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Santorini: Wanderung entlang der Caldera

Ein Vulkanausbruch hat einst die griechische Kykladeninsel Santorini geformt. Die entstandene Caldera ist beeindruckend – vor allem auf einer Wanderung entlang des Kraterkessels.

Die Insel Santorini, auf griechisch Thira genannt, ist neben den strahlend weißen Dörfer und dem azurblauen Wasser auch für die Caldera bekannt, den mächtigen Kraterkessel. Als der Vulkan, vor Jahrtausenden in der Ägäis durch Eruptionen entstanden, ausbrach, versank der westliche Rand teilweise im Meer. So ist der bogenförmige Hafen von Santorini heute ein mit Wasser gefüllter Vulkankrater. Auf unserer Wanderung gewinnen Sie den besten Eindruck.

Wanderung von Fira nach Oiá

Santorini © Kartik Singhal/Unsplash

Diese Wanderung entlang der Caldera ist eine der bekanntesten Wanderungen der Insel. Auf Sie warten spektakuläres Klippenwandern, beeindruckende Aussichten auf die Caldera von Santorini, spezielle Architektur, pittoreske Dörfer und antike Klöster. Klingt gut? Na, dann los! Gehen Sie am besten zwischen 14 oder 15 Uhr in Fira los. Sie treffen dann ein bis zwei Stunden vor dem Sonnenuntergang in Oiá ein.

  • Distanz: 10 Kilometer
  • Laufzeit: 3 bis 4 Stunden

Start am Archäologischen Museum in Fira

Santorini © Pixabay

Starten Sie an der Bergstation der Seilbahn im Zentrum von Fira. Hier liegt eines der ältesten Museen der Insel: das Archäologische Museum. Entweder Sie nutzen die Gelegenheit und statten dem Museum mit vielen Funden aus Alt-Thera einen Besuch ab (es lohnt sich!), oder Sie betrachten das Kulturhaus als reinen Startpunkt für Ihren Spaziergang entlang des Kraterrandes. 

Nun machen Sie sich auf den Weg in Richtung Nordwesten nach Firostefani, eines der schönsten Dörfer der Insel. Urlauber finden hier Ruhe und Idylle – ganz im Gegensatz zu Fira und Oiá. Auch die Kirche Agios Gerasimos, deren Weg Sie kreuzen werden, ist einen Besuch wert. 

Zum Skaros-Felsen in Imerovigli

Santorini © Philip Jahn/Unsplash

Sie wandern nun direkt am Kraterrand des Vulkans, durch die engen Gassen der charmanten Dörfer, vorbei am Kloster Agios Nikolaos und bis hin ins malerische Imerovigli. Wie zuvor in Firostefani ist es hier ruhiger als in anderen Orten Santorinis. Auf Hobby-Fotografen warten hier unzählige spektakuläre Motive und Aussichten. 

Ein bekannter Aussichtspunkt in Imerovigli stellt der Skaros-Felsen dar, auf dessen Spitze einst eine Festung thronte, die die westliche Caldera-Einfahrt vor Angriffen schützen sollte. Verschnaufpause gefällig? Kehren Sie doch in das „Restaurant Skaros“ ein. Die Küche ist traditionell griechisch mit viel frischem Fisch. Danach kann es weiter gen Norden gehen. 

Sonnenuntergang in Oiá

Santorini © Gurwinder Singh/Unsplash

Wandern Sie vorbei an der Kirche Agios Antonios und entlang der Kirche des Propheten Elias in Richtung Norden. Auf dem Weg nach Oiá liegt auch der Schwarze Berg, von dem Sie einen einmaligen Ausblick auf die griechische Ägäis und die Caldera haben. Und am Ziel in Oiá können Sie dann einen wunderbaren Sonnenuntergang genießen, bevor Sie sich mit dem Taxi nach Fira zurückfahren lassen.

Extra-Tipp: Bootstour rund um den Vulkan

Santorini © Dimitris Kiriakakis/Unsplash

Wer zu Besuch auf der Vulkaninsel Santorini ist, sollte sich eine Fahrt mit dem Boot nicht entgehen lassen. Entweder Sie mieten sich ein Boot und fahren selbst, oder Sie nehmen an einer Tour rund um den Vulkan teil.  Entdecken Sie in Stein gebaute Kapellen, verborgene Dörfer und mehr! Abenteuerlich wird es auf Palea Kameni, einer kleinen Insel vor Fira. Hier können Sie – mit etwas Mut! – im 45 Grad heißen Thermalwasser der vulkanischen Mineralquelle ein Bad nehmen. 

Aktive Vulkane auf Santorini? Ja, die gibt es! Zum Beispiel auf der Insel Nea Kameni in der Mitte der Caldera. Auch diese unbewohnte Insel wird von Booten angesteuert.

Noch mehr Griechenland? 


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