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Sehenswürdigkeiten

Teneriffa: 10 Highlights auf der größten Kanareninsel

Erstklassige Strände, unberührte Natur, charmante Städte – und Karneval: Wir nehmen Sie mit nach Teneriffa und an die schönsten Orte der Kanarischen Insel.

Die größte der Kanarischen Inseln ist gleichermaßen die vielfältigste: Durch tiefe Schluchten wandern, Wale beobachten, Strände erkunden oder das bunte Treiben der Hauptstadt aufsaugen: Teneriffa hat von allem etwas.

Neben der beeindruckenden Geologie der Insel, deren vulkanischer Ursprung vor allem im Nationalpark Teide sichtbar wird, hält Teneriffa weitere Sehenswürdigkeiten bereit. Etwa das wichtigste Observatorium Europas, prächtige Botanische Gärten oder die charmanten Straßen von La Orotava. Entdecken Sie die schönsten Orte auf der Insel.

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Teide-Nationalpark

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Fast die Hälfte der Fläche Teneriffas steht unter Naturschutz. Der Teide-Nationalpark ist der größte der Kanarischen Inseln und seit 2007 ein Welterbe der UNESCO. Der 3718 Meter hohe Vulkan mit seinen Lava-Formationen und der einzigartigen Vegetation ist Teneriffas Sehnsuchtsort – und ein Publikumsmagnet, jährlich kommen mehrere Millionen Menschen um ihn zu sehen. 

Entweder zu Fuß oder per Seilbahn, die Besucher:innen von 2356 bis auf 3555 Meter bringt. Doch nicht nur vom Gipfel ist der Blick grandios, auch in den tieferen Lagen, knapp über der Baumgrenze, gibt es immer irgendein Meer zu sehen: entweder eines aus Wolken oder den Atlantik, aus dem manchmal die Nachbarinsel La Palma herausragt. 

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La Orotava

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Nach der Eroberung der Insel Ende des 15. Jahrhunderts erbauten sich die spanischen Kolonialherren prächtige Häuser und Stadtresidenzen. Den typisch kanarischen Baustil kann man gut bei einem Spaziergang durch die Altstädte von La Laguna oder La Orotava entdecken. Dort steht auch ein außergewöhnlich gut mit Balkonen bestücktes Haus: die Casa de los Balcones.

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Masca-Schlucht

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Vulkane haben die Insel geformt, dabei schnitten Lavaströme Schluchten ins Gestein und haben fantastische Felsformationen hinterlassen. Ein schmaler Weg führt durch die zerklüftete Landschaft, an beiden Seiten ragen die Felswände bis zu 600 Meter in die Höhe. Die Wanderung vom Bergdorf Masca durch die gleichnamige Schlucht ist zu Recht eine der beliebtesten Routen der Insel. Die meisten Wandernden ersparen sich den Rückweg und fahren vom Strand am Ende der Schlucht mit einem Wassertaxi nach Los Gigantes – in der Hoffnung noch einen Blick auf die Grindwale zu erhaschen, die sich häufig vor der Küste aufhalten. 

Allerdings hat die Masca-Schlucht ihre Tücken: Das unwegsame Gelände birgt Gefahren und ist nicht zu unterschätzen. 

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Die Strände von Teneriffa

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Sie sind nicht alle echt, aber alle auf ihre Art echt schön. Als Badeinsel überzeugt Teneriffa mit großer Vielfalt: Vom Surfer-Strand El Médano über den künstlich angelegten Postkartenstrand Las Teresitas bis zu den bei einem Vulkanausbruch entstandenen Badebecken bei Garachico. Hier können Sie die 15 schönsten Strände von Teneriffa entdecken!

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Observatorio del Teide

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Schon mit bloßem Auge fasziniert der Sternenhimmel über dem Observatorio del Teide: Kein künstliches Licht stört hier die Sicht. Mit Teleskopen beobachten Wissenschaftler:innen jede Nacht Kometen oder Asteroide und hoffen, mehr über die Entstehung des Universums herauszufinden. 

Besucher:innen sind im Observatorio del Teide willkommen. Allerdings kann man nicht einfach vorbeischneien und sich beliebig auf dem Gelände umsehen. Fast täglich finden dafür geführte Touren statt. Die Guides erklären die Gebäude, Teleskope und Messstationen des Sonnenobservatoriums und der anderen Anlagen und führen Gäst:innen auch ins Innere eines Teleskops.

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Santa Cruz de Tenerife

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Vom Fischerdorf zur Hauptstadt: Mit modernen Bauten tritt Santa Cruz aus dem Schatten seiner schönen alten Nachbarin La Laguna. Entwürfe international bekannter Architekt:innen geben der Stadt ein eigenes Gesicht, mit dem Auditorio de Tenerife hat sie längst ein Wahrzeichen und mit La Noria ein lebhaftes Ausgehviertel. 

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Karneval auf Teneriffa

Es ist die größte Party der Insel: Der Straßenkarneval in Santa Cruz muss sich nicht hinter dem in Rio de Janeiro verstecken, die Kostüme sind genauso bunt und fantasievoll. So stolz sind die Tinerfeños auf ihre Tradition, dass sie ihr ein eigenes Museum gewidmet haben und etwa in Puerto de la Cruz auch im Sommer Karneval feiern.

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Anada-Gebirge

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Spärlich besiedelt und reichlich bewachsen ragt das Anaga-Gebirge im Nordosten empor, ein von der UNESCO anerkanntes Biosphärenreservat. Feuchte Passatwinde haben dort einen dichten Lorbeerwald wachsen lassen, und Orte wie das Höhlendorf Chinamada geben eine Ahnung davon, wie die Ureinwohner:innen Teneriffas lebten.

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Botanische Gärten

Bei stets frühlingshaften Temperaturen gedeihen in den botanischen Gärten der Insel Pflanzen aus aller Welt. Allein im Palmetum in Santa Cruz wachsen über 400 Palmenarten und machen das ehemalige Gelände einer Schrotthalde zu einem schattigen Naherholungsgebiet. 

Ebenfalls sehenswert: der botanische Garten in Puerto de la Cruz. Der Garten wurde schon 1788 angelegt, um Pflanzen aus den wärmeren Kolonien mit einer Zwischenstation an das kühlere Klima auf dem Festland zu gewöhnen. Heute ist das nach mehreren Erweiterungen etwa 50.000 Quadratmeter große Gelände ein Kleinod in der Stadt, die reichliche Vegetation schirmt den Straßenlärm ab und spendet Schatten.

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Basillika von Candelaria

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Jeder Ort der Insel hat seine Heiligen, und den ganzen Archipel beschützt die Jungfrau von Candelaria. Die wichtigste Kirche ihr zu Ehren steht seit 1958 – natürlich – in Candelaria und heißt offiziell Basilica de Nuestra Señora de Candelaria. Über dem Hauptaltar steht die berühmte „Morenita“. So wird die Skulptur der schwarzen Madonna von den Canarios liebevoll genannt.

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