Genuss

Besondere Restaurants in Wiesbaden und im Rheingau

Drei-Gänge-Menüs, deftiges Essen in Wohnzimmer-Atmosphäre, thailändische Küche und hervorragender Wein: Wiesbaden und der Rheingau vereinen all das. Tipps für außergewöhnliche Restaurants in der Umgebung lesen Sie hier.

Datum 08.02.2023

Wiesbaden und der Rheingau treten mit ihren Restaurants den Beweis an: In Weinregionen isst man auch gut. Hier gibt es Sterne-Küchen, kleine, fast private Gourmet-Lokale, natürlich auch Internationales, gerade in der polyglotten Hauptstadt. Wir stellen außergewöhnliche Restaurants vor, geben Tipps für kulinarische Aktivitäten und Veranstaltungen und nehmen Sie mit auf einen köstlichen Rundgang durch Wiesbaden.

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„Adler Wirtschaft - Franz Keller“: eine Familienangelegenheit

Adler Wirtschaft - Franz Keller © Volker Renner

Kurz zur Familiengeschichte dieses Restaurants: Der Vater, Franz Keller, war ein Koch und TV-Star, der sich einst in Köln, in Bühl und später in Hattenheim einen Stern nach dem anderen erkocht hat. Der Sohn Franz Keller-Wohl übernahm 2010 die „Adler Wirtschaft“ von seinem Vater mit Inventar und einigen Rezepten. Franz Keller-Wohl ist auch gelernter Konditor, macht bis zum Kokos- und Mangosorbet alles selbst. Minimum sind in diesem Haus zwei Gänge. 

„Franz Kellers Falkenhof“: Exquisite Küche und Naturidylle

Franz Kellers Falkenhof © Volker Renner

Der „Falkenhof“ in Heidenrod-Dickschied währenddessen ist das neue Domizil von Franz Keller. Dort lebt er seinen „Traum vom Kochen als Genusshandwerk“, wie es auf der Webseite heißt. Von der „Adler Wirtschaft“ rund eine halbe Stunde Autofahrt entfernt, geht es in die Wälder oberhalb des Wispertals. Dort richtet Keller Feste aus und lädt an ausgewählten Terminen zur Tafel.

„Kleines Gasthaus Oestrich“: Uriges Wohnzimmer-Flair

Im wahrsten Sinne des Wortes bei sich angekommen sind der Koch Christopher Jahn und seine Frau Sania mit dem „Kleinen Gasthaus“ in Oestrich. Sie haben ihr Wohnzimmer geräumt und sind eine Etage höher gezogen. Unten stehen nun liebevoll gedeckte Tische, in der einstigen Waschküche wird gekocht. Und das sehr gut: Schnitzel, Fisch und Salate. Auch draußen sitzt man sehr schön.

Trainspotting mit Tapas im „Stellwerk“

Von Rüdesheims Bahnhof blickt man schön auf den Rhein. Das Gebäude, im 19. Jahrhundert im klassizistischen Stil errichtet und 2007 saniert, beherbergt nun unter anderem das Restaurant „Stellwerk“, wo man spanische Tapas bekommt, etwa Aioli, Gambas oder flambierte Chorizo. Wer Rheingauer Wein trinken und ruhig sitzen möchte, wird dort eher nicht glücklich. Wer gern Züge beobachtet und auch offen für einen Sangria ist, umso mehr.

„Restaurant Jean“: Der Stern am Eltviller Bahnhof

Johannes „Jean“ Frankenbach war nach seiner Lehre im „Kronenschlösschen“ viel unterwegs und hat von einigen der besten Köch:innen gelernt. Dann kehrte er heim in den elterlichen Hotelbetrieb am Bahnhof von Eltville und eröffnete das „Jean“, das bald einen Stern verliehen bekam. Seine Gerichte sind von der französischen Küche inspiriert, seine Menüs kann man im Restaurant und im Garten genießen.

Rheingau Gourmet & Wein Festival: Fokus aufs „Kronenschlösschen“

Kornenschlösschen, Gericht

18 Tage, die sich um nichts anderes als allerhöchsten Genuss drehen: Für das Rheingau Gourmet & Wein Festival kommen Spitzenköch:innen aus aller Welt einmal pro Jahr in den Rheingau. 2023 findet das Festival vom 23. Februar bis zum 12. März statt. Dreh- und Angelpunkt dieser Veranstaltung mit mehr als 60 Events ist das Sterne-Restaurant „Kronenschlösschen“ in Hattenheim. Und auch wer das Festival verpasst: Die Menüs von Küchenchef Roland Gorgosilich sind ein Erlebnis. Und es darf ruhig länger werden, das „Kronenschlösschen“ ist auch ein Hotel.

„Kräuterwirte Assmannshausen“: Kulinarische Events

Kräuter, Kräuterwirte Assmannshausen © SASKIA MARLOH PHOTOGRAPHY STUDIOS

Dass in den Steilhängen um ihren Ort neben den Reben auch viele gesunde und schmackhafte Kräuter wachsen, brachte drei Gastronom:innen auf eine Idee: Sie kochen nicht nur alle mit diesen Kräutern, sie veranstalten auch gemeinsam kulinarische Spaziergänge und Events. Da bekommt man dann etwa die Vorspeise im „Berg's Alte Bauernschänke“ und den Hauptgang im „Gasthof Schuster“.

Außergewöhnliche Restaurants in Wiesbaden: eine kleine Rundreise

„Frau Kreuter am Theater

Erstmal gibt es etwas auf die Hand, und zwar an der Wilhelmstraße neben dem Staatstheater: bei „Frau Kreuter am Theater“. Die Frikadellen (auch vegetarisch), Salate, Sandwiches, Gazpacho: alles ist frisch gemacht – und die Parkanlage Warmer Damm vor der Tür ist die ideale Picknickwiese

„Tutti Frutti“

Von dort läuft man zehn Minuten durch den Park zum Restaurant „Tutti Frutti“, das als eine der besten Pizzerien der Region gilt. Auf der Karte stehen auch vegane Varianten, etwa mit Aubergine und Hummus. Und eine gute Auswahl an Bowls und Salaten. Der Gastraum ist klein, aber es gibt auch einen Garten.

„Ochi no Shushiya“

Unweit des Hauptbahnhofs kommen Sushi-Kunstwerke auf den Tisch: bei „Ochi no Sushiya“. Was auch immer Sie dort bestellen, für das Auge sollte eine der Spezialrollen dabei sein. Es muss ja nicht gleich die mit Blattgold sein, auch die mit Thunfisch, Lachs und Avocado umwickelte Rainbow Roll ist sehr hübsch.

„Erawan“

Kleiner Sprung in den Norden der Stadt, auf die Lebensader Taunusstraße, auf der Sie einmal essen gehen sollten – zum Beispiel thailändisch bei „Erawan“, wo die Auswahl an Suppen, Salaten und Currys groß und sehr gut ist.

„Goldstein by Gollner’s

Perfekt verbinden mit einem Ausflug ins grüne Sonnenberg lässt sich ein Besuch im eher gehobenen Restaurant „Goldstein by Gollner’s“, das von der Taunusforelle bis zum Wiener Schnitzel eine große Auswahl anbietet.

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