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Genuss

Düsseldorf: Die besten japanischen Restaurants und Cafés

„Little Tokyo“ in Deutschland: Rund um die Immermannstraße in Düsseldorf finden Sie japanisches Flair und vorzügliche kulinarische Angebote. Wo es sich am besten japanisch essen, trinken und einkaufen lässt, erfahren Sie hier.

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In der Hauptstadt Nordrhein-Westfalens haben sich unzählige japanische Firmen niedergelassen – und das bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts. In der Nähe des Düsseldorfer Bahnhofs bildete sich im Laufe der Jahre mit zwei Hotels im japanischen Stil, Buch- und Einrichtungsläden sowie Friseur:innen mit asiatischer Zielgruppe ein japanisches Viertel. Hier wird auch Jahr für Jahr der große Japantag ausgerichtet – inklusive aufwendigem Feuerwerk, das sogar der WDR überträgt. Etwas außerhalb, in der Nähe der Messe, befindet sich zudem der Japanische Garten im Nordpark. Angelegt in den Siebzigerjahren ist er ein typisch japanisches Idyll: eine Zen-Oase mit Teich. 

Um das japanische Flair in vollen Zügen zu genießen, darf ein reiches kulinarisches Angebot nicht fehlen. Wir geben Tipps für die besten japanischen Restaurants und Cafés in Düsseldorf.

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Sushi im „Okinii“ und im „Maruyasu“

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Sushi-Restaurants gibt es in Düsseldorf in einer derartigen Vielfalt, dass man sich auf jeden Fall im Vorfeld klar sein muss, was man möchte: Luxussushi oder preiswert, Old School oder Hightech. Letzteres wird bei „Okinii“ geboten. Im Schummerlicht des dunkel eingerichteten Restaurants leuchten die iPads, über die man aus einem großen Menü Maki, Nigiri und Sashimi wählen kann – insgesamt 100 japanische Speisen.

Der Hektik in den Schadow-Arkaden kann man bei „Maruyasu“ entkommen. Vor hell vertäfelten Wänden können Sie hier nicht nur Sushi essen, sondern auch Dons: Schüsseln mit Reis, auf denen Sashimi von Fisch, Fleisch und Gemüse liegen. Mit Sojasoße verrührt, macht das den kleinen Sushihäppchen starke Konkurrenz.

 

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Sushi aus dem Supermarkt

Übrigens: Im ganzen japanischen Viertel ist die Dichte an asiatischen Supermärkten sehr hoch. Die meisten führen auch ein Sortiment an Take-Away-Gerichten, die frisch vom Laden zubereitet werden. Hervorragendes Supermarkt-Sushi gibt es etwa bei Tains, Taiyo Shokuhin, Dae-Yang und im Hanaro Markt.

„Takumi 1st“: Authentisches japanisches Ramen-Restaurant

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Weizennudeln treffen auf stundenlang gekochten Sud, Gemüse, Ei und möglicher Fleischeinlage: Das ist Ramen. Jede Region bereitet es etwas anders zu. Das „Takumi 1st“ ist eine europaweite Kette mit authentischen Ramen aus Sapporo. Beachten Sie beim Bestellen: Die Portionen sind den deutschen Kund:innen angepasst und dementsprechend groß. 

Wenn Sie dennoch reichlich Hunger mitgebracht haben, können Sie tolle Vorspeisen wählen wie Gyooza (gefüllte Teigtaschen), Edamame (gesalzene Sojabohnen) oder Kaarage (frittiertes Hühnchen, das durch sein japanisches Frittiermehl außergewöhnlich gut schmeckt). Der Style der Düsseldorfer Filiale ist sehr cool, mit blauen Wänden in Backsteinoptik, und es läuft immer gute japanische Musik im Hintergrund. 

Japanisch essen: Ramen und Curry im „My Noodlehouse“

Das „My Noodlehouse“ ist ein etwas kleineres Ramen-Restaurant mit einer großen Vielfalt an hervorragenden Gerichten. Neben Ramen in verschiedenen Variationen begeistert auch das japanische Curry. Ein liebenswerter Familienbetrieb, bei dem es schon einmal vorkommen kann, dass der kleine Sohn am Nebentisch spielt. Man kann auch – typisch japanisch – an der Theke zur Küche essen und beobachten, wie die Ramen zubereitet werden. 

„Yaki-the-Emon“: Ungeahnter Okonomiyaki-Genuss

Ganz grob übersetzt bedeutet Okonomiyaki „gebratener Geschmack“ – und genauso ist es. In Deutschland noch nicht wirklich verbreitet, ist es vor allem in Osaka und Hiroshima das „Must Eat“. Die Mischung aus japanischer Mayo, einer unfassbaren Soße, sowie Kohl vermischt mit Gemüse, Oktopus oder Speck ist extrem schmackhaft. Ein besonderes Okonomiyaki-Restaurant in Düsseldorf ist das „Yaki-the-Emon“, in dem man unter bunten Lampions speist. Neben Okonomiyaki gibt es hier auch Takoyaki (gebratene Tintenfischbällchen) und eine große Auswahl an Sake. 

Bäckerei „Taka“: Matcha Melonpan und Cream Cornet

In der drittgrößten japanischen Gemeinde Europas gibt es aber nicht nur japanische Restaurants, sondern auch japanische Bäckereien. Die Bäckerei „Taka“ ist besonders bekannt für das herrliche Matcha Melonpan. Hier gilt: Wer zuerst kommt, schmaust zuerst. Wer zu spät kommt, kann mit gutem Gewissen mit einem mit Vanillecreme gefüllten Hörnchen (Cream Cornet) Vorlieb nehmen. Interessant ist auch das Brötchen mit einem Wienerwürstchen, das in der Mitte eingebacken ist. Schmeckt wie ein Hot Dog, aber die Füllung kann nicht herausfallen. Die Inhaber:innen des „Taka“ wenden diese Idee auch auf Backfisch und Scampi an.

Japanisches Café: Törtchen und Sakurakekse im „Café Cerisier“

Ohne viel Schnickschnack ist das „Cafe Cerisier“ in weiß, schwarz und rot eingerichtet. Die Törtchen sprechen eben für sich! Das Café verkauft absolute Konditorkunstwerke aus Sahne. Zu den Spezialitäten gehören hier die Mont-Blanc-Törtchen. Wem das zu mächtig ist, nimmt die Sakurakekse, die nach Kirschblüten schmecken. Bei dem Besitzer, Herrn Sato, können Sie online auch die typischen Geburtstagstorten mit viel Sahne und Erdbeeren bestellen, die mit süßen essbaren Namensschildchen des Geburtstagskindes verziert sind.

„Teamate“: Bubbletea am Bahnhof

Bubbletea ist keine japanische, sondern eine taiwanesische Spezialität, aber in Japan sehr beliebt. Wer vom Hauptbahnhof kommt, kann seinen Boba, den gesüßten Milchtee mit Tapioka-Perlen, gleich im „Teamate“ trinken. Der Laden hat auch noch einen zweiten Ableger am Rhein. Seinen Bubbletea kann man sich ganz kreativ und in jedem Detail selbst zusammenstellen – und sogar wählen, wie süß und kalt er sein soll.

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