Jerusalem Sehenswürdigkeiten © Anton Mislawsky/Unsplash
Städtereisen

Zehn Sehenswürdigkeiten in Jerusalem

Klagemauer, Tempelberg und Jad Vaschem – wir zeigen Ihnen zehn wichtige Sehenswürdigkeiten in Jerusalem.

Jerusalem war bereits mehr als 2000 Jahre alt, da wurde Rom erst gegründet. Nicht erstaunlich also, dass sich in der Altstadt mehr Kultur und Geschichte versammeln als in irgendeiner anderen Stadt der Welt. Jerusalem birgt die Heiligtümer von drei Weltreligionen, ist aber auch emsiger Marktplatz und lebendiges Zuhause vieler Menschen. Wir zeigen Ihnen zehn bedeutende Sehenswürdigkeiten.

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Altstadt

Stadtmauer © Gerald Hänel

Der erste Anblick vieler Besucher: die prächtige Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert. Wer die Zinnen beim Jaffator erklimmt, kann auf der Mauer gen Norden oder Süden spazieren. Beide Touren bieten wunderschöne Blicke auf das Gewirr der Gassen in der Altstadt.

Jad Vaschem

Jad Vashem © Gerald Hänel

Die Gedenkstätte Jad Vaschem weit im Westen der Stadt ist ein Muss, gerade für deutsche Besucher: Ein eindrucksvolles Museum und die Halle der Namen erinnern an die sechs Millionen Juden, die im Holocaust von den Nationalsozialisten ermordet wurden.

Klagemauer

Klagemauer © Gerald Hänel

Heiligster Ort der religiösen Juden: Die Überreste der westlichen Stützmauer am Tempelberg werden Klagemauer oder hebräisch kotel genannt. Zettel mit Bitten und Gebeten stecken in den Fugen zwischen den Steinen. Der Platz vor der Mauer ist frei zugänglich, vor allem am Schabbat und an Feiertagen wird es hier sehr voll.

Tempelberg

Tempelberg © Gerald Hänel

König Herodes ließ das Plateau im Osten der Altstadt vor rund 2000 Jahren aufschütten und vergrößern, der von ihm erweiterte jüdische Tempel galt als Weltwunder. Später errichteten hier die Muslime ihre ersten Sakralbauten: den Felsendom und die benachbarte Al-Aksa-Moschee.

Ölberg

Ölberg © Gerald Hänel

Juden und Muslime en erwarten hier das Jüngste Gericht, die Christen gedenken der letzten Tage Jesu: Am Ölberg östlich des Löwentores liegen der Garten Gethsemane und die Grotte des Judas-Verrates. Von der Kuppe bietet sich eine großartige Aussicht auf die Altstadt.

Grabeskirche

Grabeskirche © Gerald Hänel

Am Felsen Golgatha baute man im 4. Jahrhundert die erste Grabeskirche. Nach ihrer Zerstörung errichteten die Kreuzfahrer im 12. Jahrhundert den heutigen Bau. Gläubige können hier sogar über Nacht an den Messen der verschiedenen christlichen Konfessionen teilnehmen.

Knesset

Jerusalem Knesset © Rafael Nir/Unsplash

Israels Parlamentsgebäude am westlichen Stadtrand ist ein Nationalsymbol. Touren durch die Knesset werden in vielen Sprachen angeboten. Highlight der Führungen sind die Mosaiken und Wandteppiche von Marc Chagall. Der Künstler schenkte sie dem noch jungen Staat 1965.

Zitadelle

Zitadelle © Gerald Hänel

Erst ließ König Herodes hier seine Festung bauen, auf den Ruinen errichtete im16. Jahrhundert Suleiman der Prächtige seine Wehranlage. Das Minarett hielten spätere Besucher für den Davidsturm, ein Überbleibsel aus der Zeit des biblischen Königs – der Name hält sich bis heute.

Israel-Museum

Isrealmuseum © Gerald Hänel

Das Gedächtnis des Landes – nirgendwo wird so umfassend über die Geschichte informiert wie im Israel-Museum. Weltberühmt ist der Schrein des Buches: Unter dem weißen Dach, das den Deckeln antiker Tonkrüge nachempfunden ist, liegen die ältesten Bibelhandschriften der Welt.

Machane-Jehuda-Markt

Jerusalem Machane Jehuda Markt © Tim Mossholder/Unsplash

Ob orthodox oder säkular: Auf dem größten und buntesten Gemüsemarkt der Stadt kauft tagsüber ganz Jerusalem ein. Abends kommen vor allem junge Leute auf den Machane-Jehuda-Markt – an den Ständen wird nach Sonnenuntergang Bier ausgeschenkt, Streetfood verkauft und vor allem: ausgelassen gefeiert. 

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