Naturfotografie So gelingen gute Landschaftsaufnahmen

Landschaftsaufnahmen sind schwerer als man denkt. Sehen oft gleich aus und fangen den Moment nicht so ein, wie man ihn erlebt. Mit diesen Tipps von Merian-Fotograf Dominik Ketz gelingen Ihnen auf dem nächsten Streifzug durchs Grüne ganz besondere Naturfotos.
Hoch oben im Grünen: Das Schloss Drachenburg in Königswinter im Bonner Umland.

Dominik Netz reist als Outdoor-Fotograf um die ganze Welt. Für Merian aber konnte er in der Nähe seiner Familie bleiben. Er fotografierte für uns das Bonner Umland und kam zurück mit Aufnahmen, die begeistern und Lust auf einen Streifzug durch das Siebengebirge machen. Mit seinen Tipps gelingen Ihnen Landschaftsaufnahmen, die in Erinnerung bleiben:

  1. Uhrzeit
    Das schönste Licht erwischt man morgens kurz nach Sonnenaufgang oder abends kurz vor Sonnenuntergang. Zu diesen Tageszeiten modelliert das tiefstehende Licht der Sonne die Landschaft sehr schön heraus, die langen Schatten machen das Bild plastischer.
  2. Perspektive
    Perspektivenwechsel: Für dieses Bild der Kopfbuchen im Kottenforst lag Fotograf Dominik Ketz auf dem Waldboden.

    Auf der Welt ist schon alles fotografiert, eine ungewöhnliche Perspektive schafft einen neuen Blick. Für mein Bild der Kopfbuchen im Kottenforst lag ich etwa auf dem Waldboden. Aus der Froschperspektive sah der Baum noch eindrucksvoller aus.
  3. Kameraeinstellung
    Überlassen Sie nicht der Automatik Ihrer Kamera die Entscheidungen, sondern wählen Sie bewusst Blende und Verschlusszeit. Mit einer geringen Tiefenschärfe können Sie den Blick etwa auf ein schönes Detail lenken, für klassische Landschaftsaufnahmen bietet sich eine große Tiefenschärfe an.

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