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Städtereisen

Die 7 schönsten Städte Spaniens

Millionenmetropolen mit architektonischen Meisterwerken, Geheimtipps im Baskenland oder Städte mit römischem Flair in der Extremadura: Wir nehmen Sie mit in die sieben schönsten Städte Spaniens.

Von Mérida und Salamanca im Westen Spaniens, über Vitoria-Gasteiz und Getaria im nördlichen Baskenland über Barcelona und Zaragoza im Westen bis hin zur Hauptstadt Madrid: Spanien hat die schönsten Städte zu bieten! Es locken historische Sandsteingebäude, römische Überbleibsel, kulturelle Highlights und architektonisch einzigartige Gebäude. 

Ob es Sie nun in die Millionen-Metropolen Spaniens zieht oder Sie eher die beschaulichen Geheimtipps des Landes ausfindig machen wollen: Jede dieser Städte hat ihren ganz eigenen Reiz. Wir  zeigen die sieben schönsten Städte Spaniens und was sie ausmacht.

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Vitoria-Gasteiz: Geheimtipp im Baskenland

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Bilbao und sein Guggenheim-Museum, San Sebastián und seine Gourmet-Restaurants mit derzeit insgesamt 16 Sternen: Das Baskenland ist schon seit Jahren ein Top-Reiseziel für Feinschmecker:innen und Kunstkenner:innen – leider aber auch ein recht überlaufenes. Deshalb legen wir Ihnen die kaum bekannte Hauptstadt Vitoria (baskisch: Gasteiz) ans Herz. Sie hat relativ überschaubare 250.000 Einwohner:innen und liegt nicht am Meer, sondern 70 Kilometer landeinwärts, mit Blick auf die Hochebene Kastiliens.

Es gibt viele gute Gründe, um jeweils etwa eine Stunde mit dem Auto von Bilbao oder San Sebastián nach Vitoria zu fahren: Die vielen Parkanlagen haben dem auf Nachhaltigkeit bedachten Ort schon mal den Titel Europäische Umwelthauptstadt eingebracht. Jung ist die Stadt, Sitz der Baskischen Universität. Und voller Geschichte: 1181 wurde sie gegründet, über Jahrhunderte verlief dort die Zollgrenze zwischen Kastilien und Nordeuropa. Den vergangenen Reichtum sieht man Vitoria-Gasteiz an, etwa in der gotischen Kathedrale Santa María, die Ken Follett zu seinem Roman „Die Tore der Welt“ inspiriert haben soll.

Kunst und Kulinarik in Vitoria-Gasteiz

In puncto Kunst ist das Museum und Kulturzentrum Artium ein Highlight. Es zeigt in größtenteils unterirdisch gelegenen Räumen eine der größten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst in Spanien, darunter Werke von Salvador Dalí, Pablo Picasso, Joan Miró, Antoni Tàpies und Eduardo Chillida. Der baskische Bildhauer hat die Plaza de los Fueros am Rande der Altstadt mitgestaltet.

Kulinarisch spielt vor allem das Restaurant Zaldiaran in der Meisterliga, aber auch die einfacheren lokalen Spezialitäten sind ein großer Genuss: seien es die stadteigenen Trufas de chocolate, Schokoladentrüffel, oder die typisch baskischen Tapas namens „pintxos“. Besucher:innen machen es am besten wie die Einheimischen und lassen sich rund um die Plaza de la Virgen Blanca von Bar zu Bar treiben. Auf keinen Fall dabei auslassen: die lokalen Apfelweinkeltereien, die sidrerías.

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Madrid: Kunst, Kultur und Welterbe

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Die spanische Hauptstadt ist wie gemacht für Entdecker:innen und Kunstliebhaber:innen. Das Museo del Prado und das Museo Reina Sofía locken mit europäischer Kunst, während das Museo de Historia de Madrid spannende Fakten über die Geschichte der Stadt erzählt. Besonders beliebt bei Einheimischen und Besucher:innen ist auch der Parque de El Retiro – er zählt gemeinhin als schönster Park der Hauptstadt, die UNESCO erklärte ihn gemeinsam mit der Straße „Paseo del Prado“ zum Weltkulturerbe. 

Der Gläserne Palast und sein vorgelagerter Teich sind, wenn auch vielbesucht, überaus beliebt bei Besucher:innen, die vom Trubel der Großstadt abschalten wollen. Schließlich leben rund 3,3 Millionen Einwohner:innen in Madrid, und zur Hauptreisezeit kann es hier ziemlich voll werden. 

Wer Sightseeing mit Kulinarik verbinden möchte, sollte die Plaza Mayor im Stadtzentrum besuchen: Hier befinden sich die Casa de la Panadería, eine ehemalige Bäckerei, die mittlerweile unter anderem Sitz des spanischen Tourismusverbands ist, und die Casa de la Carnicería, einstiger Fleischmarkt. Beide Gebäude fallen aufgrund ihrer prächtigen Bauweise und der hübschen Färbung auf. Noch immer beherbergt die Plaza Mayor zahlreiche Lokale, die zu kulinarischen Entdeckungstouren einladen.  

Im Stadtpark Madrid Río vermietet Mobeo Fahrräder und bietet Touren an, darunter die „Madrid industrial“. Sie startet im Matadero, früher der Schlachthof, heute ein sehr spannendes Kulturzentrum. 

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Barcelona: Architektonische Meisterwerke

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Barcelona ist ein Konglomerat architektonischer Meisterwerke. Nicht umsonst werden in der katalanischen Metropole regelmäßig Rundgänge mit Stadtplaner:innen und Architekt:innen angeboten. Sie führen etwa zu Gebäuden von Gaudí oder zu den futuristischen Bauten in Poblenou. Antoni Gaudí war für zahlreiche Gebäude der Stadt maßgeblich mitverantwortlich, so zum Beispiel für das Casa Milà und das Casa Battló. Auch der 17 Hektar große Park Güell mit der berüchtigten Mosaik-Mauer und die bis dato nicht vollendete Sagrada Família tragen mitunter die Handschrift Gaudís. 

Die zweitgrößte Stadt Spaniens zählt zu den meistbesuchten Städten Europas und überzeugt sowohl mit ihrer Lage am Mittelmeer als auch mit ihrem internationalen Flair: Weltbekannte Sehenswürdigkeiten und ausgezeichnete Bars laden zu ausgedehnten Städtetrips ein. Fußballfans sollten dem Camp Nou, Stadion des FC Barcelona, einen Besuch abstatten.

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Salamanca: Das Schmuckstück in Kastilien und León

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UNESCO-Welterbe, Kulturhauptstadt Europas, Stadt mit dem besten Hochspanisch: Salamanca in der Region  Kastilien und León hat jeden dieser Titel abräumen können. Dank seiner rund 40.000 Student:innen gilt die Stadt zudem als besonders jung und kosmopolitisch. Ihre bereits 1218 gegründete Universität, ein Schmuckstück der spanischen Renaissance, gehört zu den ältesten Europas. Und da die Einwohner:innen für ihre deutliche Aussprache bekannt sind, haben sich zudem im Zentrum Dutzende Sprachschulen angesiedelt. Wen wundert es da noch, dass die Plaza Mayor, das von Arkaden und goldenen Sandsteingebäuden umringte Herzstück der Stadt, häufig als schönster Platz Spaniens bezeichnet wird?

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Mérida: Wie im alten Rom

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„Spanisches Rom“ wird Mérida häufig genannt. Die Stadt in der Extremadura wurde unter Kaiser Augustus gegründet, und die Römer:innen haben ihr viele Schätze hinterlassen, darunter das mehr als 2000 Jahre alte Teatro Romano. Jedes Jahr im Juli und August ist es der Austragungsort für das Festival für Klassisches Theater. Auf die Bühne kommen dann Werke griechischer und römischer Dichter:innen wie Sophokles, Homer oder Seneca. Eigentlicher Star ist und bleibt aber das Teatro selbst, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Schon zur Zeit der Römer:innen bot es rund 6000 Menschen Platz, noch heute haben seine Besucher:innen einen schönen Blick auf zweistufige, korinthische Säulenhallen hinter der Bühne. Lassen Sie sich von der Tatsache, dass die Stücke auf Spanisch sind und zu spanischen Zeiten beginnen (gegen 22.45 Uhr), nicht abschrecken: Gerade bei nächtlicher Beleuchtung wird diese Kulisse zum Happening.

Auch tagsüber ist Mérida ein Erlebnis: Die 792 Meter lange, mit 60 Granitbögen versehene Puente Romano, die den Río Guadiana überspannt, ist eine der längsten erhaltenen Brücken, die je von den Römer:innen erbaut wurden. Weitere Römerschätze: Villen mit Mosaiken, der monumentale Torbogen Arco de Trajano, das Aquädukt Los Milagros oder die Ruinen des Hippodroms Circo Romano. 

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Zaragoza: Barockkirche, Río Huerva und Fiestas del Pilar

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Im nordspanischen Inland liegt Zaragoza, berühmt für seine Basílica del Pilar, die größte Barockkirche des Landes. Mit einer Höhe von 130 Metern thront sie über der Hauptstadt von Aragonien und über dem Fluss Río Huerva, der hier in den Ebro mündet. Die Stadt hat genau wie Mérida eine römische Vergangenheit, früher hieß sie „Colonia Caesaraugusta“. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen neben der Basílica del Pilar eine islamische Festung im Zentrum der Stadt sowie die Puente de Piedra, zugleich Brücke und Aussichtspunkt auf die fünftgrößte Stadt Spaniens.

In Zaragoza kann man heiße Sommer bis zu 40 Grad Celsius erleben, allerdings auch kalte Winter – das liegt am rauen Wind, der typisch für diese Region ist und „Cierzo“ genannt wird. Eine weitere Besonderheit ist die Fiestas de Pilar, ein Fest zu Ehren der Schutzpatronin der Stadt, das jährlich ab dem Wochenende vor dem 12. Oktober eingeläutet wird und eine Woche lang die Straßen der Stadt dominiert.

Noch ein Grund, hinzufahren: das spannendste Aquarium des Landes. Die Meere spielen dort keine Rolle, es handelt sich um Europas größtes Flussaquarium. Zu sehen sind mehr als 300 Fische, Reptilien und Säugetiere, die etwa im Nil, im Amazonas oder im Ebro, der durch Zaragoza fließt, leben. 

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Getaria: Pittoreske Hafenstadt

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Zwischen San Sebastián und Bilbao, auf einer schmalen Landzunge im Golf von Biskaya, liegt das kleine Hafenstädtchen Getaria. Dort wurde 1895 Cristóbal Balenciaga, Sohn eines Fischers und einer Näherin, geboren. Von seinem Aufstieg zum gefeierten Modedesigner erzählt ein großartiges Museum. Es wurde 2011 eröffnet – hinter der glatten, schwarzen Fassade eines Neubaus. Der schließt direkt an den schönen Adlamar-Palast an, in dem Balenciagas erste Förderin lebte. Der Couturier ist auf dem Dorffriedhof begraben. Auch eine weitere berühmte Persönlichkeit ist in Getaria geboren: Juan Sebastián de Elcano, ein baskischer Entdecker, der Bekanntheit durch seine Weltumseglung erlangte. Daran erinnert auch heute noch ein Monument in der Stadt.

Getaria ist vor allem bekannt für Fischfang und Weinbau. Allein in und rund um die Stadt gibt es 17 Weingüter, die zur Verköstigung von Txakoli einladen, einem typisch baskischen Wein.

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