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Sehenswürdigkeiten

Burgen, Festungen, mittelalterliche Gassen: Sehenswertes in Koblenz

Mitten in Koblenz mündet die Mosel in den Rhein – das ist das sogenannte „Deutsche Eck“ und ziemlich berühmt. Doch Koblenz noch mehr zu bieten. Unsere Tipps, was Sie bei einem Kurztrip sehen sollten.

Mitten auf dem Josef-Görres-Platz in der Koblenzer Altstadt steht eine Historiensäule, die das Land Rheinland-Pfalz zum 2000-Jährigen Jubiläum 1992 aufstellte: zehn Bilder, vom ersten Römerkastell im Jahr 9 v. Chr. über große Zeiten im Mittelalter (Fränkischer Königshof) bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Ein guter Einstieg für einen Altstadtbummel.

Romantisch verwinkelte Gassen

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Die Altstadt ist an vielen Orten so, wie man sie sich erträumt: romantisch verwinkelte Gassen, malerische Hinterhöfe und kleine Plätze mit Cafés. Zum Beispiel der Münzplatz, wo wahrscheinlich die Römer einst ihr „Castellum apud confluentes“ (Kastell bei den Zusammenfließenden) gegründet haben, dem Koblenz seinen Namen verdankt. 

Die Liebfrauenkirche und vor allem die Basilika St. Kastor bestimmen das Stadtbild, letztere mit gut erhaltenem romanischen Baubestand aus dem 9. Jahrhundert. 

Überblick am Deutschen Eck

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In Koblenz sollte jeder Besucher das Deutsche Eck sehen, die Mündung der Mosel in den Rhein. Besonders gut sieht man das (und das umstrittene Denkmal für Kaiser Wilhelm I.) aus der Höhe. Die Seilbahn Koblenz startet ihre Fahrt über den Rhein bei der Basilika St. Kastor. 

Tipp für Mutige: Gondel Nr. 17 hat einen gläsernen Boden.

Kultur in der Festung

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Bei der Bergstation auf der anderen Rheinseite ist die nächste Top-Sehenswürdigkeit: Mit der Festung Ehrenbreitstein liegt hier eine der größten erhaltenen Festungen Europas. Der Bau stammt vor allem aus dem 19. Jahrhundert. 

Heute hat hier das Landesmuseum Koblenz seinen Sitz und zeigt Dauer- wie Wechselausstellungen zu den Schwerpunkten Archäologie, Weinbau, Wirtschafts- und Kulturgeschichte.

Rhein-Romantik pur

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Zurück in der Stadt, geht’s direkt am Fluss zum Kurfürstlichen Schloss, 1777-1786 im französischen Frühklassizismus errichtet. Der spätere Kaiser Wilhelm I. residierte hier gern, heute spazieren Besucher durch den Park, der 2011 für die Bundesgartenschau frisch bepflanzt wurde. Stilvoll Kaffee trinkt man hier im „Grand Café“.

Von Burg zu Burg

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Wie der ganze Mittelrhein, ist auch die Gegend um Koblenz burgenreich – über die Veloroute Rhein lässt sich das wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Die Geschichte der Marksburg, südlich von Koblenz gelegen, ist lang – etwa 800 Jahre. Und besonders: Nie wurden ihre Bauten aus dem 13. bis 15. Jahrhundert zerstört. Das macht sie zu einer der besterhaltenen Wehranlagen aus dem Mittelalter.

Noch näher an der Stadt, auf der westlichen Rheinseite, steht ein anderes Prachtexemplar. Kronprinz Friedrich Wilhelm bekam 1823 die Ruine der einst stattlichen Burg Stolzenfels geschenkt und ließ sie nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel wieder aufbauen. Das Ergebnis: Ein Märchenschloss mit Landschaftspark.

www.tor-zum-welterbe.de

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