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Genuss

Aufregende Aromen: Besondere Restaurants in der Hafencity

Die Hamburger Hafencity wächst und füllt sich mit Leben. Die Brüder Frederick und Gerrit Braun vom Miniatur Wunderland haben dort ein Hotel („Pierdrei“) eröffnet und verraten, was sie in ihrer Nachbarschaft in Sachen Restaurants, Bars und Hotels sonst noch schätzen.

Ein Ort zum Schlemmen und Genießen: In der Hamburger Hafencity sind einige der besten Restaurants der Stadt angesiedelt. Mit Ausblick auf Kräne, Elbe, Schiffe und Elbphilharmonie lässt es sich in den Lokalen und Cafés herrlich speisen. 

Die Braun-Brüder, Gründer des berühmten Miniatur Wunderlandes, verraten im Folgenden ihre Tipps für einen kulinarischen Ausflug durch die Hafencity – traditionelle Köstlichkeiten, Sterne-Gastronomie und hippe Fusion-Küche inklusive. 

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Coast by East

Wer hier bei uns im Quartier gut speisen und noch dazu ein paar beeindruckende Fotos – von Essen und Hafencity – schießen möchte, der sollte ins „Coast by East“ gehen, direkt am Ende des Großen Grasbrook. Das Restaurant, unterhalb des Marco-Polo-Towers fast in Rufweite des Hamburg Cruise Centers gelegen, verspricht viel und hält das immer.

Ebenso eine Augenweide wie die Sushi- und Sashimi-Kreationen ist die Dachkonstruktion, entworfen vom Architektenkollektiv EMBT aus Barcelona. Ehrlich gesagt finden wir nur wenige Häuser in der Hafencity spektakulär, aber dieses gehört definitiv dazu. Und wer hier am frühen Abend draußen sitzt, sieht die Elbphilharmonie im Gegenlicht – auch sehr schön!

Bianc: Reise zu Aromen

© bianc

Seit einiger Zeit beherbergt die Hafencity auch das gerade angesagteste Restaurant innerhalb von Hamburgs Stadtgrenzen: das „Bianc“. Matteo Ferrantino bietet eine aufregende Reise durch die Welt der Aromen, mit genialen Ideen, Liebe zum Detail und dem Streben nach absoluter Perfektion. Ein Abend bei Matteo hinterlässt einen bleibenden Eindruck, ehrlicherweise auch auf dem Konto.

Oberhafenkantine

© Oberhafen-Kantine

Wer’s ganz anders, also hanseatisch-herzlich, mag, der sucht sich einen Platz in der „Oberhafenkantine“. Sie wurde mal als „Hamburgs schrägster Punkt“ bezeichnet. Das ist eine Anspielung auf das windschiefe Häuschen, denn auf St. Pauli gibt es etliche weitaus schrägere Lokalitäten. Hier servieren sie Filterkaffee statt Espresso, Labskaus und Hamburger Rundstück statt Kürbis-Maki und Inside-out-Rolls.

Der Chef Sebastian Libbert fühlt sich der Tradition der Kantine verbunden: 72 Jahre lang führte Anita Händel ihr Kultlokal, nahm morgens um 4.28 Uhr zu Hause in Wellingsbüttel die erste S-Bahn ins Zentrum, um den Kaffee aufgesetzt und die Mett- und Käsebrötchen für die Leute im Oberhafen fertig geschmiert zu haben.

Kaffeerösterei: Bohnen und Kurse

© Speicherstadt Kaffeerösterei

Durch unsere geöffneten Bürofenster dringt morgens der Geruch von frisch gebrannten Bohnen aus der „Kaffeerösterei“. Natürlich hängt die Latte bei denen hoch, was Kaffeespezialitäten betrifft. Und wer mehr über Bohnen und Röstverfahren lernen will, sollte einen Kurs belegen.

25hours Hotel: Das Wohnzimmer des Quartiers

© Volker Wenzlawski

Das „25hours Hotel“ hat unser Freund Kai Hollmann zum Leben erweckt. Als wir das „Pierdrei“  konzipierten, saß Kai wegen seiner Expertise als Gründer und Inhaber der „Fortune“-Hotels mit am Tisch. Das Erdgeschoss des Hotels möchte das „Wohnzimmer des Quartiers“ sein, tagsüber lockere Lounge, abends pulsierende Bar. Zum Haus gehört das Restaurant „Heimat“ mit Produkten aus der Region.

Pierdrei: Mehr als ein Hotel

© PIERDREI

Als Gegenpol zu den ansonsten eiskalten, flachen Rooftops haben wir eine Dachterrasse geplant. Das Dach verwächst mit den Pflanzen zu einer grünen Oase. Zugleich sehen wir sie als Ort für charmante und lässige Zusammenkünfte.

Zum Hotel gehört das Restaurant „Kitchens“ und die Hafenbühne, die wir als Location für Konzerte und kleine Inszenierungen eingebaut haben. Jetzt ist das „Pierdrei“ ein liebevoll gedachter, verspielter Ort, der der Hafencity zusätzliches Leben einhauchen soll, und für uns viel mehr ist als ein normales Hotel.

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