Reisetipps Auf Safari in der Serengeti

Safari in Tansania. Das sind die besten Tipps rund um Touren, Unterkunft und An-und Weiterreise. Die perfekte Reisevorbereitung.

Serengeti Wildlife Preserve

An- und Weiterreise

Die Serengeti, Tansanias ältester Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe, grenzt im Süden an das Ngorongoro- Schutzgebiet und im Norden an die Masai Mara in Kenia. Der nächst - ge legene Flughafen ist der Kilimanjaro International Airport, der von Condor, KLM, Ethiopian Airlines, Turkish Airlines, Quatar Airways und Emirates angeflogen wird. Der Flug ab Mitteleuropa dauert mit Stopover durchschnittlich zwischen elf und zwölf Stunden. Vom Flughafen aus geht es in der Regel mit dem Auto weiter über Arusha durch das Ngorongoro-Schutzgebiet mit seinem spektakulären Krater (S. 117) in die Serengeti. Wer nach der Safari von dort weiter nach Daressalam oder Sansibar will, kann von der Landebahn des kleinen Ortes Seronera mit einem der Charterflugzeuge der Fluglinie Coastal Aviation fliegen, meist in einer Cessna mit Platz für bis zu zwölf Personen. www.coastal.co.tz

Reisezeit und Gepäck

Etwa von März bis Mai ist Regenzeit in der Serengeti, und die Straßen sind so schlammig, dass selbst erfahrene Guides oft stecken bleiben. Die besten Monate mit optimalen Bedingungen sind Juli bis Oktober, dann herrscht für Hobby-Fotografen optimales Licht. Aber auch die Zeit um die Jahreswende eignet sich für eine Safari: Dann hat man die Chance die »Great Migration« auf den Feldern von Ndutu zu beobachten, wo die Gnus ihre Jungen zur Welt bringen. Die Savanne befindet sich in Höhenlagen von 950 bis rund 2000 Metern – auch wenn es tagsüber heiß ist, kann es abends und nachts sehr kalt werden. Mehrere Pullover und eine leicht gefütterte Regenjacke gehören auf jeden Fall ins Reisegepäck. Genauso wie Medikamente gegen Malaria, zum Beispiel Malarone, das entweder als Prophylaxe geschluckt oder als Stand-By-Therapie mitgenommen werden kann.

Über Nacht

Safaris sind nicht billig. In der Serengeti gibt es eine Vielzahl Lodges und Camps, deren Niveau von rustikal ohne Toilette bis hin zu luxuriös mit Weinkarte reicht. Aber auch der Preis der günstigsten liegt noch bei etwa 100 Euro pro Nacht.

Serengeti Wilderness Camp

  • Thorn Tree Camp
    Ganzjähriges Camp mit sehr großen Zelten nahe dem Seronera-Airstrip. Jedes Zelt verfügt über ein schönes, eigenes Bad; gegessen wird im Gemeinschaftsbereich, wo sich auch die Bar befindet. Achtung bei der Schuhwahl: Das Camp trägt seinen Namen zu Recht, eventuell herumliegende dornige Äste schaffen es durch dünne Sohlen.
  • Serengeti Wilderness Camp
    Das Serengeti Wilderness Camp liegt in einem Gebiet mit hoher Raubtierdichte. Es sind keine weiten Fahrten nötig, um etwa auf Löwen zu stoßen – die nachts auch gerne um die Zelte schleichen. Schöne Ausstattung, eine Dusche muss vorher beim »Tent Manager« beantragt werden. Dann gibt’s warmes Wasser aus einem 20-Liter-Tank.

Tour: Abendsonne Afrika

Wer ein persönlich zugeschnittenes Safari-Programm buchen will, ist beim Anbieter »Abendsonne Afrika« genau richtig. Das Team organisiert Individualreisen in fast alle Regionen des südlichen und östlichen Afrikas – selbstverständlich auch in die Serengeti. Für deren Besuch sollte man mindestens drei volle Tage einplanen, um für den Fall von Regen noch genug Zeit zu haben, Löwen, Elefanten und die anderen Tiere dieses einzigartigen Naturraums zu Gesicht zu bekommen. Tel. 07343 929980

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