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Sehenswürdigkeiten

Die 10 schönsten Orte am Lago Maggiore

Blaues Wasser, grüne Berge und ein einzigartiges Lebensgefühl: Der Lago Maggiore zählt zu den bezauberndsten Urlaubsregionen in ganz Europa. Wir verraten, wo es am schönsten rund um den Lago Maggiore ist.

Datum 11.12.2023

Der Lago Maggiore reizt mit seinen duftenden Gärten, den idyllischen Inseln und prächtigen Promenaden. Wenn die Bäume und Blumen am Ufer blühen, ist die beste Zeit für Wanderungen, Fahrradtouren und Bootsausflüge. Aber auch im Herbst und Winter locken Ausflugsziele wie das Val Grande oder die hübschen Städte am Ufer. Wir zeigen zehn ganz besonders schöne Orte rund um den zweitgrößten See Italiens, die Sie unbedingt gesehen haben sollten – von Cannabio bis nach Locarno.

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Cannabio: Mit Charme und schöner Uferpromenade

Boote in Cannobio, Lago Maggiore © iStock/J-Wackenhut
Das Städtchen Cannobio versprüht einen ganz besonderen Charme.

An der Westseite des Lago Maggiore liegt das kleine Städtchen Cannobio. Dort ist das Klima besonders mild und mediterran; hier wachsen unter anderem Palmen, Kamelien, Feigenbäume, Olivenbäume und Zitrusbäume. Da kommt richtiges Italien-Feeling auf, vor allem an der Seepromenade, die mit Palmen umsäumt ist. Etwas weiter erstreckt sich dann der Badestrand.

Wer weniger Strand und mehr Kultur erleben möchte, ist im mittelalterlichen Zentrum von Cannobio genau richtig: verwinkelte Gassen, grobes Kopfsteinpflaster, blumenverzierte Balkone und des Stimmengewirr der zahlreichen Bars und Restaurants laden zu ausgiebigen Erkundungstouren ein. 

Tipp für einen Tagesausflug von Cannobio aus: Im hügeligen Hinterland liegt das mittelalterliche Dorf Carmine Superiore. Es ist nur zu Fuß zu erreichen und bietet eine spektakuläre Aussicht auf den See und die sich dahinter auftürmenden Berge der Lombardei.

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Die Brissago-Inseln: Ein Kurztrip in die Tropen

 Blick auf die Brissago-Inseln im Lago Maggiore © IMAGO/Joana Kruse
Blick auf die Brissago-Inseln im Lago Maggiore

Weiter Richtung Norden, vor der Schweizer Seite des Lago Maggiore, liegt eines der bezauberndsten Ausflugsziele der Tessin-Region. Die Brissago-Inseln sind ein kleines, subtropisches Paradies mitten in Europa.

Allerdings ist nur die größere der beiden Inseln, San Pancrazio, für die Öffentlichkeit zugänglich. Besonders sehenswert ist dort der Botanische Garten mit seinen über 1.600 verschiedenen Pflanzensorten – viele davon aus subtropischen Ländern. Die exotischen Gewächse sind von der russischen Baronin Antoinette de Saint Léger eingeführt worden, die die Insel 1895 kaufte und zu ihrem Wohnsitz machte. 

Sie erreichen die Brissago-Inseln von den Orten Porto Ronco, Brissago oder Ascona aus, mit einem speziellen Shuttle-Boot.

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Die schönsten Orte am Lago Maggiore: Villa Taranto

Gärten der Villa Taranto © Unsplash/Mattia Astorino
Die Botanischen Gärten der Villa Taranto sind von April bis Oktober für Gäste geöffnet.

Am Westufer des Sees erstrecken sich die Botanischen Gärten der Villa Taranto auf mehr als 16 Hektar. 1931 erwarb ein schottischer Kapitän das Grundstück am Lago Maggiore und begann damit, die prachtvolle Anlage zu gestalten. In dem englischen Garten auf italienischem Grund wollte er fortan Pflanzen aus aller Welt zum Blühen bringen. Heute umfasst die botanische Ausstellung tausende Arten auf zahlreichen Terrassen, die mit Wasserkunst und Statuen dekoriert sind. 

Der Duft von Akazien und Rhododendren umhüllt Besucher:innen, die durch den Garten spazieren. Besonders sind der dicht bewachsene Lotusteich, der blühende Dahliengarten und das Herbarium. In dem einstigen Pförtnerhaus werden Kräuter und Pflanzen gezeigt, die der erste Gärtner der Villa Taranto vor rund 100 Jahren sammelte und trocknete. Das eindrucksvolle Gelände kann von April bis Oktober besichtigt werden. 

Lust auf mehr? Entdecken Sie hier die fünf schönsten Gärten am Lago Maggiore!

4

Luino: Unterschätzter Ort am Ostufer

Altstadt von Luino © iStock/makasana
Die Altstadt von Luino ist bezaubernd schön und nicht überlaufen.

Das Ostufer des Lago Maggiore wird von vielen etwas abfällig als „Sponda magra“ – „das magere Ufer“ – bezeichnet. Das rührt vor allem daher, dass die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Region auf der gegenüberliegenden Seite liegen. 

Aber auch die gemächlichere, nicht so überlaufene lombardische Seite des Lagos hat ihre Reize. So ist beispielsweise Luino nicht nur für seinen großen Markt, sondern auch für seine imposanten Jugendstilbauten bekannt. Außerdem schaut die Westseite zum Sonnenuntergang neidvoll auf ihr Gegenüber. Dort hat man einfach den schönsten Blick auf die hinter den Bergen untergehende Sonne.

5

Isola Bella: Von Einhörnern und weißen Pfauen

Isola Bella, Amphitheater © IMAGO/Pond5 Images
Hier zu sehen: das beeindruckende Amphitheater der Isola Bella.

Die bekannteste der Borromäischen Inseln ragt nur wenige Meter vom Ufer entfernt aus dem glitzernden See. Vom Festland aus wirkt das Eiland wie ein vorbeifahrendes Schiff, auf dessen Deck tiefgrüne Gärten wachsen. Am nördlichen Ende thront der Palazzo Borromeo, der hier ab 1631 gebaut wurde. Das Gebäudekunstwerk ließ Carlo Borromeo III. für seine Frau Isabella errichten; die Insel trug fortan ihren Namen. 

Das barocke Bauwerk beherbergt mittlerweile eine umfassende Ausstellung mit allerhand Schätzen aus der Entstehungszeit: Fresken, Mobiliar, Mode und Dekorationen schmücken die imposanten Räume. Der Höhepunkt ist bis heute die italienische Gartenanlage mitsamt Amphitheater und dem sich bäumenden Einhorn, dem Familienwappen des Hauses Borromeo. Magischer wird es nur, wenn Besucher:innen auf die hier lebenden weißen Pfauen treffen.

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Stresa: Wunderschöner Urlaubsort am Lago Maggiore

Stresa, Blick auf den Lago Maggiore © iStock/eli77
Stresa war bereits im 18. Jahrhundert ein beliebter Bade- und Erholungsort – und ist es bis heute geblieben.

Zur Isola Bella kommen Reisende am besten von Stresa aus. Doch der Urlaubsort am südlichen Westufer des Lago Maggiore ist auch ohne die Borromäischen Inseln ein besonders schöner Fleck Erde. 

Durch seine Lage an der Borromäischen Bucht bietet Stresa einen atemberaubenden Ausblick auf den Lago Maggiore. Bezaubernd ist auch die Villa Pallavicino mit ihren Gärten sowie das „Grand Hôtel des Iles Borromées“, ein Luxusresort am Seeufer, in dem einst schon Ernest Hemingway nächtigte. Zahlreiche weitere Hotels im Jugendstil komplettieren die Schönheit des Ortes.

Stresa war in der Vergangenheit ein beliebter Zufluchtsort für Prominente: Ende des 18. Jahrhunderts versammelte sich hier das Who is Who der europäischen Künstler:innen. 

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Premeno: Schönstes Bergdorf des Lago Maggiore

Premeno liegt auf der Westseite des Sees. Dadurch ist der Sonnenuntergang über dem Lago Maggiore leider nicht zu sehen. Das kleine Bergdorf macht diesen Nachteil allerdings ohne Probleme wieder wett: Vor Ihren Augen erstreckt sich in Premeno ein märchenhaftes Panorama und die imposante Bergwelt der norditalienischen Alpen.

Diesen Ausblick können Sie vor allem deswegen genießen, weil der Ort über 800 Meter über dem Meeresspiegel liegt. So ist das Dorf auch ein ideales Wanderziel und definitiv einen Tagesausflug zu Fuß wert.

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Nationalpark Val Grande: Ausflugsziel am Lago Maggiore

Hütte im Nationalpark Val Grande © iStock/Antonio Filippi
Der Nationalpark Val Grande ist das größte Wildnisschutzgebiet der Alpenregion.

Mehr als 15.000 Hektar Fläche, gesäumt von üppigen Kastanien und Buchenwäldern: Der Nationalpark Val Grande ist für alle Naturliebhaber das perfekte Reiseziel am Lago Maggiore. Er ist das größte Wildnisschutzgebiet der Alpenregion und auch für ungeübte Wandernde gut passierbar. Lehrtafeln und Wegweiser geben Auskunft über die Schwierigkeit der Routen, sodass sich niemand in unnötige Gefahr begibt. 

Fortgeschrittene können (in Begleitung von Wanderführer:innen) auch größere Touren machen und in einer der von der Parkverwaltung hergerichteten Berghütten (Bivacchi) übernachten. Hier erhalten Sie weitere Informationen über das Val Grande.

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Die schönsten Orte rund um den Lago Maggiore: Sasso del Ferro

Lago Maggiore, Blick vom Sasso del Ferro © Unsplash/Erik Jan Leusink
Blick von der Terrasse „Poggio Sant’Elsa“ auf den Lago Maggiore

Wer den Lago Maggiore in seiner ganzen Pracht bestaunen will, erklimmt am besten den Sasso del Ferro. Der Hausberg der Stadt Laveno-Mombello eröffnet einen atemberaubenden Blick über den See und sein Ufer. Ein Erlebnis ist die Fahrt mit der Seilbahn hinauf zum Gipfel. In kleinen, teils offenen Zwei-Personen-Gondeln geht es in rund 15 Minuten zur Bergstation. 

Auch zu Fuß lässt sich der Berg erklimmen; der Wanderweg startet im Örtchen Casere. Auf der Terrasse „Poggio Sant’Elsa“ können Besucher:innen Snacks und Getränke bestellen und bei klarer Sicht bis in die Schweizer Alpen blicken, mit Fernglas sogar bis nach Mailand. Gleich nebenan wagen Gleitschirmflieger:innen den Absprung in hunderte Meter Tiefe.

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Locarno: Zauberhafter Ort am Nordufer des Lago Maggiore

Kirche Madonna del Sasso mit Blick auf Locarno © iStock/xantana
Die Kirche Madonna del Sasso etwas oberhalb der Stadt Locarno

An das Nordufer des Lago Maggiore schmiegt sich Locarno, eine Stadt im Schweizer Kanton Tessin. Locarno verzaubert insbesondere mit seiner mittelalterlichen Altstadt: Hier finden Reisende das Castello Visconteo, in dem das „Museo civico e archeologico“ untergebracht ist. Ganz in der Nähe: die Piazza Grande, das Wahrzeichen der Altstadt. Auf diesem Platz findet jährlich das berühmte Filmfest der Stadt Locarno statt.

Tipp: Etwas oberhalb von Locarno befinden sich die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso und eine Aussichtsplattform, die zauberhafte Panoramen über den See freigibt. 

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