3. Teil: In den Belgrader Wald
Die Istanbuler lieben ihren gut 5000 Hektar großen Waldpark mit seinen riesigen, jahrhundertealten Bäumen. In unmittelbarer Nähe der Großstadt leben hier Wildschweine und Füchse. Im Belgrader Wald verbringen die Städter heiße Sommertage - sie joggen, gehen spazieren, picknicken und trinken - natürlich - Tee. Schon die Römer und Byzantiner kamen in den Wald, um hier Wasserquellen anzuzapfen. Seinen Namen bekam er unter Sultan Süleyman, der nach der Eroberung Belgrads 1521 serbische Ingenieure und Handwerker hierher bringen ließ, die die Wasserzufuhr Konstantinopels sicherstellen sollten. Sie legten Staudämme, so genannte bents an, von denen heute noch sieben erhalten sind. Der Belgrader Wald dient dank eines Stausees noch immer als Wasserspeicher der Stadt.
In den Belgrader Wald mit dem Bus 42 T ab Taksim bis Bahçekö.
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Der Erfinder von Magazinen wie "Wallpaper" und "Monoclé" ist ein Vielreisender und Kosmopolit. Hier schildert Ihnen Tyler Brûlé exklusiv seine ganz persönlichen Eindrücke vom Leben auf der Überholspur. Brûlé und weitere Kolumnisten - hier
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