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Städtereisen

Die 6 schönsten Sehenswürdigkeiten in Marseille

Die malerische Natur der Calanques, der historische Hafen direkt am Mittelmeer und eine wundervolle Altstadt: Marseille erfüllt mit seinen Sehenswürdigkeiten den Traum eines französischen und mediterranen Traums.

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Vieux Port - der Alte Hafen von Marseille

marseille-hafen © PocholoCalapre/iStock

Im Herzen der Stadt können Sie es sich richtig gut gehen lassen: in den unzähligen Restaurants, Bars und Cafés entlang des Hafenufers gibt es alles, was das kulinarische Herz begehrt. Neben französischen Spezialitäten, wie herzhafte und süße Crêpes und vielfältig belegte Baguettes, vervollständigen Meeresfrüchte und Fischgerichte die Speisekarte. Wer diese lieber selbst in seinem Apartment zubereiten möchte, kann die fangfrischen Doraden, Rotbarben, Seebarsche und Sardinen bei den Fischverkäuferinnen auf dem "Marché aux Poissons" kaufen. Was den Flair dieses Hafen mit seinen seicht vor sich hinschaukelnden Yachten und Segelschiffen ausmacht, ist schwer in Worte zu fassen. Es ist ein Gefühl, das aus der einmaligen Kombination aus Kunst, Kultur und französischem und mediterranem Flair rührt und sich an diesem Platz bündelt. Der Neue Hafen, auch Industriehafen genannt, liegt östlich des Alten Hafens und gilt als bedeutendster Hafen des Mittelmeerraums - für Touristen ist dieser allerdings optisch gesehen weniger interessant. Von hier aus starten die Schiffstouren nach Korsika oder Nordafrika, die Sie bei diversen Reiseanbietern online buchen können. Hauptfähren sind die Schiffe der Flotte SNCM (Société nationale maritime Corse Méditerranée). 

Tipp: Unweit entfernt des Vieux Ports befindet sich das Zentrum Marseilles mit seinen belebten Einkaufsstraßen. In der Rue Saint-Ferréol befindet sich die Spezialitäten-Boutique "Comptoire Mathilde", deren Auswahl über feinste Schokoladenaufstriche, hochwertige Olivenöle bis hin zu pikanten Gewürzen reicht. Eine Garantie für schöne Andenken!

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Notre-Dame de la Garde

marseille-notre-dame © Daniiielc/iStock

Auf diese imposante Sehenswürdigkeit sollten Sie während Ihres Marseilles-Aufenthalts wirklich nicht verzichten - auch wenn die Notre-Dame de la Garde mit ihren rund zwei Millionen Besuchern pro Jahr wohl zu den touristischsten Zielen der Stadt zählt. Die Wallfahrtskirche, die an der Stelle einer mittelalterlichen Kapelle ab dem Jahr 1853 erbaut wurde, steht auf einer 161 Meter hohen Anhöhe und verspricht einen malerischen Ausblick über Marseille und das Mittelmeer. Die anfahrenden Kreuzfahrtschiffe, Fähren und Segelschiffe wirken von hier oben wie kleine Spielzeuge, die im funkelnden Wasser den Hafen ansteuern. Umso erstaunlicher ist es, dass die Kirche selbst mit einer Länge von 52,5 Metern und einer Breite von nur 16,8 Metern relativ bescheiden ist. Im Inneren befindet sich eine Vielzahl an Mosaiken, persönlichen Dankesschildern und kleinen Mobiles mit Schiffen, die von der Decke hängen. 

Tipp: Wer sich zu Fuß auf den Weg der Basilika begibt, kommt an einem Laden vorbei, der dem Künstler-Ruf der Stadt alle Ehre macht: "Mobile de Curiosités" befindet sich in der 159 rue paradis und verkauft neben besonderen Accessoires und Wohnartikeln auch künstlerisch-französische Kostbarkeiten.

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Vallon des Auffes

marseille-vallon © Xantana/iStock

Abseits des quirligen Zentrums im Stadtteil Endoume befindet sich ein kleiner Hafen, der zum Träumen einlädt: umringt von Restaurants liegen hier viele bunt bemalte Fischerboote im Wasser. Die Pizzeria "Chez Jeannot" zeichnet sich nicht nur durch ein zuvorkommendes Personal aus, sondern auch durch ihre frischen Salate und köstlichen Pizzen auf der Speisekarte. Wer satt und zufrieden noch eine Runde schwimmen möchte, nutzt am besten den nahegelegenen Meereinstieg, direkt am Tauchclub "Avec ou Sans Bulles". Auch der Strand "Anse de Catalans" ist von hier nicht weit entfernt gelegen: Gehen Sie dafür die Treppen auf der rechten Seite des Hafens hinauf und folgen Sie der Rue des Catalans für etwa 800 Meter. Auf dem Weg dorthin kommen Sie außerdem an einem beeindruckenden Denkmal vorbei - dem "Monument aux Armées d'Afrique", welches den gefallenen Soldaten der Orientarmee gedenkt. 

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Ausflug in die Calanques

marseille-sormirou © DanielHarwardt/iStock

Am östlichen Stadtrand von Marseille beginnt das Naturschutzgebiet Calanques, welches sich bis hin zum rund 25 km entfernten Nachbarort Cassis zieht. Hier finden Sie ca. zwei Dutzend naturbelassene Buchten, die beinahe ausnahmslos nur zu Fuß erreichbar sind. Nach einer rund 40-minütigen Wanderung durch die menschenleere Natur erwartet Sie dann das türkisblaue Wasser der Buchten, wie beispielsweise die der Calanque de Sormiou oder Calanque de Morgiou. Da im Zeitraum vom 1. Juni bis 30. September die Gebiete der Calanques erhöhten Brandgefahren ausgesetzt sind, sollten Sie im jeden Fall vor Ihrer Wanderung sicher gehen, dass der Zugang frei ist und Sie die Bucht betreten dürfen. Unter der Nummer 0811 201313 können Sie täglich erfahren, ob Sie zu Ihrem gewünschten Spaziergang aufbrechen können. Bitte beachten Sie, dass an den Calanques kaum Schattenplätze vorhanden sind. Wer die Strecke zu den Calanques nicht zu Fuß bewältigen möchte, kann im Nachbarort Cassis eine Bootstour zu den Naturschauplätzen buchen. 

Tipp: Wer einen Tisch im Restaurant "Le Château" reserviert hat, bekommt eine Zugangsberechtigung für die Calanque de Sormiou mit dem Auto. Der Menü-Preis beginnt bei 38 Euro pro Person. Weitere Informationen zum Restaurant finden Sie hier.

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Le Panier

marseille-rue © Meinzahn/iStock

Um einen umfassenden Einblick in die Schönheit der Altstadt Marseilles zu bekommen, empfehlen wir einen Abstecher in die Rue du Panier, die sich unweit der östlichen Seite des Vieux Ports befindet. Sie ist die Hauptgasse des Viertels und wird Sie aus dem Staunen nicht mehr herausbringen: krumme, antike Ladenschilder, grüne Pflanzen, bunt bemalte Hauswände - die ein oder andere ziert sogar ein Kunstgemälde - und exquisite Restaurants und Weinbars gibt es hier zu bestaunen und zu besuchen. Ein absolutes Highlight ist das Café Mistral aus Frankreichs erfolgreichster Daily Soap "Plus belle la vie".

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Festung Saint Jean

Von weitem sind bereits die beiden markanten Türme aus dem 15. Jahrhundert sichtbar. Sie dienten früher zum Schutz der nördlichen Hafenzufahrt und bieten bis heute eine tolle Aussicht über die Stadt und das Mittelmeer. Der Jardin des Migrations mit seinem mediterranen Flair rund um die Festung lädt zum Verweilen und Pausieren ein. Seit dem Jahr 1964 ist das Fort unter Denkmalschutz und gehört seit 2013 zum Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers (kurz: MUCEM), welches den Zivilisationen des Mittelmeers gewidmet ist. Öffnungszeiten: Täglich, außer Dienstags von 11 bis 18 Uhr. 

Tipp: Unweit der Festung gibt es eine Vielzahl an Souvenir-Shops, in denen Sie die für die Region typische Lavendel-Seife kaufen können. Ein schönes Mitbringsel und Andenken an die Provence! 

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