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Sehenswürdigkeiten

Fira: Die schönsten Orte der griechischen Hafenstadt

Die santorinische Hauptstadt ist besonders im Sommer ein beliebtes Reiseziel. Der pittoreske Hafen, weiß getünchte Kathedralen und ein spektakulärer Ausblick auf die Caldera ziehen Besucher:innen regelmäßig in ihren Bann. Wir zeigen die schönsten Orte in Fira.

Trotz des Trubels zur Hochsaison hat Fira ihren Zauber als alte Hafenstadt behalten. In idyllischen Restaurants und Bars locken köstliche griechische Speisen, die weiß getünchten Gebäude der Stadt und die Aussicht auf den Ozean sind atemberaubend schön. Von der Kathedrale Metropolis bis zum Aussichtspunkt an der Caldera, vom Katholischen Viertel bis zum Archäologischen Museum: MERIAN nimmt Sie mit auf einen Rundgang durch Fira und zeigt Ihnen die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten.

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Kathedrale Metropolis

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Lassen Sie die imposante Kuppel des mittlerweile orthodoxen Kirchenbaus auf sich wirken und begutachten Sie diese von allen Seiten. Wenn Sie denken, dass die Aussenfassade der Kathedrale schon imposant erscheint, dann wagen Sie einen Blick ins Innere: der enorme Kristallleuchter und die farbenfrohen Malereien des Malers Christóforos Assimís werden Sie zum Staunen bringen. Die Kirche gehört zu den größten Gotteshäusern der Kykladen und ist eine vielbesuchte Sehenswürdigkeit in Thiras Hauptstadt Fira

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Aussichtspunkt Fira und Caldera

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Links von der Kathedrale gelegen finden Sie einen Platz, der Ihnen eine ideale Fotokulisse für Urlaubsbilder bietet. Denn der Blick über die Stadt und Caldera sind einmalig. Besonders beliebt ist dieser Platz in der Abenddämmerung, um den Sonnenuntergang und das türkisblaue Wasser zu beobachten, wie es langsam seine Farbkraft verliert und sich der Dunkelheit der Nacht immer weiter anschmiegt. Aber auch über Tag bietet dieser Aussichtspunkt eine atemberaubend schöne Kulisse. Wer Inspirationsmöglichkeiten für potenzielle Urlaubsbilder inklusive Sonnenuntergang sucht, sollte sich nur einmal auf den sozialen Netzwerken umsehen: Besonders bei Mode- und Reise-Blogger:innen ist dieser Platz mehr als beliebt. 

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Alter Hafen

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An dieser Stelle lohnt es sich,  einen kleinen Schlenker zu machen und nicht den direkten Weg zum alten Hafen Thiras anzusteuern. Was Sie dann auf der linken Seite sehen, ist eine kleine weiße Kapelle namens Ágios Ioánnis. Weiter nördlich liegt die Ágios Mínas. Zwei sehenswerte Bauten, die den weißen Puderzucker-Zauber der Insel unterstreichen und einen Besuch wert sind. Von dort aus führt die berühmte, gepflasterte Promenade Odós Ypapántis an unzähligen, typisch griechischen Tavernen, Boutiquen, Restaurants, Hotels und Bars vorbei. 

Hier haben Sie die Möglichkeit, ein Andenken und somit auch ein Stück Erinnerung an die Insel Santorini mit nach Hause zu nehmen. Wenn Sie der Straße folgen, gelangen Sie nach einiger Zeit auf den legendären Serpentinenweg Odós Spyridon Marinátos, der über 587 Stufen hinweg runter zum Hafen Thiras führt. Dort angekommen können Sie – mit ein wenig Glück – den regen Verkehr ankommender und abreisender Tourist:innen auf Fähren und Kreuzfahrtschiffen beobachten. Setzen Sie sich hierfür am besten in eines der vielen Cafés und genießen Sie den Ausblick auf das Meer sowie das rege Treiben.

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Seilbahn in Fira

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Um Ihnen den mühsamen Weg nach unten nicht noch einmal nach oben zuzumuten, empfehlen wir Ihnen beim Aufstieg zurück zum Kraterrand eine Fahrt mit der österreichischen Seilbahn. Hier haben Sie innerhalb von drei Minuten Fahrzeit eine grandiose Aussicht auf die Caldera. Sie müssen sich lediglich entscheiden, welche Fensterseite Sie während der Seilbahnfahrt in Beschlag nehmen möchten: Entweder die mit Blick auf das türkis glitzernde Meer Santorinis oder die mit Blick auf das beeindruckende, nach oben über den steilen Hang hinrausragende Thira. Oben angekommen, passieren Sie kurz den Stationsgang und stehen beinahe direkt an unserer nächsten Etappe: das katholische Viertel Thiras. 

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Katholisches Viertel

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Dieses Viertel stammt aus der venezianischen Epoche und beherbergte vordergründig katholisch Gesinnte, die ihren Glauben im griechischen Raum verbreiteten. Daraus entsprang ein Kloster, das Katharinenkloster, welches von den Dominikanernonnen bis 1811 auf Santorini geführt wurde. Ab dann verließen die Katholik:innen das Gebiet, übrig geblieben ist ein wirklich sehenswertes Viertel mit einer netten Kathedrale namens Ágios Ioánnis Baptists. Schlendern Sie ein wenig durch das Viertel und lassen Sie die alten Bauten, die auf die vergangene Epoche hinweisen, auf sich wirken. Eine Besichtigung des Klosters ist leider nicht möglich, da es für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. 

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Mégaro Gizi Musuem

Das Méfaron Ghízi stellt eine Vielzahl an Zeitdokumenten, Fotografien und Drucken rund um die Vulkane Santorinis zur Schau. Es gibt sogar einen extra Raum, der sich mit der Thematik des Erdbebens auseinander setzt. Neben geologisch wissenswerten Fakten informiert das Museum außerdem über die Diözese Santorinis. Wer bei all den wissenswerten Fakten seinen Kopf einmal kurz durchlüften möchte, sollte dies unbedingt im architektonisch wunderschönen Innenhof tun. 

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Archäologisches Museum

Das Archäologische Museum bietet Ausstellungsraum für eine eine Vielzahl an Gefäßen, Skulpturen, Urnen, Amphoren und Büsten aus der Ausgrabungsstätte Alt Theras. Zugegeben, die Präsentation dieser Stücke scheint auf den ersten Blick etwas unmotiviert und nüchtern, sollte Sie jedoch vorerst nicht abschrecken. Auch hier gibt es einen sehenswerten Innenhof und ein empfehlenswertes Restaurant in unmittelbarer Distanz. Im Náoussa können Sie sich nach dem Museumsbesuch mit typisch griechischen Spezialitäten stärken.

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Kontrastprogramm zu Fira: Firostefáni

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Wer noch ein wenig Zeit hat und sich nach dem Restaurantbesuch ein wenig die Beine vertreten möchte, kann dies entlang des Küstenstreifens tun. Das nächstgelegene Örtchen Firostefáni ist ein geeigneter Abschluss des Rundgangs. Was Sie dort erwarten können, ist ein beruhigendes Kontrastprogramm zur quirligen Stadt Fira und eine letzte Etappe, die den aufregenden Tag in der Hafenstadt der griechischen Insel Thira gekonnt abrundet. 

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