit 1930 als Schmalspurbahn großartige Panoramen der Schweizer Bergwelt auf bequemste Art zugänglich macht. Er verbindet in seiner Ursprungsroute die beiden berühmten Skiorte St. Moritz und Zermatt am Fuße des 4478 Meter hohen Matterhorns, einem der bedeutendsten Berge der gesamten Alpen.

Bahnfreunde nennen den Glacier Express, der natürlich in beide Richtungen verkehrt, scherzhaft auch „den langsamsten Schnellzug der Welt“. In den etwa acht Stunden Fahrzeit passiert der Zug 291 Brücken und durchquert 91 Tunnel. MERIAN hat die Tour mit dem Glacier Express selbst ausprobiert, zu- und aussteigen kann man unterwegs an mehreren Orten, etwa der gut erreichbaren Graubündener Kantonshauptstadt Chur.

Die einfache Strecke der klassischen Route kostet inklusive Platzreservierung in der 2. Klasse 191 Schweizer Franken (gut 180 Euro, Stand November 2021). Sie können auch De-Luxe-Varianten wählen in der „Excellence Class“ mit Lounge-Bestuhlung, garantiertem Fensterplatz und Gastronomie samt 5-Gänge-Menü. Dort beginnen die Preise bei 395 CHF (ca. 375 Euro). Für die Strecke von Chur nach Brig gibt es ein „Excellence Class Special“, das bei 299 CHF (ca. 285 Euro) startet.

Schneeschloss, Eisbrecherfahrt, Husky-Schlittentour, Glas-Iglus und mit etwas Glück auch die berühmten Nordlichter: Viel spannender kann ein Winter-Zugabenteuer kaum sein als diese siebentägige Erlebnisreise durch Finnisch-Lappland. Die Gruppen sind dabei klein, umfassen etwa zehn bis 14 Mitreisende.

Ausgangspunkt ist die finnische Metropole Helsinki, die 2014 von der UNESCO als Welt-Designhauptstadt ausgezeichnet wurde. Hier besuchen Sie das alte Olympiastadion und den im prächtigen Weiß schimmernden Dom ebenso wie trendige Möbel- und Modegeschäfte. Am Abend bringt Sie der Nachtzug nach Kemi. Auf der vorgelagerten Insel Ajos besteigen Sie einen Eisbrecher für eine Tour durchs oft zugefrorene Meer. Besonders Wagemutige können dabei sogar, geschützt durch einen dicken Thermo-Anzug, ein Eisbad in der Ostsee nehmen und zwischen dicken Eisschollen herumschwimmen. Die Besichtigung des Eisschlosses von Kemi sowie Ihre Übernachtung in einer Glas-Villa mit Blick aufs Meer runden den prallvollen Tag ab.

Der nächste Morgen startet mit einer Hundeschlittentour durch die verschneite Tundra, ehe Sie der Bus ins drei Stunden entfernte Rovaniemi am Polarkreis fährt. Die Hauptstadt Finnisch-Lapplands mit ihren 60.000 Einwohnern erkunden Sie am folgenden Tag, an dem Sie zudem den Polarkreis kreuzen und dem Museum „Arktikum“ einen Besuch abstatten, inklusive einer eindrucksvollen Ausstellung zum Leben in der polaren Wildnis.

Der folgende sechste und letzte Reisetag hat es noch einmal in sich: Nach dem Frühstück können Sie an einer Rentier-Schlittenfahrt teilnehmen, am frühen Nachmittag geht es weiter ans letzte Reiseziel, den Ort Apukka. Es ist der dunkelste Ort der Region und war lange Zeit das Zentrum der finnischen Polarlichtforschung. Dort dreht sich am Abend alles ums Polarlicht, nachdem zunächst ein Essen in einer Kota gereicht wird, dem traditionellen Zelt der Samen. Frisch gestärkt geht es auf große Fotosafari und die Jagd nach den Polarlichtern.

Auch die letzte Übernachtung auf finnischem Boden beschert unvergessliche Momente. Die Reiseteilnehmer begeben sich mitten hinein in die spektakulären und beheizten Glas-Iglus des „Apukka Aurora-Resorts”. Und wer weiß, ob nicht auch da noch ein Polarlicht Ihren nächtlichen Horizont kreuzt?

Die Reisepreise starten bei Übernachtung im Doppelzimmer bei 3980 Euro, Hin- und Rückflug ab Deutschland bereits eingerechnet. Sie können Ihr persönliches Finnland-Abenteuer aber auch noch durch einen zusätzlichen Aufenthalt im Wintersportzentrum Rovaniemi verlängern.

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