Promotion Lernen Sie die Natur des südamerikanischen Landes in seiner vollen Pracht kennen!

Tauchen Sie ein in die prächtige und besonders abwechslungsreiche Natur. Das „längste“ Land des Subkontinents bietet auf 4.500 km von Nord nach Süd eine faszinierende Fauna und unerforschte Gebiete. Von Wüste bis Schnee. Heiße Vulkane und trockene Steppe. Prächtige Naturparks und unbekannte Tiere warten genauso wie hohe Berge und tiefe Seen auf Besucher und Freunde.

Chile Tourismus

Mehr Vielfalt geht nicht! In Chiles Natur einfach mehr erleben.

Vor allem für Abenteurer und Naturreisende ist das langgestreckte Land reizvoll. Die vielfältige Natur, die traumhafte Pflanzen- und Tierwelt und die krassen Gegensätze von den hohen Anden bis ins Flachland hinein verzaubern jeden Besucher. Chile gehört zweifelsohne zu einem der kontrastreichsten Länder Südamerikas. Auf Sie warten verschiedene Klimazonen und eine abwechslungsreiche Flora und Fauna.

Einzigartige Pudús, kleine südamerikanische Zwerghirsche, warten auf Sie in einem der vielen Nationalparks. Die zu den kleinsten Hirsch-Gattungen zählenden Tiere leben auf einer Höhe bis 3.200 m. Vorwiegend in dichten Bergwäldern der südlichen Anden oder in Bambuswäldern der westlichen Patagonien zu finden, ernähren sie sich von Rinden, Gräsern, Farnen, Knospen, Laub und herabgefallenen Früchte. Vielleicht haben Sie Glück und entdecken eins der gelbbraunen Jungtiere. Nur so groß wie ein Hase und überaus liebreizend sehen die Mini-Hirsche aus. Aber auf Ihrer Reise können Sie auch gigantische Wale, Pinguine, Flamingos und Alpakas sehen. Alpakas sind eine Lama-Art, die auf den Höhen der Anden grasen. Sie werden vor allem ihres Fleisches wegen gezüchtet und gelten als friedliche Haus- und Begleittiere.

An der Küste werden Sie auf Otter, Seelöwen, Seerobben und Guano Vögel treffen. Einer der größte Vögel der Welt, der majestätische Andenkondor, ist über fast ganz Chile zu beobachten. Der größte flugfähige Vogel Südamerikas beeindruckt mit einer über drei Meter langen Flügelspannweite. Auch wenn sich seine Heimat in den letzten Jahren drastisch verändert hat, ist er in Chile noch häufig am Himmel zu sehen. Er nutzt geschickt die Aufwinde im Andengebirge und kann an einem Tag mehrere hundert Kilometer zurücklegen. Die Aasfresser waren einst als Gottheiten verehrt, heute geht ihr Bestand leider zurück.

Chile und der sanfte Gesang der reichhaltigen Vogelwelt

Chile bietet zwischen den vielen Wäldern, seiner langen Küste und den majestätischen Bergen auch etwas für Vogelliebhaber. Denn in Chile können Sie zahllose Arten entdecken und ihrem zarten Gesang lauschen. Von der Hochebene des Altiplano bis nach Patagonien im Süden finden sich mehr als 101 Waldgebiete, die 19% der Oberfläche des artenreichen Landes bedecken. Auch die scheuesten Arten können auf ausgiebigen Reisen und Expeditionen entdeckt werden. Im Nationalpark Lauca liegt der Lago Chungará und bietet eine erstaunliche Fülle an Vögeln. Insgesamt wohnen mehr als 130 Arten auf dem zum See angrenzenden Territorium. Die märchenhaft schöne Gebirgsgegend auf 4570 Metern über Null zeigt sich mit atemberaubendem Panorama. Umgeben von verschneiten Berggipfeln zieht es vor allem die Natur- und Geschichtsfreunde an diesen Ort. Vor allem Flamingos findet man am angeblich höchstgelegenen See der Erde. Aber auch Enten und Gänse können am Ufer von einem extra angelegten Spazierweg aus beobachtet werden. Eine kleine Steinmauer bietet Platz zum Verstecken. Genießen Sie aber auch den Blick auf das Spiegelbild des Vulkans Parinacota, der sich bei ruhigem Wetter auf der Wasserfläche abbildet.

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Weitere Informationen zu Chile finden Sie hier.

Auch Inkataucher, ein grau gefiederter Lappentaucher, ist in diesem Gebiet zuhause. Vielleicht entdecken Sie aber auch einige Exemplare mit braunem Gefieder. Dabei soll es sich um eine in den Anden beheimatete und mittlerweile eigenständige Art der Gattung Inkataucher handeln.

Der zweitgrößte gemäßigte Regenwald der Welt findet sich in Chile. Der immergrüne Urwald erstreckt sich mit Ausläufern bis nach Argentinien und wird auch als Valdivianischer Regenwald bezeichnet. Einen Teil davon hat die UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt und unter Schutz gestellt. Das ungewöhnlich hohe Artenvorkommen und die verschiedenen Mikro Klimata machen diesen Ort so besonders. Von den rund 4000 verschiedenen Pflanzenarten in dem Gebiet kommen rund die Hälft nur in diesem Teil vor. Dazu gehören die Chilenische Araukarie, die über 70 Meter hoch werden kann und weit über 1000 Jahre alt werden kann. Auch die Patagonischen Zypressen, die Alercen, findet man nur in diesem Teil der Erde. Neben dem bereits beschrienenen Mini-Hirsch lebt im Valdivianischen Regenwald auch der Huemul-Hirsch. Er ist neben dem Kondor das zweite Wappentier des Landes und ebenfalls stark gefährdet in seiner Art. Die als Südandenhirsche bezeichneten Tiere sind wenig wählerisch in ihrer Nahrungsauswahl und leben in kleinen Gruppen mit bis zu 11 Individuen. Da sie gegenüber Menschen als wenig scheu gelten, ist die Chance groß, die mittelgroßen Hirsche auf der Reise zu entdecken.

Land und Leute mit dem Fahrrad entdecken

Chile bietet derzeit 27 Radrouten und ist damit auch für jeden Bike-Fan ein absolutes Paradies. Sowohl für Freizeitsportler als auch für beradelte Aktivurlauber stehen zahlreiche Aktivitäten auf dem Drahtesel zur Verfügung. Auf 4 Radtouren und 23 MTB-Touren lädt Chile zur Reise durch die Region ein.

Wenig bekannt ist bisher der private Park am Südufer des Lago Ranco. Dort sind 100 km Wander- und Bikerouten ausgezeichnet. Den Park können Sie über drei Eingänge betreten, aber nur der östliche Zugang bei Riñinahue ist ganzjährig geöffnet. Sie müssen sich vorher anmelden, Eintritt zahlen und können dann die Fahrradtour zur Laguna Pichi genießen. Die sehr gute Piste führt durch aufregende Regenwälder, schöne Natur und traumhafte Lagunen. Es gibt kleine Rastplätze für Picknick und Pausen und auf Autos trifft man nur selten. In der Hauptsaison kann der Park jedoch sehr voll sein. Wer noch Puste hat, besucht unterwegs den El Morro mit dem schönen Blick ins Tal bis zum Lago Ranco. Die türkise Laguna El Pozon ist auf jeden Fall eine kleine Pause wert und beim Mirador La Junta können Sie kleine Wasserfälle entdecke, die sich in den Fluss stürzen. Der Rückweg erfolgt auf gleicher Route. 

Die Osterinsel lassen sich auch mit dem Fahrrad erkunden. Dabei sollten Sie aber schon etwas sportlicher sein, denn die Tour gehört zur Kategorie MTB-Touren. Am einsamsten Fleck der Erde kann man das Eiland auch auf einem Bike erkunden. Die Rundtour um die gesamte Insel ist der Klassiker unter den Fahrrad-Fans. Geübte Biker brauchen etwa 2 Stunden und sollten aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten unterwegs mindestens einen halben Tag einplanen. Die immer wieder kurzen Steigungen und die schlechten Pisten erfordern ein gewisses Maß an Kondition. Beginnen Sie am Museum Hanga Roa’s und von dort bergab zur malerischen Küste. In dem Ort Tahia lassen sich die herrlichsten Sonnenuntergänge genießen. Die 5 kolossalen Statuen sind natürlich das Highlight aber auch die Fundamente der Schiffshäuser sind einen Besuch wert. Auch die bemerkenswerten Höhlen von Ana Te Pahu liegen auf dem anstrengenden Radweg. Die Basalthöhle vulkanischen Ursprungs ist vor weniger als 10.000 Jahren entstanden und ist über 100 Meter lang. Sie wurde für Touristen erschlossen und eine Treppe führt hinunter. Sie wird auch als Bananenhöhle bezeichnet, da einige Bananenstauden im Eingang gepflanzt wurden. Auch in der der Höhle findet sich eine riesige Staude, an der tatsächlich Bananen gedeihen. Auf der weiteren Strecke geht es wieder über holprigen Asphalt oder Schotterpiste bis nach Hanga Roa zurück.

Chile bietet zu jeder Jahreszeit passende Radtouren. Das große Angebot ist sowohl für sportliche Freizeitradler als auch für motivierte Extremradler geeignet. Und dank der vielseitigen Natur kann auf jeder Radtour etwas Einzigartiges und wunderbares entdeckt werden.