Seit 2016 wird in dieser Einrichtung „Cocktail Therapy“ betrieben, inspiriert vom Schweizer Psychiater Hermann Rorschach und seinem berühmten Tintenkleckstest. Statt Drinks nach Namen oder Zutaten auszuwählen, bekommen Gäste Rorschachbilder vorgelegt und entscheiden intuitiv, welcher Klecks sie anspricht. Die Cocktails heißen entsprechend nur Inkblot No. 1 bis No. 10. Was genau im Glas steckt, erfährt man erst später. Auch Alan Moores Comic „Watchmen“ spielt in das Konzept hinein: Dessen Figur Rorschach trägt eine Maske mit ständig wechselnden Tintenklecksen. Das Shrink’s Office ist Teil des Prager Anonymous Concept, zu dem mehrere Bars mit jeweils eigener Themenwelt gehören. In diesem Kellerraum schlüpfen die Bartender in die Rolle von Therapeuten und die Cocktails werden zur verordneten Medizin. Der Nächste, bitte!