Hafenstadt Fira © NiseriN/iStock
Rundgang

Rundgang in Thiras Hafenstadt Fira

Zur Sommerzeit und Hochsaison ist in der Hauptstadt Fira auf Santorinis Hauptinsel Thira ein buntes Treiben zu beobachten: der alte Hafen, die malerischen kleinen Gassen, die Vielzahl an idyllischen Restaurants, Bars und Hotels bilden ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen aus Griechenland und aller Welt - insbesondere für die, die mit dem Schiff oder der Fähre an der Insel anlegen. Doch trotz des Trubels hat Fira seinen Zauber als alte Hafenstadt behalten. Die Stadt erinnert von weiten fast an den weißen Puderzucker eines Kuchens, der in der Sonne schimmert. Unserer Rundgang soll Ihnen bereits eine kleine Kostprobe der wohl schönsten Stadt Santorins geben. Weitere Sehenswürdigkeiten Santorinis finden Sie hier.

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Kathedrale Metropolis

fira-kathedrale © LUke1138/iStock

Lassen Sie die imposante Kuppel des mittlerweile orthodoxen Kirchenbaus auf sich wirken und begutachten Sie diese von allen Seiten. Wenn Sie denken, dass die Aussenfassade der Kathedrale schon imposant erscheint, dann wagen Sie einen Blick ins Innere: der enorme Kristallleuchter und die farbenfrohen Malereien des Malers Christóforos Assimís werden Sie zum Staunen bringen. Die Kirche gehört zu den größten Gotteshäusern der Kykladen und ist eine sehenswerte erste Etappe unserer Route durch Thiras Hauptstadt Fira. 

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Aussichtspunkt Fira und Caldera

Links von der Kathedrale gelegen finden Sie einen Platz, der Ihnen eine ideale Fotokulisse für Urlaubsbilder bietet. Denn der Blick über die Stadt und Caldera sind einmalig. Besonders beliebt ist dieser Platz in der Abenddämmerung, um den Sonnenuntergang und das türkisblaue Wasser zu beobachten, wie es langsam seine Farbkraft verliert und sich der Dunkelheit der Nacht immer weiter anschmiegt. Aber auch über Tag bietet dieser Aussichtspunkt eine atemberaubend schöne Kulisse. Wer Inspirationsmöglichkeiten für potenzielle Urlaubsbilder inklusive Sonnenuntergang sucht, sollte sich nur einmal auf den sozialen Netzwerken umsehen: besonders bei Mode- und Reise-Bloggern ist dieser Platz mehr als beliebt. 

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Alter Hafen

fira-hafen © KavalenkavaVolha/iStock

An dieser Stelle lohnt es sich,  einen kleinen Schlenker zu machen und nicht den direkten Weg zum alten Hafen Thiras anzusteuern. Was Sie dann auf der linken Seite sehen, ist eine kleine weiße Kapelle namens Ágios Ioánnis. Weiter nördlich liegt die Ágios Mínas. Zwei sehenswerte Bauten, die den weißen Puderzucker-Zauber der Insel unterstreichen und einen Besuch wert sind. Von dort aus führt die berühmte, gepflasterte Promenade Odós Ypapántis an unzähligen, typisch griechischen Tavernen, Boutiquen, Restaurants, Hotels und Bars vorbei. Hier haben Sie die Möglichkeit, ein Andenken und somit auch ein Stück Erinnerung an die Insel Santorini mit nach Hause zu nehmen. Wenn Sie der Straße folgen, gelangen Sie nach einiger Zeit auf den legendären Serpentinenweg Odós Spyridon Marinátos, der über 587 Stufen hinweg runter zum Hafen Thiras führt. Dort angekommen können Sie - mit ein wenig Glück - den regen Verkehr ankommender und abreisender Touristen auf Fähren und Kreuzfahrtschiffen beobachten. Setzen Sie sich hierfür am besten in eines der vielen Cafés und genießen Sie den Ausblick auf das Meer sowie das rege Treiben.

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Seilbahn

fira-seilbahn © XabiTovar/iStock

Um Ihnen den mühsamen Weg nach unten nicht noch einmal nach oben zuzumuten, empfehlen wir Ihnen beim Aufstieg zurück zum Kraterrand eine Fahrt mit der österreichischen Seilbahn. Hier haben Sie innerhalb von drei Minuten Fahrzeit eine grandiose Aussicht auf die Caldera. Sie müssen sich lediglich entscheiden, welche Fensterseite Sie während der Seilbahnfahrt in Beschlag nehmen möchten: Entweder die mit Blick auf das türkis glitzernde Meer Santorinis oder die mit Blick auf das beeindruckende, nach oben über den steilen Hang hinrausragende Thira. Oben angekommen, passieren Sie kurz den Stationsgang und stehen beinahe direkt an unserer nächsten Etappe: das katholische Viertel Thiras. 

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Katholisches Viertel

fira-viertel © anshar73/iStock

Dieses Viertel stammt aus der venezianischen Epoche und beherbergte vordergründig katholisch Gesinnte, die ihren Glauben im griechischen Raum verbreiteten. Daraus entsprang ein Kloster - das Katharinenkloster - welches von den Dominikanernonnen bis 1811 auf Santorini geführt wurde. Ab dann verließen die Katholiken das Gebiet und übrig geblieben ist ein wirklich sehenswertes Viertel mit einer netten Kathedrale namens Ágios Ioánnis Baptists. Schlendern Sie ein wenig durch das Viertel und lassen Sie die alten Bauten, die auf die vergangene Epoche hinweisen, auf sich wirken. Eine Besichtigung des Klosters ist leider nicht möglich, da es für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. 

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Mégaro Gizi Musuem

Das Méfaron Ghízi stellt eine Vielzahl an Zeitdokumenten, Fotografien und Drucken rund um die Vulkane Santorinis zur Schau. Es gibt sogar einen extra Raum, der sich mit der Thematik des Erdbebens auseinander setzt. Neben geologisch wissenswerten Fakten informiert das Museum außerdem über die Diözese Santorinis. Wer bei all den wissenswerten Fakten seinen Kopf einmal kurz durchlüften möchte, sollte dies unbedingt im architektonisch wunderschönen Innenhof tun. Der Eintritt liegt bei 2,50 Euro. 

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Archäeologisches Museum

Das Archäologische Museum bietet Ausstellungsraum für eine eine Vielzahl an Gefäßen, Skulpturen, Urnen, Amphoren und Büsten aus der Ausgrabungsstätte Alt Theras. Zugegeben, die Präsentation dieser Stücke scheint auf dem ersten Blick etwas unmotiviert und nüchtern, sollte Sie jedoch vorerst nicht abschrecken. Auch hier gibt es einen sehenswerten Innenhof und ein empfehlenswertes Restaurant in unmittelbarer Distanz. Im Náoussa können Sie sich nach dem Museumsbesuch mit typisch griechischen Spezialitäten stärken. Der Eintritt des Museums liegt bei 3 Euro, ein Menü ohne Getränk liegt im Restaurant Náoussa bei 10 Euro aufwärts.

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Firostefáni

firostefani © Freeartist/iStock

Wer noch ein wenig Zeit hat und sich nach dem Restaurantbesuch ein wenig die Beine vertreten möchte, kann dies entlang des Küstenstreifens tun. Gehen Sie hierzu die Agiou Ioannou zurück und biegen dann links ab. Folgen Sie dem Weg, bis Sie zum Meer gelangen. Hier biegen Sie rechts ab und folgen der Straße etwa  600 Meter bis Sie in das nächstgelegene Örtchen Firostefáni kommen. Was Sie dort erwarten können, ist ein beruhigendes Kontrastprogramm zur quirligen Stadt Fira und eine letzte Etappe, die den aufregenden Tag in der Hafenstadt der griechischen Insel Thira gekonnt abrundet. 

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