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Genuss

Die schönsten Cafés in Halle: Süßes an der Saale

Süßes an der Saale erwartet Foodies in Halle: Die schönsten Cafés der Stadt laden auf heiße Schokolade, exquisite Waffelkreationen und internationales Frühstück ein.

Gemütlich und entspannt geht es in der größten Stadt Sachsen-Anhalts zu. Rund um die Altstadt und die Sehenswürdigkeiten von Halle finden sich die schönsten Cafés, die mit coolem Design, regionalen Spezialitäten oder traditionsreichen Räumlichkeiten überzeugen. Zu kunstvoll gebrühten Heißgetränken und ausgefallenen Leckerbissen lässt sich die Stimmung der Stadt bestens aufsaugen. Livemusik und Lesungen versprechen interessante Begegnungen – und wer statt Kaffee eine heiße Schokolade bevorzugt, findet auch sein Glück. MERIAN verrät die schönsten Cafés in Halle – und gibt Tipps für den Besuch.

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„Bewaffel dich“: Süßer Genuss im Quadrat

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Die Waffel als Trendfood ist nicht neu. Dennoch hat es das noch junge Café „Bewaffel dich“ geschafft, sich in Halle einen Namen zu machen. Seit zehn Jahren versorgt es die Hallenser mit dem fluffigen Feingebäck in belgischer Form. Auf der Karte finden sich neben klassischen Kreationen, garniert mit heißen Kirschen, Eis und Puderzucker, auch ausgefallene Varianten mit Hummus, Cheesecake oder Keksteig. Letzterer ist so begehrt, dass er becherweise auch außer Haus verkauft wird. Die gemütliche Terrasse lädt zum Verweilen ein, alternativ ist das ruhige Saale-Ufer nur wenige Meter entfernt.

„Café Ludwig“: Das gemütliche Wohnzimmer

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Zwischen gut gefüllten, sich biegenden Bücherregalen, goldenen Bilderrahmen ohne Inhalt und aufregenden Tapetenmotiven mit historischen Illustrationen bereitet das „Café Ludwigverschiedene Kaffeespezialitäten zu. Die gemütlichen Sessel und geblümten Sofagarnituren sorgen für eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre. Auch dienen sie bei Lesungen, Weinabenden und kleinen Konzerten als unkonventionelle, heimelige Kulisse. Im Angebot finden sich Frühstücksmenüs sowie eine wechselnde Kuchenauswahl. Ein Highlight: der Käsekuchentag.

„Kaffeehaus Wittekind“: Tradition trifft auf Moderne

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In einem geschichtsträchtigen Gebäude wurde 2021 das „Kaffeehaus Wittekind“ neu eröffnet. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts war dieser Ort für seine feinste Konditorenkunst bekannt. Die Familie Schade führte das Café in drei Generationen, ihr Baumkuchen lockte viele Stammgäst:innen an. In dem neuen Kaffeehaus leben Traditionen mit Backwerken wie Eclairs und Quiches wieder auf, aber auch für die Bowls und den selbst gerösteten Kaffee lohnt sich ein Besuch. Das Interieur ist dabei eine interessante Mischung aus Kaffeehausschick und modernen Einrichtungselementen.

„Café 7 Gramm“: Kaffeekunst zum Mitnehmen

Sieben Gramm – so viel gemahlene Bohnen braucht es laut den Betreiber:innen für den perfekten Kaffee. Neben der eigens kreierten Espresso-Röstung legt man im „Café 7 Gramm“ im Zentrum der Stadt Wert auf Nachhaltigkeit. Doch auch das Aussehen spielt eine Rolle: Die Barista zaubern verspielte Motive mit Kaffeeschaum und sorgen für so manche Überraschung. Wer mit Appetit vorbeischaut, kann zwischen herzhaften Snacks wie Panini und selbstgebackenen Kuchen wählen. Im Sommer präsentiert die zugehörige Eisdiele „7 Kullern“ Süßes aus der Truhe. Besonderer Service: Vorab können Gäst:innen online ihre Bestellung aufgeben und wenig später einfach abholen. 

„Kaffeeschuppen“: Kaffee, Whiskey und Bier

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Regelmäßige Jam-Sessions, Irish-Folk-Abende und Livekonzerte erinnern eher an einen urigen Pub als an ein ruhiges Café. Tatsächlich steht im „Kaffeeschuppen“ abwechslungsreiche und authentische Musik auf dem Programm. Begleitend werden verschiedene Kaffeespezialitäten serviert, aber auch Whiskey und Bier dürfen nicht fehlen. Und so werden die Abende mitunter laut und lang. Wer gerne deftig isst, wird sicher fündig: Soljanka, Omlette und Würzfleisch stehen auf der Karte.

Café Rosenburg: Hipper Treffpunkt

Einen rohen Charme versprüht das „Café Rosenburg“ im Giebichensteinviertel. Durcheinander gewürfeltes Mobiliar, kitschiges Geschirr und die Patina der Wände machen diesen Ort zu einem hippen Treffpunkt für die umliegende Nachbarschaft und seine Besucher:innen. In warmen Monaten zieht es Gäst:innen auf die sonnigen Plätzchen vor der Tür, im Winter macht man es sich rund um den Ofen gemütlich. Neben Kuchen und Gebäcken stehen auch Frühstück und Mittagsgerichte auf der Speisekarte. 

„KornLiebchen“: Frisch aus der Backstube

Großes Handwerk gibt es in der Bäckerei „KornLiebchen“ zu bestaunen. Hier werden die Waren vom Korn bis zum Brot selbst hergestellt. Frisch mahlen die Bäcker:innen in der Backstube das Getreide und verarbeiten es direkt weiter. Vor allem Vollkornspezialitäten finden sich in der Auslage. Aber auch Feigen-Walnuss-Brot, Zitronentörtchen und vegane Fladen können im angeschlossenen Café probiert werden. Typisch für Halle: Hier gibt es regionale Spezialitäten wie die Hallesche Amsel und die Hallunkenkugel.

„Café Roter Horizont“: Flüssiges Schokoladen-Glück

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Für seine heiße Schokolade ist das „Café Roter Horizont“ auf der Kleinen Ulrichstraße bekannt. Das hier servierte Getränk gleicht mit seiner cremigen Konsistenz eher einem Nachtisch zum Löffeln, dennoch erfreut sich das flüssige Glück großer Beliebtheit. Von den Außenplätzen und durch die großen Fensterfronten lässt sich das rege Treiben auf der Flaniermeile von Halle bestens beobachten. Die Retro-Inneneinrichtung ist eher funktionell gehalten – eine lebendige Atmosphäre, Frühstücksklassiker bis in die Nachmittagsstunden und eine Cocktailauswahl machen das wieder wett.

„Café Koffij“: International frühstücken in Halle

Im Herzen von Halle empfängt das „Café Koffij“ seine Gäst:innen zu jeder Tageszeit: ob zum Frühstück, bei wechselndem Mittagstisch oder zum Ausklang nach Feierabend. In modernem Ambiente kreieren professionelle Baristas dampfende Heißgetränke. Verlockend ist das Samstagsfrühstück, das auch Spätaufsteher:innen bis 16 Uhr probieren können. Gemeinsam mit einer örtlichen Manufaktur ist eine ansprechende Auswahl entstanden. Neben europäischen Klassikern laden Miso-Suppe und Shakshuka zum interkontinentalen Frühstück ein.

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