Kap der Guten Hoffnung Südafrika © seasons.agency/Jalag/Maria Schiffer
Roadtrip

Von Kapstadt bis zum Kap der Guten Hoffnung

„Die ganze Welt in einem Land“ – so wirbt Südafrika für einen Besuch am Ende des Kontinents. Wer die vielfältige Kultur und die spektakuläre Natur in all ihren Facetten erleben will, begibt sich am besten auf einen Roadtrip!

Um das Land am Kap auf eigene Faust zu erkunden eignet sich eine Südafrika-Rundreise mit dem Mietauto oder Camper. So wird der Urlaub zum individuellen und einzigartigen Reiseerlebnis. Jederzeit können Sie Halt machen und die atemberaubende Natur beobachten, Nationalparks und Küsten säumen die Strecke. Wir nehmen Sie von Kapstadt aus mit auf einen Roadtrip!

Roadtrip in Südafrika: Rundtour ab Kapstadt

Route: Kapstadt > Muizenberg > Kalk Bay >Simon’s Town > Kap der Guten Hoffnung > Noordhoek > Hout Bay

Kilometer: rund 140 Kilometer 

Highlights

  • die Strandhäuschen von Muizenberg
  • die Pinguine in Simon’s Town beobachten
  • Chapman’s Peak Drive
  • Bay Harbour Market

Von Kapstadt nach Muizenberg

Südafrika Muizenberg © Pixabay

Die Fahrt startet und endet in Kapstadt: hier sind zahlreiche Mietwagenfirmen sowie Campervermietungen ansässig. Eine Vergleich der Anbieter lohnt im Vorfeld, wer hohe Sicherheit und Vollkaskoleistungen sucht, ist bei den großen internationalen Vermietungen gut aufgehoben. In der Hauptreisesaison sollten Sie ihr Fahrzeug rechtzeitig reservieren.

Eine Dreiviertelstunde dauert die erste Etappe, die Fahrt von Kapstadt nach Muizenberg. Um 1900 ein mondäner Badeort, war der Ort etwas in Vergessenheit geraten – bis Surfer den gut 30 Kilometer langen Strand entdeckten und ein Revival einläuteten. Beliebtes Fotomotiv heute: die bunten Strandhäuschen.

Kalk Bay und False Bay

Südafrika Kalk Bay © Tanya Paquet/Unsplash

Der nächste Halt ist nur wenige Fahrtminuten entfernt. In Kalk Bay, knapp fünf Kilometer weiter, sollten Sie zweierlei nicht versäumen: das Brot der Bäckerei des „Olympia Café“ und das für seine Fischgerichte bekannte „Harbour House“ mit fantastischem Meerblick. An der Mole verkaufen Fischer ihren Fang, daneben räkeln sich Seehunde in der Sonne.

Die M4 führt von hier am Wasser entlang durch die Bucht von Fish Hoek, dann weiter nach Süden. Links liegt die riesige False Bay – so weit, dass man sich zwingen muss, den Blick auch auf die Straße zu richten. 

Brillenpinguine in Simon’s Town

Südafrika Simons Town © Sophie Nengel/Unsplash

Die nächste Station ist Simon’s Town. Dass die Stadt Marinestützpunkt ist, hat ihr weniger Ruhm eingebracht als die Brillenpinguine, die den Boulders Beach südlich des Zentrums bevölkern. Manch Anwohner ärgert sich, wenn sie ungebeten seinen Garten besuchen – die Tiere selbst wundern sich über die teils penetranten Foto-Jäger.

Kap der Guten Hoffnung

Südafrika Kap der guten Hoffnung © Shashank Kumar/Unsplash

Nun ist es nicht mehr weit zur Südspitze der Kap-Halbinsel. Publikumsmagneten dort sind der Leuchtturm von Cape Point und das Schild am Kap der Guten Hoffnung. Auch wenn hier gar nicht Afrikas südlichster Punkt liegt: wunderschön ist es dennoch, besonders auf den Wanderwegen und an den Stränden abseits der Besucherscharen.

Noordhoek und Hout Bay

Südafrika Noordhoek © Sophie Pascarella De Klerk/Unsplash

Anschließend geht es wieder Richtung Norden, über die M6 nach Noordhoek, bekannt für seinen langen Strand. Das „The Farm Village“ ist kein Geheimtipp, sondern gut besucht – und das zu Recht. Die leckeren Salate im „Café Roux“ geben Energie für eine der denkbar schönsten Auto-Viertelstunden – die Fahrt auf dem Chapman's Peak Drive, in den Fels gefräst mit diversen Aussichtspunkten.

Letzte Station: Hout Bay. Laufen Sie über die Wanderdüne mitten im Ort und trinken Sie danach am Hafen ein Bier – Freitagabends und am Wochenende am besten auf dem Bay Harbour Market, einem lebendigen  Food markt, auch gut für schöne Tour-Souvenirs. Zurück nach Kapstadt geht es über Llandudno, Camps Bay und Clifton.