Cookinseln

Wissenswertes über die Cookinseln

Lage und Natur:

Die neuseeländische Inselgruppe (Korallenatolle), südwestlich der Gesellschaftsinseln in Polynesien, hat eine Ausdehnung von 240 Quadratkilometern. Auf den insgesamt acht größeren Inseln vulkanischen Ursprungs (unter anderem Rarotonga , Mangaia , Atiu , Mauke , Aitutaki) und zahlreiche kleine Inseln (Korallenatolle) leben rund 20.000 Einwohner. Die Cookinseln zeichnen sich durch ein tropisches Klima mit üppigem Regenwald aus. Der Hauptort ist Avarua auf der Insel Rarotonga.

Wirtschaft:

Die Landwirtschaft der Cook-Inseln besteht überwiegend aus tropischen Feldbau. Überwiegend werden Bananen, Orangen, Kopra und Tomaten angebaut.

Geschichte:

James Cook besuchte die südlichen Inseln des Archipels von 1773 bis 1779 mehrfach. Die Inseln wurden 1888 britisch, 1901 gehörten sie zu Neuseeland. Seit 1965 sind die Cookinseln als assoziiertes Territorium mit eigener Regierung anerkannt.

Politik und Staat:

Der völkerrechtliche Status der Cookinseln ist von besonderer Natur. Er wurde von dem Archipel in einem Akt der Selbstbestimmung gewählt. Die Cookinseln regieren sich selbst. Ihre Rechtsordnung ist getrennt und unabhängig von der Neuseelands. Eine eigene Staatsangehörigkeit der Cookinseln besteht allerdings nicht; die Einwohner des Landes sind Bürger Neuseelands. Als Währung existiert der an den Neuseeland-Dollar gekoppelte Dollar der Cookinseln.


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