Wombats © Tourism Australia
Natur

Australiens Tiere: Spektakulär anders

Beuteltiere sind meist nicht der einzige, aber ein guter Grund, nach „down under“ zu reisen. Känguru, Koala, Tasmanischer Teufel, Wombat und Ameisenigel (ohne Beutel) – diese fünf typischen Tiere Australiens sind ganz besondere Kreaturen.

Känguru

Kängurus © Tourism and Events Queensland

Kängurus sieht man überall, leider auch tot am Straßenrand. North Stradbroke Island vor Brisbanes Küste ist ein absoluter Traum. Denn auf „Straddie“ durchstreifen die „Roos“ das Grasland und die Strände – und sind dabei sicher.

www.stradbrokeisland.com

Koala

Koalas © Tourism and Events Quensland

Mehr als 50 Koalas beherbergt das Currumbin Wildlife Sanctuary an der Gold Coast. Dort darf man mit den Beuteltieren sogar kuscheln. Koalas, die sich bekanntlich nur von sehr speziellen Eukalyptusblättern ernähren und viel schlafen, haben sich trotz Bejagung gut gehalten – gefährdet sind sie durch Rodungen und Buschbrände. Ein anderer guter Ort ist Kangaroo Island: Australiens drittgrößte Insel liegt quasi Adelaide zu Füßen und hat das Who’s who der australischen Tierwelt (Kängurus, Koalas, Robben, Schnabeligel) zu bieten, dazu Dünen, Höhlen und die Remarkable Rocks im Flinders-Chase-Nationalpark.

Currumbin, 28 Tomewin St
www.currumbinsanctuary.com.au

Kangaroo Island:
www.tourkangarooisland.com.au

Tasmanischer Teufel

Tasmanischer Teufel © Laura Helle

Um das vom Aussterben bedrohte Tier zu retten, wurde es auf einer Insel (Maria Island) vor Tasmanien ausgewildert. Wird er wütend, glühen seine Ohren rot. Wer ihn sehen will, muss zum „Tasmanian Devil Unzoo“ in der Nähe der Hauptstadt Hobart. In freier Natur gab es ihn kaum zu sehen, auch als er noch häufig war: Tierfilmer haben ihm oft monatelang aufgelauert und bekamen dabei höchstens ihre Ausrüstung durch kräftige Bisse ruiniert.

www.tasmaniandevilunzoo.com.au

Wombat

Wombat © Tourism Australia

Der australische Tierfilmer Steve Irwin, Spitzname „Crocodile Hunter“, gründete zu Lebzeiten einen Zoo nördlich von Brisbane. Natürlich leben darin auch Wombats, die 70 bis 120 Zentimeter groß werden. Der deutsche Fachbegriff für die Gattung lautet „Plumpbeutler“, was nicht ganz falsch klingt, den knuffigen Höhlengräbern aber auch nicht gerecht wird. Stark gefährdet ist von drei Arten nur eine: der Nördliche Haarnasenwombat.

Beerwah, 1638 Steve Irwin Way
www.australiazoo.com.au

Ameisenigel

Ameisenigel © Tourism Australia

Ein zu kleines Stachelschwein? Nein, ein eierlegender Ameisenigel, ein zahnloser Fleischfresser noch dazu. Dieses schöne Lebewesen, aus derselben Ordnung wie das Schnabeltier, heißt auch Kurzschnabeligel. Selten und gefährdet ist er nicht. Zu sehen auch zum Beispiel im Healesville Sanctuary außerhalb von Melbourne.

Healesville, Glen Eadie Avenue
www.zoo.org.au/healesville

Rettungsstationen für Buschbrand-Opfer

Um den Jahreswechsel 2019/20 sind in Australien zehn Millionen Hektar an Lebensraum für Tier (und Menschen) verbrannt, darunter viele Eukalyptuswälder. Am stärksten sind Koalas betroffen. Seitdem gibt es noch mehr Rettungsstationen, viele auch privat, die verletzte Tiere aufnehmen.

World Wildlife Fund
www.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/koala

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