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Rundgang

Berlin-Charlottenburg: Tipps von Joy Denalane

Die Soul-Sängerin Joy Denalane lebt mit ihrer Familie im edlen Berliner Westen. Uns verrät sie die besten Tipps für einen Ausflug nach Charlottenburg.

Geboren und aufgewachsen in Berlin, ist die Sängerin Joy Denalane tief mit der Hauptstadt verwurzelt. Ihre Kindheit verbrachte sie in Kreuzberg, früh zog sie aus in eine WG in Charlottenburg. Dem Viertel blieb die 49-Jährige treu. „Charlottenburg hat ganz viel Swing!“, sagt Joy Denalane. Damit hat sie recht.

 

Sängerin Joy Denalane lächelt in die Kamera © Lukas Spörl
Sängerin Joy Denalane wuchs in Berlin Kreuzberg auf.

Mit MERIAN teilt die Künstlerin Tipps für einen perfekten Tag in Charlottenburg. Und der beginnt für sie früh morgens am Wahrzeichen des Viertels: „Kann ein Tag schlecht enden, der mit einer Laufrunde durch den Park von Schloss Charlottenburg anfängt?“

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C/O Berlin

Belebter Vorplatz vor dem C/O-Galerie in Berlin Charlottenburg © David von Becker/PR
Reges Treiben vor der C/O-Galerie in Berlin-Charlottenburg.

Das „C/O Berlin“ ist eine Fotogalerie mit wahnsinnig gutem Programm, direkt am Bahnhof Zoo. Die ständige und auch die wechselnden Ausstellungen sind sehr progressiv und immer anregend. Es gibt dort ein Café, aus dem man durch eine Glasscheibe auf das Treiben vor dem Zoo schaut, das finde ich auch immer spannend.

Literaturhaus

Idyllische Plätze vor dem Literaturhaus © Lukas Spörl
Idyllische Plätze vor dem Literaturhaus in Charlottenburg

Das Literaturhaus liegt in einer prächtigen alten Villa in der Fasanenstraße und bietet regelmäßig neue, interessante Literaturveranstaltungen an. Zum Haus gehört ein elegantes Café mit hohen Decken und prächtigem Stuck, da kann man tagsüber und abends schön sitzen und essen.

Schloss Charlottenburg

Parkanlage vor dem Schloss Charlottenburg © Goke Obasa/Unsplash
Am Morgen ist es im Schlosspark Charlottenburg besonders schön.

Ich mag es, früh aufzustehen, das gibt mir das gute Gefühl, dass die Welt noch neu ist. Morgens gehe ich sehr gern im Park von Schloss Charlottenburg laufen – es ist eine wunderschöne Anlage mit einem Garten, Wiesen, gepfegten Wegen und Blick auf die Spree.

Gimme Gelato

Gimme Gelato“ ist eine Eismanufaktur, etwas fancy, die Kugel kostet auch ein bisschen was. Aber dafür schmeckt es auch wirklich lecker. Und man sitzt dort sehr schön, drinnen wie draußen. Auch mit Kindern ist man sehr willkommen.

Bootshaus Stella

Blick auf den Steg vom „Bootshaus Stella“ in Charlottenburg. © Lukas Spörl
Im „Bootshaus Stella“ lässt sich der Sommer bestens genießen.

Von meinem Zuhause sind es nur ein paar Minuten zum Lietzensee mit seinem Park, dort gibt es einen wahnsinnig netten Biergarten, das „Bootshaus Stella“. Die haben leckere kleine Gerichte, du kannst aber auch einfach nur deinen Kaffee trinken, aufs Wasser gucken und der Sonne zuschauen, wie sie untergeht.

Paris Bar

Die „Paris Bar ist ein Klassiker auf der Kantstraße, es gibt sie schon seit Ende der Siebziger, eine Verbindung aus Bar und Restaurant. Hier ist der Kulturbetrieb der Stadt zu Hause, von Kunst über Journalismus bis zu Schauspiel. Wahnsinnig eng, aber trotzdem angenehm. Bislang hatte ich dort nur schöne Abende.

Schwarzes Café

Menschen sitzen vor einem Café in der Kantstraße © Lukas Spörl
Auf der Kantstraße vor dem „Schwarzen Café“ herrscht reges Treiben.

Gefühlt gibt’s das „Schwarze Café“ immer schon, ein Traditionsladen, in den ich schon als Teenager gegangen bin. Hier kommt alles zusammen, jedes Alter, jeder Beruf, Nachbarn, Berliner aus anderen Stadtteilen, Touristen, alle. Da interessiert es niemanden, was du hast und wer du bist und was du darstellst.

Diener Tattersall

Besucher sitzen in einer gemütlichen Kneipe in Charlottenburg © Lukas Spörl
Gemütliche Kneipe: Das „Diener Tattersall“ in Charlottenburg

Bierhaus, Schnapshaus, Künstlerkneipe – wie auch immer man das „Diener Tattersall“ nennen will, es ist gemütlich, ehrlich und schön zentral am Savignyplatz. Fußläufig von den besten Restaurants in Charlottenburg zu erreichen, perfekt für den Absacker. Für mich ein guter Ort, um sich entspannt in die Nacht zu verabschieden und zu sagen: Es war ein guter Tag.

Autorenbuchhandlung

Ich gehe sehr gern in Buchhandlungen und stöbere ein wenig herum: Die „Autorenbuchhandlung“ hat ein großes Angebot, und die Räume sind hübsch, mit bogenförmigen Durchgängen und gewölbten Decken.

Le Petit Royal

Austern und Meeresfrüchte werden im „Le Petit Royal“ serviert © Lukas Spörl
Edle Kost: Austern und Wein im „Le Petit Royal“

Etwas gediegen, etwas teurer, tolle Weine und sehr gute Sommeliers: Das „Le Petit Royal“ ist ein Restaurant mit einer eher privaten Atmossphäre, sehr cosy, mit schöner Kunst an den Wänden. Hier achten alle schon etwas darauf, was sie gerade tragen und wie sie so wirken. Das Ambiente bringt es einfach mit sich, dass man Lust hat, sich schick zu machen.

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