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Strand

Die 8 schönsten Strände auf Kreta

Türkis- und azurblaues Wasser trifft auf eine beeindruckende Pflanzen- und Kräutervielfalt: Kretas Küste ist ein Paradies. Wir zeigen Ihnen die acht schönsten Strände.

Datum 27.12.2022

Die größte griechische Insel liegt im Mittelmeer und schmiegt sich an die Ägäis. Wer nach Kreta reist, wird von prächtigem Grün in Form von Eukalyptus und Palmen, aber auch von langen Strandabschnitten und verborgenen Buchten empfangen. Manche Strände, wie der Préveli Beach, lassen sich optimal mit Sightseeing verbinden. Andere sind dank ihrer abgeschiedenen Lage die perfekten Orte zum Entspannen: Wie wäre es mit Yoga auf einem der Felsvorsprünge von Ágios Pávlos? Wir zeigen Ihnen die schönsten Strände auf Kreta und geben Tipps für den Besuch.

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BÁLOS

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Bálos ist umwerfend, der Strand ein Gedicht. Die große sandige Bucht liegt an der westlichen Seite der Halbinsel Gramvoússa. Der Sandstrand ist puderfein, und im Strand zwischen der Halbinsel und dem vorgelagerten Kap bildet sich eine flache Lagune mit warmem, klarem Wasser. Von Kíssamos fahren fast täglich Boote nach Bálos hinaus. Spannender ist aber die Fahrt mit dem Auto von Kalivianí über die Schotterpiste, die steilen Berge von Gramvoússa hinauf – mit dem Ausblick über das Blau der Bucht, und dann auf der Westseite der Insel zu Fuß hinab nach Bálos. 

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CHRISSI

Ganz im Süden Kretas, etwa 14 Kilometer vor Ierápetra, schwimmt die "Goldene Insel" im blauen-lauen Libyschen Meer. Heiratswillige Paare kommen vor der Hochzeit gern hierher, denn der Legende nach hält die Ehe dann ewig. Und hingestreckt auf einer der prachtvollen Sanddünen am "Golden Beach" wird hier manches Pärchen mit dem Gedanken spielen, das nächste Boot davonfahren zu lassen – wenn bis zur Trauung noch Zeit bleibt.

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PRÉVELI BEACH

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Der abgelegene Strand ist einer der meistfotografierten Kretas. Hier fließt der Fluss Megalopótamos durch einen Dschungel aus Oleander, Palmen und Eukalyptus in einen kleinen See, bevor er sich durch den Sandstrand ins Meer ergießt. Préveli Beach liegt knapp zehn Kilometer östlich von Plakiás an der Südküste, unterhalb des Klosters von Préveli, mit Auto oder Boot aus Plakiás oder Agía Galíni leicht zu erreichen. Wer sich vom Kloster aus nähert, stellt seinen Wagen am Ende der Asphaltstraße ab und wandert hinunter: Über gemauerte Pfade geht es sanft abfallend der kleinen Bucht entgegen, und der hölzerne Handlauf eignet sich wunderbar, um sich zwischendurch abzustützen und auf Berge und Meer hinauszuschauen. Solch entspanntes Innehalten ist für viele Griech:innen eine Art Volkssport.

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VÁI

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Endlich geht's an Kretas Ostküste. Tatsächlich ist Vái, oben an der schmalen Ostküste, ein Plädoyer für die Nebensaison – der Strand ist voll von riesigen Palmen, Stämme, so dick wie Elefantenbeine, darunter feiner Sand mit wenig Kies, in dem die Tische und Stühle des nahen Restaurants stehen. Da will natürlich jede:r hin. Der Legende nach haben römische Legionäre auf dem Rückweg aus Ägypten hier eine Pause eingelegt und Dattelkerne ausgespuckt, aus denen später die Palmen sprossen. 

Übrigens vermehren die Palmen sich weiter, und in rund 500 Jahren wird die Palme den Menschen total aus Vái verdrängt haben. Also: Fahren Sie nach Vái, und tun Sie es bald. Der April ist ein guter Monat. Oder Anfang Oktober.

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MÁTALA

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„The night is a starry dome. And they're playing that scratchy rock and roll beneath the Mátala moon…“, so besingt Joni Mitchell in dem Lied „Carey“ ihre Zeit in den späten Sechzigern, als sie mit anderen Hippies in den Höhlen der Bucht von Mátala an der mittleren Südküste wohnte. Die Römer:innen hatten hier einst niedrige jungsteinzeitliche Wohnhöhlen zu Grabstätten ausgebaut und mit Steinbänken versehen.

Die stille Bucht hat sich bis heute eine angenehme scheinkalifornische Geschmeidigkeit bewahrt, gegenüber den Höhlen warten nur wenige Läden und Hotels auf Reisende, an den Hotelparkplatz grenzt ein Campingplatz. Besonders junge Rucksackreisende lieben Mátala. Wenn dann noch abends jemand in der Dämmerung am Strand ein wenig Gitarre spielt, dann ist alles wieder ein kleines bisschen wie damals.

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ÁGIOS PÁVLOS

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Der Sage nach war Daidalos ein begnadeter Hofingenieur in Knossós, der nach einem Zerwürfnis mit König Minos von der Insel floh: Er baute für sich und seinen Sohn Ikaros Schwingen aus Federn und Wachs,und dann sollen sie sich von Ágios Pávlos in die Lüfte erhoben haben. 

Heute fahren Ausflugsboote Besucher:innen in ihrem Kreta-Urlaub aus dem nahen Agía Galíni nach Ágios Pávlos, das mit seinen paar Hotels und Tavernen so winzig ist, als wolle es von Tourist:innen übersehen werden. Wegen seiner Abgelegenheit ist der Ort bei Yogaschüler:innen beliebt, die hier klassische Übungen wie den Sonnengruß lernen. Die Strände, von Felsvorsprüngen unterteilt, sind dunkel und feinkieselig, dahinter weht der Wind riesige Sanddünen die hohen Felswände hinauf, was den Stränden einen dramatischen Gestus verleiht. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie ins Wasser gehen, die Felsplatten sind mitunter von Algen bewachsen und glitschig. 

7

ELAFONÍSSI

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Rosafarbener Sand und seichtes Wasser: der Strand von Elafonisi vor Kreta.

Am südlichsten Punkt Kretas Westküste liegt die Insel Elafoníssi. Das Festland ist gesäumt von feinen weißen Stränden, während die Dünen in einem aparten rötlichen Ton schimmern. Hier wartet ein Traumstrand! Nur eine kurze Passage von etwa 50 Metern trennt Elafoníssi von Kreta, das Wasser ist kaum einen halben Meter tief und im Sommer angenehm warm, man kann mit Leichtigkeit hindurch waten. Das gesamte Areal steht unter Naturschutz: Besonders die seltenen Strandhyazinthen und die Lilien blühen unter den schützenden Schwingen einer EU-Verordnung. Deshalb mussten einige Strandbars wieder verschwinden. Boote für Tagesausflüge legen täglich etwas weiter östlich in Paleochóra ab.

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XERÓKAMBOS

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Das Schöne an Xerókambos ist, dass man es fast übersieht. Wenn man nicht schnell genug bremst, ist man schon vorbei. Wohl dreißig Menschen wohnen hier, und genau das macht den Charme des Dörfchens aus: Es gibt ein paar Übernachtungsmöglichkeiten, doch selbst zur Hochsaison hält sich die Besucherzahl in Grenzen. Nicht nur die abgeschiedene Lage, auch die bizarr geformten, aber von der Flut glattgespülten Steinplatten unter dem Sand halten viele Tourist:innen ab – gerade Kinder mögen es gar nicht, schon in 30 Zentimeter Tiefe mit der Schaufel auf Gestein zu stoßen. Wenn Sie hier baden gehen, sollten Sie außerdem besonders vorsichtig sein: Die Strömung ist tückisch. Der Schönheit dieses Strandes tut das aber keinen Abbruch.

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