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Kultur

Die besten Sehenswürdigkeiten in Sachsen

Ob als Kurztrip oder ganzer Sommerurlaub: Sachsen lohnt sich. Unsere Top-Sehenswürdigkeiten in Dresden, Leipzig, Chemnitz & Co. sollten Sie nicht verpassen.

Dresden

© Isabela Pacini

Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, Albertinum, Grünes Gewölbe, Staatsschauspiel – die Kulturlandschaft der Landeshauptstadt ist groß und vielfältig. Wer abends von der Brühlschen Terrasse auf die Hofkirche von Dresden blickt, steht mittendrin im berühmten Altstadt-Ensemble. Gleich gegenüber, am anderen Elbufer, beginnt die Neustadt mit ihrer bunten Kneipen- und Restaurantszene. Dazwischen liegen die Elbwiesen, die sich als grünes Band durch die Stadt ziehen und an deren Hängen bei Loschwitz die drei Elbschlösser thronen. Und damit nicht genug: Auch das Deutsche Hygiene-Museum und das von Daniel Libeskind gestaltete Militärhistorische Museum sollten Sie nicht verpassen! 

Elbsandsteingebirge

Das Naturwunder hoch aufragenden Basaltfelsen ist von Dresden aus bequem mit der S-Bahn zu erreichen. Die beliebteste Wanderung führt vom Luftkurort Rathen auf die Bastei im Elbsandsteingebirge, von deren Spitzen der Blick weit über die Elbe geht.

Meißen

Sie gilt als Keimzelle Sachsens: die mehr als 1000 Jahre alte Stadt, die sehr schön an ihrem Burgberg am Elbufer liegt. Berühmt ist sie wegen der Porzellanmanufaktur, die 1710 auf der Albrechtsburg gegründet wurde und deren Schätze Sie im angeschlossenen Museum bewundern können. Schlendern Sie auch über den historischen Marktplatz, an dem das spätgotische Rathaus steht!

Görlitz

Hollywood ist begeistert von dieser Kulisse: Bauten aus fünf Jahrhunderten, vom mittelalterlichen Dicken Turm bis zum Jugendstil-Kaufhaus, haben im wunderschönen Görlitz überdauert. Am Untermarkt reihen sich gotische Bauten an Renaissance- und Barock-Gebäude. Die Görlitzer sind Starrummel und Dreharbeiten gewohnt, manche standen als Statisten schon oft vor der Kamera. Jenseits der Neiße liegt Zgorzelec, der polnische Teil der Stadt.

Weinberge

Eines kleines, aber sehr feines Weinbaugebiet zieht sich bei Meißen, Radebeul und Dresden über die Elbhänge. Mehr als 2000 Winzer produzieren in Sachsen, viele sind jung und innovativ – etwa die Macher des Weinguts Schuh. Am schönsten ist ein Besuch im Herbst, wenn Sie an den Wanderwegen in Besenwirtschaften einkehren können. 

Fürst-Pückler-Park

Das grüne Lebenswerk des Hermann Fürst von Pückler-Muskau ist heute UNESCO-Welterbe: Rund um das Neue Schloss ließ er einen riesigen Park nach englischem Vorbild anlegen – mit scheinbar natürlichem Wuchs und sich schlängelnden Bächen. Das 830 Hektar große Areal können Sie per Fahrrad, Boot, Kutsche oder zu Fuß erkunden.

Bautzen

Viele verbinden den Namen der „Hauptstadt“ der Sorben mit dem berüchtigten DDR-Gefängnis – heute eine Gedenkstätte. Doch Bautzen ist viel mehr: Seine über 1000-jährige Geschichte offenbart sich in der Altstadt, etwa auf dem Hauptmarkt, an dem das Rathaus aufragt. Davor steht auf einer Säule im Brunnen die Sagengestalt des Ritters Dutschmann.

Chemnitz

Das einstige Karl-Marx-Stadt erfindet sich gerade an vielen Ecken neu: mit Bauten wie der Neuen Synagoge und einem gläsernen Einkaufstempel am Neumarkt von Chemnitz. Dazwischen lassen sich Architekturperlen entdecken, etwa der Zwanziger-Jahre-Bau des Staatlichen Museums für Archäologie von Erich Mendelsohn und van de Veldes Jugendstilvilla Esche.

Schloss Moritzburg

Das einstige Jagd- und Lustschloss Augusts des Starken liegt mitten in einem Landschaftsschutzgebiet mit mehr als 20 Teichen. Seine vier Rundtürme sind bekannt aus dem Film »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel«. Sehenswert: Augusts mit zwei Millionen Federn verziertes Zimmer. Hörenswert: die Konzerte während des Moritzburg-Festivals im August.

Leipzig

Sachsens Boomtown: Die größte Stadt im Land ist eine der wenigen in Ostdeutschland mit wachsender Einwohnerzahl, Unternehmen wie Porsche und BMW haben sich hier angesiedelt, das Gewandhaus­orchester und der Thomanerchor sind weltbekannt, ebenso die Künstler um Neo Rauch in der Baumwollspinnerei. Leipzig gilt als progressiv, in der Nikolaikirche im Zentrum fanden 1989 die Montagsgebete statt.

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