Ballyfin liegt inmitten eines 247 Hektar großen Anwesens im irischen County Laois. Zum Gelände gehören Zier- und Nutzgärten, eine historische Orangerie und ein großer künstlich angelegter See. Das Fünf-Sterne-Hotel selbst ist mit nur 20 Zimmern und Suiten bewusst klein gehalten und setzt vor allem auf Ruhe und Privatsphäre. Das Herrenhaus ist geprägt von seiner historischen Ausstattung. Im Entree finden sich Gemälde früherer Bewohner, ein rund 10.000 Jahre altes Elchgeweih und ein etwa 2.000 Jahre altes Mosaik aus Pompeji. Auch die Bibliothek mit einer Geheimtür zum Wintergarten und die vom Pantheon inspirierte Rotunde gehören zu den Besonderheiten des Hauses.
Viele Elemente gehen auf die Familie Coote zurück, die Ballyfin rund ein Jahrhundert lang bewohnte. Lady Caroline Coote ließ unter anderem 1850 eine Orangerie mit geschwungenen Glaswänden errichten. Heute wird sie von April bis Oktober für Lunch und Gebäck genutzt. Nachdem das Anwesen zwischenzeitlich als Schule gedient hatte, wurde es Anfang der 2000er-Jahre von dem US-Unternehmer Fred Krehbiel übernommen. Neun Jahre dauerte die aufwendige Restaurierung. Irische Handwerker erneuerten unter anderem Intarsienböden und Stuckarbeiten, historische Möbel wurden zurückgekauft. Die Orangerie wurde in rund 3.000 Einzelteile zerlegt und in England restauriert.s.