Promotion Einzigartige Orte Chiles mit Weltkulturerbe-Charakter

Chile beherbergt einzigartige Orte, an denen die Geschichte mit unberührter Natur in Einklang steht. Wandeln Sie eben noch auf den Spuren der Vergangenheit, so packt Sie im nächsten Moment die brodelnde Atmosphäre des modernen Chiles. Kein Wunder also, dass die UNESCO so manche Ortschaften Chiles zum Weltkulturerbe erklärt hat, um deren Faszination auch für zukünftige Generationen zu bewahren. Wir verraten Ihnen, welche Ortschaften Sie sich bei Ihrem Besuch in Chile keinesfalls entgehen lassen sollten.

Chile Tourismus

Chiloé: Mehr als nur ein Kirchenrundweg

Zugegeben ist Chiloé bekannt für seine 16 Kirchen, die die "Ruta de las Iglesias de Chiloé“, den berüchtigten Kirchenrundweg bilden. Doch ist es nicht nur die mystische Aura, die von den Kirchen ausgeht, sondern vor allem die Architektur der Gotteshäuser, die der Insel einen ganz besonderen Zauber verleiht. Im 17. Jahrhundert zu Missionierungszwecken errichtet, gehören einige der Kirchen zu den ältesten noch vorhandenen Holzkonstruktionen weltweit. Ihre einzigartigen Bauwerke zeigen auf beeindruckende Weise, wie spanische Architektur im Zusammenspiel der lokalen Materialien und Techniken wirkt und sind Teil des UNESCOs Weltkulturerbes.

Geschichtlicher Augenzeuge: Das historische Zentrum von Valparaíso

Die historische Altstadt von Valparaíso zeugt durch ihre Architektur und Kultur von der langjährigen Geschichte, die sich auf das Jahr 1536 zurückdatieren lässt. Hier nämlich begann der frühe kulturelle Austausch mit Spanien, aus dem Valparaíso heute als historisch reiche Stadt hervorgegangen ist. Lassen Sie sich von der Magie der viktorianischen Architektur in den Bann ziehen und bewundern Sie, wie sie meisterhaft an die schroffe geografische Ausgangslage des Landes angepasst wurde.

Die Geschichte des weißen Goldes

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die zwei Salpeterminen in Humberstone und Santa Laura nicht nur zu den größten der Welt, sondern schufen auch einen Raum für kulturellen Austausch. Inmitten der Atacamwüsten wuchsen die beiden Geisterstädte zu Gemeinden heran, die heute ihre ganz eigene Sprache, Bräuche und Organisationen pflegen und jeden Besucher zu verzaubern wissen. 

"Die Stadt der Treppen"

Unter diesem vielsagenden Begriff ist die Minenstadt Sewell, das einst wichtigste Unternehmen Chiles, bekannt. In der weltweit größten Kupferuntertageanbau können Sie noch heute auf den Spuren der Company Towns wandeln. Erfahren Sie, warum dieser Ort für die Entwicklung der Minentechnologie so wichtig war und lassen Sie sich von der Schlichtheit der in den Anden gelegenen Stadt in ihren Bann ziehen. Versäumen Sie es dabei nicht, den Geschichten der zahlreichen Tragödien und der Entwicklung des industriellen Fortschritts zu lauschen, zu dessen Schauplatz Sewell in der Vergangenheit wurde. 

Auf den Spuren der Inkas wandeln

Qhapaq Ñan – unter jenem Namen ist das außerordentliche Wegesystem bekannt, das von den Inkas errichtet wurde, um die geografisch gegensätzlichen Gebiete Chiles miteinander zu verbinden: Wandeln Sie auf den Steinen der Inkapfade zu den schneebedeckten Gipfeln der Anden bis hin zu den Küstenregionen des Pazifiks oder lassen sich von den tropischen Regenwäldern zu den fruchtbaren Tälern oder den trockenen Wüsten geleiten. Auf Ihrer archäologischen Reise werden Sie nicht nur die Gelegenheit haben, die Geheimnisse dieses Bauwerks zu erforschen, sondern auch erkennen, warum es zugleich sinnbildlich für die Geschichte des einstigen Imperiums Chiles zur Zeit der Inkas steht.

El Baile Chino: Oder wo Tradition lebendig wird

Alljährlich haben Besucher Chiles die Möglichkeit auf der "Fiesta de la Candelaria“, der "Nuestra Señora del Rosario de Andacollo“ oder der "La Tirana“ einem religiösen Fest beizuwohnen, dessen Tänze und archaischen Gesänge einzigartig auf der Welt sind. Werden Sie Zeuge, wie der alte Glaube an die Götter durch Musik, Tanz und Kleidung wieder lebendig wird und erfahren Sie, inwiefern die indigenen Völker noch heute Einfluss nehmen auf das moderne Chile.

Idylle, die ihresgleichen sucht

Der Nationalpark Rapa Nui ist als eine der isoliertesten bewohnten Inseln der Welt bekannt. Inmitten der polynesischen Natur können Sie im Nationalpark Rapa Nui nicht nur mehr über künstlerische Traditionen erfahren, sondern auch archäologische Stätte und die berühmte "Isla de Pascua", die sogenannte Osterinsel besuchen. Ein besonderer Höhepunkt stellt das alljährliche Tapat-Fest dar, das Ende Januar und Anfang Februar stattfindet und Sie in die alten Traditionen der Rapa Nui-Kultur entführt.

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Weltkulturerbe Chile - Ein Fazit

Lange Zeit spottete man über Chile als "das längste Handtuch der Welt". Doch auch den Beinamen eines "gelungenen geographischen Witz" muss sich das südamerikanische Land zu Recht gefallen lassen. Denn Chile weist eine Fülle landschaftlicher Phänomene auf, die widersprüchlicher nicht sein könnten. Neben Wüstenhügel gesellen sich da wie selbstverständlich Andengipfel, doch auch Fjorde und Gletscher weist das Land auf. Ist diese geographische Faszination nicht schon Grund genug, Chile einen Besuch abzustatten, so bietet das Land als Herberge des Weltkulturerbes der UNESCO weiteren Anlass für eine Reise. Wandeln Sie auf den längst vergangenen Spuren der Inkas oder lassen Sie sich von Chile als einer modernen und weltoffenen Stadt in den Bann ziehen. Feststeht: Das Erbe Chiles ist nicht zu unterschätzen!