Die 9 besten Bars in Frankfurt

Coole Locations, einzigartiges Ambiente, aufregende Szene: Frankfurts Nachtleben wird oft unterschätzt. Rund um das Bahnhofsviertel finden sich gemütliche Kneipen, Terrassen mit Blick auf die Skyline und angesagte Bars.
Wir stellen neun der besten Bars in Frankfurt am Main vor – vom gemütlichen Nachbarschaftslokal bis hin zur beliebten Rooftop Bar.
Tiny Cup

Die kleinste Cocktailbar Frankfurts – aber eine mit großen Ideen. Im Sommer trug die Karte im Tiny Cup das Thema Eisdiele, da kommen Klassiker wie Banana Split oder Spaghetti-Eis nicht mehr im Becher, sondern im Glas. Hochprozentig, frisch und kaum wiederzuerkennen, aber geschmacklich so nah am Original, dass man unwillkürlich lächeln muss. Keine mächtigen Sahne-Bomben, sondern fragile, mittels Milchgärung geklärte Drinks, die einen in die Eisdiele der Kindheit katapultieren. Das ist mehr als ein Gag, das ist ein Konzept, das in Flaschen in den Handel gehört.
Chinaski Club

Der Chinaski Club ist weder eine klassische Bar, noch ein klassischer Club. Gegenüber der Oper wurde ein urbaner Zufluchtsort realisiert, in dem Bohème auf Business trifft, Schönheit sich mit Charakter mischt, Kunst sich mit Kommerz versöhnt, Nachbarn sich von weit Gereisten inspirieren lassen und Freunde mit neuen Freundinnen die Nacht entdecken. Hier gibt es wöchentlich wechselnde Cocktail-Kreationen mit spannenden Twists. Auch einen Besuch wert: die Chinaski Tagesbar. Serviert werden in der ersten Hälfte des Tages Frühstück und Brunch, in der zweiten Lunch und Dinner.
Bar Marmion

Ganz oben im Hotel Lindley Lindenberg – mit bestem Blick auf die Stadt – empfängt die Bar Marmion ihre Gäste. Neben Bier, Wein und zahlreichen Spirituosen wandern hier ausgeklügelte Cocktail-Varianten über den Tresen – etwa der Moon Rider mit Gin, Brombeere, Lavendel, Limette und Vanille. Oder Sie probieren den El Royale, ein Rum-Drink mit Gewürzlikör, Limette, Minze und Champagner. Die Atmosphäre der Bar ist dank rötlichem Licht, edlen Lampen, dunklem Mobiliar und stilvollem Wiener Geflecht besonders stimmungsvoll. Ein wahrer Hingucker ist der zentrale Tresen aus Buntglas.
J’epoca Saka Bar

Zwischen Partymeile und Brückenviertel wurde Frankfurts Trinkkultur vor zehn Jahren mal eben auf links gedreht. In de J'epoca Saka Bar schenken zwei Frauen ein, die wissen, wovon sie reden: Chihiro Shimamura und Mayuko Mukaide. Letztere zertifizierte Sake-Sommelière und gebürtig aus Ishikawa, also genau dort, wo der Stoff herkommt. Den Sake, den sie hier bieten, findet man sonst kaum in Deutschland. Getrunken wird er kalt bei 5 Grad oder heiß bei 55 Grad, je nach Laune und Abenteuerlust. Wissensdurstige bekommen die Unterschiede von Mayuko bei buchbaren Tastings erklärt. Dazu gibt es Otsumami, japanische Tapas. Puristisch und sehr gut. Hier treffen sich Japaner auf einen Feierabend-Sake und knabbern an knusprig frittiertem Kikok-Hähnchen oder teilen sich ein Sashimi von der Gelbschwanzmakrele.
NFT Skybar

Die höchste Rooftop Bar Deutschlands thront 185 Meter über Mainhattan: In der NFT Skybar im Hochhaus ONE orientierte man sich bei der Inneneinrichtung am Krypto-Hype. Das tatsächliche Highlight befindet sich jedoch draußen: Die Dachterrasse übertrifft sämtliche Erwartungen. Glaswände dienen zum Schutz der Gäste, die Aussicht hindurch ist phänomenal. Man blickt direkt auf die Wolkenkratzer des Frankfurter Bankenviertels. Passend zur Aussicht gibt es besondere Signature Cocktails, beispielsweise den Cucumber Cloud mit Gin, Apfel, Gurke und Dill. Oder den Mediterranen Ruby mit Tequila, Grapefruit und Granatapfel. Unbedingt probieren!
oben

Im 15. Stock des Hotel Meliá im Westend liegt Frankfurt in voller Pracht zu Füßen. Stahl, Glas, Sonnenuntergang, Lichtermeer. Hier „oben“ startet der Abend mit Klassikern des internationalen Cocktail-Repertoirs wie Gimlet und Old Fashioned oder einem Signature Drink, der mehr kann als süß und bunt und auch die Alkoholfreien abholt. In der Hand das Glas, auf dem Teller Tapas: Oliven, Iberico, Gambas al Ajillo. Wer bleiben will, macht im Restaurant den Abend komplett. Wer weiterzieht, lässt sich durch das Westend treiben.
Plank Café-Bar-Studio

Das Plank im Frankfurter Bahnhofsviertel gehört unumstritten zu den angesagtesten Treffpunkten der Stadt. Die Szenebar von DJ und Clubbetreiber Ata Macias lädt tagsüber zu modernen und nachhaltigen Kaffee-Spezialitäten sowie passenden Snacks ein. Am Abend wandern Bier, ausgewählte Weine und Cocktails über den Tresen. Die grauen Wände dienen immer wieder auch als Ausstellungsfläche für die Werke wechselnde Künstler.
AMP

Ebenfalls im Bahnhofsviertel gelegen: das AMP. Hier trifft kreatives, futuristisches Ambiente auf lässige Club-Vibes und ein hochwertiges Angebot an Bier, Wein und Sprit. Neben dem Plank ist das AMP bereits das vierte Bar-Projekt von Ata Macias im Frankfurter Bahnhofsviertel. Zu den Highlights zählen die Terrasse mit Skylineblick und die regelmäßigen Partys, bei denen DJs aus der Region auflegen.
Hinweis: Derzeit ist das AMP ist vorübergehend geschlossen. (Stand Dezember 2025).
Gaia Frankfurt
Die Bar Gaia ist ein besonders angesagter Spot in Frankfurt am Main – und zugleich eine Mischung aus Rooftop Bar und Restaurant. Auf Deck Nummer Sechs des Börsen-Parkhauses im Zentrum der Stadt gelegen, gewährt die Bar einen grandiosen Blick auf Frankfurt. Gemütliche Möbeln in Erdtönen und viele Naturmaterialien machen das sommerliche Urlaubsambiente perfekt. Hinzu kommt ein Pool, der sich inmitten des 1.700 Quadratmeter großen Areals befindet. Neben Weinen und Cocktails werden auch mediterrane Gerichte wie Rote-Bete-Carpaccio, Tuna Tataki oder Zucchini-Spaghetti serviert.