Breite Straße Bonns bunte Meile

Vom Handwerksviertel zur belebten Einkaufsmeile: In der rund 450 Meter langen Breiten Straße schlendert man am besten von Laden zu Laden. In welchen Sie ausgefallene Souvenirs finden. Und wo Sie sich vor einem Bummel stärken können. Unsere Lieblingsorte auf einem Blick.

Streng genommen lag der eigentliche Altstadtkern von Bonn um den Münsterplatz, der wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört. Heute sorgt die Breite Straße für Altstadt-Flair.

»Altstadt«, der Schriftzug aus blauen Leuchtbuchstaben ist quer über die Breite Straße gespannt (Foto oben). Klingt gut, stimmt aber streng genommen nicht, der eigentliche Altstadtkern lag um den Münsterplatz, wurde aber im Zweiten Weltkrieg zerstört. Später beanspruchten die Gastronomen der Nordstadt den werbetauglichen Namen für ihr immerhin rund 100 Jahre altes Handwerkerviertel. Altstadt-Flair hat es auf jeden Fall, vor allem in der rund 450 Meter langen Breiten Straße. Eine gute Stärkung vor einem Bummel dort ist der orientalische Brunch von Madame Negla (Nr. 60). Schräg gegenüber bietet die kleine Altstadtbuchhandlung (Nr. 47) eine gute Literaturauswahl mit vielen Bonn-Klassikern. Ausgefallene Souvenirs finden Sie beim Platzhirsch (Nr. 32) und bei Love your Local (Nr. 28). Heike Helbach verkauft im Wildezeiten (Nr. 44) einen gelungenen Mix aus klassischen und ausgefallenen Klamotten für Frauen.

Italienischen Kaffee und nachhaltige Mode vereint Frau Holle in der Breiten Straße von Bonn.
Schön für eine Mittagspause ist das Jaz (Nr.69). Andreas und Joyce Zimmermann kreieren dort von der französischen Küche inspirierte Mittagsmenüs, die man bei gutem Wetter auf der kleinen Terrasse im Hinterhof genießen kann. Weiter geht’s zu Frau Holle (Nr. 54-56, Foto rechts), einem Laden für nachhaltige Mode, wo es auch italienischen Kaffee und selbst gemachten Kuchen gibt. Den Abend auf der Breiten Straße können Sie bei spanischen Tapas und Wein im San Telmo (Nr. 55) oder im Traditionslokal Pinte (Nr. 46) einläuten. Oder Sie wählen bei der Craftquelle (Nr. 74) eins der 250 Craft-Biere für unterwegs aus und schlendern weiter durch die Altstadt, deren Straßen sich jetzt erst richtig füllen.

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