Uluru © Philip Koschel
Natur

Uluru: Ein mystisches Erlebnis

Wer den gewaltigen Uluru (Ayers Rock) im Zentrum Australiens in natura erlebt, wird das nicht vergessen: Es ist ein mystisches Erlebnis – auch wenn man den Inselberg wegen seiner spirituellen Bedeutung nicht mehr besteigen darf.

Ein archaisches Erlebnis nannte Reiseschriftsteller Bill Bryson seine Begegnung mit dem Uluru, dessen englischer Kolonialname Ayers Rock ist: „Man fühlt sich verbunden und auf spirituelle Art vertraut.“

Das Wahrzeichen Australiens

Das man dieses mystische Erlebnis nicht vergisst, liegt schon an dem Inselberg selbst, der sich mit 863 Metern Höhe, 2,4 Kilometern Breite und 3,6 Kilometern Länge majestätisch aus der Ebene erhebt. Vermutlich entsteht dieses Gefühl auch durch die Tatsache, dass er als Wahrzeichen Australiens weltweit bekannt ist und jeder sein vorgefasstes Bild mit der überwältigenden Realität vergleicht. Der Uluru ist übrigens nicht der größte Monolith der Erde, sondern kleiner als der weniger bekannte Mount Augustus in Westaustralien.

Heilige Stätte

Seit 1985 gehört der Berg wieder den Anangu, die hier seit mehr als 10.000 Jahren leben. Für sie ist der Uluru nicht nur Felsen, sondern eine Vielzahl markanter Orte, jeder für sich Teil einer langen Geschichte. Diese Geschichte zieht sich durch den ganzen Kontinent gleich einem mythischen Wegenetz, in dem der Uluru der Schnittpunkt ist. Was auch immer die Besucher im Gestein des Felsens zu sehen glauben – ein Löwe, eine Pythonschlange –, für die Anangu sind die Tiere bedeutende Metaphern ihrer Kultur.

Wo übernachten?

Im Nationalpark selbst sind keine Übernachtungen möglich – deshalb wurde 1976, rund 20 Kilometer vom Uluru entfernt, der wuselige Ort Yulara gegründet. Da gibt’s einige Möglichkeiten, ein Bett für die Nacht und einen Burger zu bekommen. Wenn’s schick werden soll, empfehlen wir das Edelcamp von „Longitude 131°“.

Yulara Dr
www.longitude131.com.au

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