Mexiko

Wissenswertes über Mexiko

Natur und Klima:

Den Hauptteil des Landes bildet das Hochland von Mexiko (Mesa central, 1000 bis 2500 Meter), dessen südlicher Abschnitt den wirtschaftlichen Kernraum Mexikos darstellt. Das Hochland wird im Norden von Kakteen- und Dornbuschsteppen, im Süden von einer Kurzgrassteppe eingenommen. Im Westen umrahmt das vulkanische Plateaugebirge der Sierra Madre Occidental, im Osten das Faltengebirge der Sierra Madre Oriental das Hochplateau. Die ursprünglichen Eichen- und Kiefernwälder der beiden Sierras sind heute größtenteils abgeholzt. An ihren steilen Außenflanken fallen die beiden Gebirge, die bis über 3000 Meter Höhe erreichen, zu den hügeligen Küstentiefländern der Pazifikküste im Westen und der Golfküste im Osten ab. Im äußersten Nordwesten des Landes schiebt sich die gebirgige, von einer Kakteensteppe eingenommene Halbinsel Niederkalifornien bis weit in den Pazifik.

Vulkane und Gebirge im Süden:

Im Süden des Hochplateaus erheben sich in der Meseta Neovolcánica zahlreiche junge Vulkane. Zu ihnen gehören der Citlaltépetl, mit 5700 Meter der höchste Gipfel des Landes, der Popocatépetl (5452 Meter) und der Iztaccíhuatl (5286 Meter). Nach Süden fällt die Vulkankette steil zum Tal des Río Balsas ab. Diese tektonische Senke wird nach Süden von der Sierra Madre del Sur (bis 3700 Meter) abgeschlossen, die sich in ein Küstengebirge und das Bergland von Oaxaca gliedert.

Im Isthmus von Tehuantepec verengt sich Mexiko auf etwa 200 Kilometer und geht in die schmale mittelamerikanische Landbrücke über. In ihrem nördlichen Abschnitt reicht diese Landbrücke mit der verkarsteten Kalktafel der Halbinsel Yucatán bis weit in den Golf von Mexiko hinein. Im äußersten Süden erhebt sich das über 4000 Meter hohe Bergland der Sierra Madre de Chiapas.

Naturkatastrophen:

Die Lage an der Nahtstelle zwischen der Karibischen Platte und der Kokos-Platte äußert sich in häufigen Vulkanausbrüchen und Erdbeben. Der unerwartete Ausbruch des Vulkans Chichón, bei dem 1982 eine 20 bis 25 Kilometer hohe Eruptionswolke aufstieg, forderte durch seine Glutlawinen rund 2000 Menschenleben. Im Jahr 2000 brach der Popocatépetl mit einer Intensität aus, wie sie zuletzt vor 500 Jahren beobachtet wurde. Im 20. Jahrhundert verzeichnete Mexiko insgesamt 34 Erdbeben mit einer Magnitude über 7 auf der Richterskala. Bei einem Beben der Stärke 8 starben 1985 mehr als 10.000 Menschen in der Hauptstadt Mexiko-Stadt.

Seebeben lösen insbesondere an der Pazifikküste häufig Tsunamis aus. Auch von Hurrikanen bleibt Mexiko nicht verschont: Wirbelsturm Gilbert zog 1988 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 280 km/h über Nordostmexiko hinweg und brachte katastrophale Überschwemmungen. Wilma hinterließ 2005 große Schäden auf Yucatán.

Geschädigte Umwelt:

Andere Gefährdungen ergeben sich durch den Menschen, denn in Mexiko hinterlassen Abfälle, Abwässer, Luftschadstoffe und der Raubbau an der Vegetation enorme Umweltschäden. Während das unkontrollierte Wachstum der Städte und Industriegebiete für dichten Smog und wachsende Müllberge verantwortlich ist, führt die im ländlichen Raum herrschende Armut zur Übernutzung der natürlichen Ressourcen; Naturschutzgebiete sind durch den Bedarf der Bauern an mehr Ackerland bedroht.

Randtropisches Klima:

Die nördlichen Landesteile Mexikos gehören zum subtropischen, die südlichen zum feuchtheißen tropischen Klimabereich. Feuchte Passatwinde bringen den Gebirgsflanken des mexikanischen Ostens das ganze Jahr über Regen. Im restlichen Land herrscht im Winter Trockenzeit mit Nachtfrösten und von Mai bis Oktober Regenzeit. Die Niederschläge verringern sich von 800-1000 mm im südlichen Hochland auf weniger als 100 mm im wüstenhaften Nordwesten.

Im Norden kann es durch die kalten Nortes-Winde zu Temperaturstürzen kommen. Dagegen herrscht in den Küstengebieten tropisches Küstenklima. Das mexikanische Klima ändert sich außerdem mit zunehmender Höhe: Die heiße Tierra caliente mit Mangrovenküsten und Regenwäldern im Osten bzw. Trockenwäldern und Buschland im Westen reicht bis in 800 Meter Höhe. Ihr folgt die gemäßigte Tierra templada mit teilweise Laub abwerfenden Wäldern und Kaffeeplantagen, die auf 1700 m von der kühlen Tierra fría (Nadelwälder, Mais- und Bohnenanbau) abgelöst wird. Oberhalb von 4000 Metern Höhe liegt die Zone des ewigen Schnees (Tierra helada).

Bevölkerung:

Während der Norden kaum bewohnt ist, lebt die Hälfte der Bevölkerung im seit alters besiedelten südlichen Hochland, allein ein Viertel in der Hauptstadtregion, die mit fast 20 Millionen Einwohnern zu den größten städtischen Ballungsräumen der Erde zählt. Weitere Bevölkerungszentren bilden die Millionenstädte Guadalajara und Monterrey. Insgesamt leben über drei Viertel der Mexikaner in Städten, deren Slums durch den Zustrom der mittellosen Landbevölkerung ständig anwachsen. Zahlreiche Mexikaner zieht es aufgrund der hohen Unterbeschäftigung in die USA, wo sie häufig illegal arbeiten und leben.

Indigene Völker:

Drei Viertel der Mexikaner sind Mestizen. Die etwa zwölf Millionen Indianer gehören über 60 Stämmen und Völkern an. Die größten Gruppen bilden die Maya auf der Halbinsel Yucatán, die Nahua (Azteken) im zentralen Hochland sowie die Otomi und die Zapoteken. In Mexiko werden über 50 Indiosprachen gesprochen, die wichtigsten sind Nahuatl, Maya, Mixteco und Zapoteco.

Bildung:

Schulpflicht besteht zwischen dem sechsten und zwölften Lebensjahr, die staatliche Grundschule ist kostenlos. Ihr schließt sich die dreijährige Unterstufe und die zweijährige Oberstufe der Sekundarschule an. Alternativ kann eine dreijährige Ausbildung an einer Fachschule oder an einer Lehrerbildungsanstalt absolviert werden. Der Abschluss der Oberstufe berechtigt zum Hochschulstudium. Das mexikanische Schulwesen zeigt viele Mängel: So beendet weniger als ein Drittel aller Schüler die Pflichtschuljahre und etwa aller Mexikaner sind Analphabeten.

Von der indigenen Bevölkerung können etwa 40 Prozent weder schreiben noch lesen, bei den Frauen sind es mehr als zwei Drittel. Die staatlichen Hochschulen unter unzureichenden organisatorischen und materiellen Bedingungen leiden, nimmt die Zahl der Studierenden an den privaten Universitäten, die sich meist an nordamerikanischen Studienmodellen orientieren, zu.

Staat und Politik:

Nach der mehrfach geänderten Verfassung von 1917 ist Mexiko eine präsidiale Bundesrepublik. Der Präsident, dem als Staatsoberhaupt und Regierungschef weitreichende Machtbefugnisse zufallen, wird für eine einmalige Amtszeit von sechs Jahren direkt gewählt. Das Parlament des Landes, der Kongress, besteht aus zwei Kammern: dem Senat und dem Abgeordnetenhaus. Die 128 Senatoren werden für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt. Das Abgeordnetenhaus hat 500 Sitze, von denen 300 durch Mehrheitswahl, die übrigen 200 Sitze nach dem Verhältniswahlrecht bestimmt werden.

Wichtige Parteien sind die Partei der Institutionalisierten Revolution (Partido Revolucionario Institucional, PRI), die konservative Partei der Nationalen Aktion (Partido Acción Nacional, PAN), die linke Partei der Demokratischen Revolution (Partido de la Revolución Democrática, PRD) und die Grünen (Partido Verde Ecologista de México, PVEM). An der Spitze der Gerichtsbarkeit steht der auch für Verfassungsfragen zuständige Oberste Gerichtshof. Die Bundesstaaten haben eigene Verfassungen, die der Verfassung des Bundes ähnlich sind.

Wirtschaft und Verkehr

Nach Jahrzehnten der Binnenorientierung schlug Mexiko Ende der achtziger Jahren einen liberalen Wirtschaftskurs ein und öffnete sich nach außen. Das Schwellenland ist heute, gemessen am Bruttonationaleinkommen pro Kopf, der "reichste" Staat Lateinamerikas. Doch ist die Einkommensverteilung äußerst ungleich. 40 Prozent der Mexikaner leben unterhalb der Armutsgrenze. Bedeutsam für die wirtschaftliche Stabilität ist die Mitgliedschaft im Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (Nafta). Doch leidet Mexiko unter seinen enormen Auslandsschulden, die sich auf ein Viertel der Wirtschaftsleistung belaufen.

Kleinbauern und Agrarexport:

Der Agrarsektor ist zweigeteilt: Auf der einen Seite steht die Subsistenzwirtschaft der zahlreichen Mais und Bohnen anbauenden Kleinbauern ("Campesinos"), auf der anderen Seite eine kommerzielle Landwirtschaft, die auch für den internationalen Markt produziert. Neben Tomaten und anderen Gemüse- und Obstarten werden Baumwolle und Zucker sowie Kaffee, Kakao und Tabak exportiert. Zur Deckung des heimischen Bedarfs müssen Nahrungsmittel eingeführt werden, obwohl die landwirtschaftliche Produktion durch Ausweitung des Bewässerungsfeldbaus, den vermehrten Einsatz von Düngemitteln und eine stärkere Mechanisierung gesteigert werden konnte.

Rohstoffreichtum und vielfältige Industrie:

Mexiko besitzt reiche Erzlagerstätten (Eisen, Blei, Zink, Kupfer) sowie Kohle-, Erdöl- und Erdgasvorkommen (vor allem an der Golfküste). Daneben werden Silber, Gold, Quecksilber und Schwefel gewonnen. Mexiko ist weltweit größter Silberproduzent und viertgrößtes Ölförderland. Die Schwerpunkte der breit gefächerten Industrie liegen in der Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Textilien und Stahl sowie im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Elektroindustrie und der chemischen Industrie.

Die meisten Industriegebiete befinden sich in der Hauptstadtregion sowie in den Städten Guadalajara, Puebla und Monterrey. Ein weiteres "Industrieband" verläuft entlang der US-amerikanischen Grenze, wo sich ausländische Lohnveredlungsindustrien das niedrige mexikanische Lohnniveau zunutze machen.

Tourismus und Verkehr:

Tropische Strände, Badeorte wie Acapulco und Cancún, zahlreiche archäologische Stätten und die vielfältige Natur bringen Jahr für Jahr fast 20 Millionen Touristen ins Land. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die Nähe zu den USA, einer der wichtigsten Reisenationen der Welt. Mexiko ist 25-mal in der Unesco-Liste des Welterbes vertreten, dazu zählen Stätten der präkolumbianischen Kulturen wie die Ruinen von Chichén Itzá und Teotihuacán, die Altstädte von Mexico und Puebla sowie das Schutzgebiet für Wale (Lagune von El Vizcaíno) im Golf von Kalifornien. Außer den Einnahmen aus dem Fremdenverkehr stellen die Geldsendungen der im Ausland lebenden Mexikaner eine wichtige Devisenquelle dar.

Das mexikanische Straßennetz ist gut ausgebaut, wichtigste Verkehrslinie ist die Carretera Panamericana. Das staatliche Eisenbahnnetz ist veraltet, der Personentransport erfolgt überwiegend über öffentliche Fernbuslinien. Außer 90 nationalen hat das Land 39 internationale Flughäfen.

Geschichte

Frühgeschichte und Kolonisierung:

Im Gebiet des heutigen Mexiko, das seit etwa 20.000 v. Chr. besiedelt wurde, breitete sich ab 1200 v. Chr. die Kultur der Olmeken aus, aus der sich die bereits wesentlich komplexere Hochkultur der Mayas entwickelte, die 600 bis 900 n. Chr. auf ihrem Höhepunkt stand.

1519 bis 1521 eroberte der Spanier Hernández Cortés das Land, in dem die Azteken seit dem 14. Jahrhundert einen mächtigen und blühenden Staatenbund geschaffen hatten. Seit 1535 gehörte Mexiko zum Vizekönigreich Neuspanien und diente der spanischen Krone als bedeutender Silberlieferant. Die ersten Freiheitskämpfe unter Miguel Hidalgo y Costilla (1810/11) blieben erfolglos. Erst 1821 gelang es, die Spanier zu besiegen, und Mexiko wurde unter Agustín de Itúrbide (als Kaiser Agustín I.) unabhängiges Kaiserreich.

Die unruhige Republik:

Der Kaiser wurde bereits 1823 zur Abdankung gezwungen; 1824 wurde das Land föderative Republik. Der junge Staat wurde durch Konflikte zwischen konservativen Zentralisten und liberalen Föderalisten zerrissen. Wichtigster Politiker dieser Zeit war General Antonio López de Santa Anna, der 1833 bis 1855 mit Unterbrechungen teils diktatorisch das Präsidentenamt ausübte. Mit US-amerikanischer Hilfe löste sich 1836 Texas von Mexiko. Die Aufnahme von Texas in den Staatenbund der USA 1845 löste den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg (1846-1848) aus, durch den Mexiko fast die Hälfte seines Staatsgebietes verlor.

Nach dem Sturz Santa Annas gab sich Mexiko 1857 eine neue, liberale Verfassung, die unter anderem die strikte Trennung zwischen Kirche und Staat vorsah. Der Protest der Konservativen gegen die Reformen mündete in einen Bürgerkrieg, der mit dem wirtschaftlichen Abstieg des Landes einherging. Da Mexiko sich unter Präsident Benito Juárez García (1861-1872) außer Stande sah, seine Auslandsschulden abzuzahlen, intervenierten die europäischen Mächte. 1864 setzte Napoleon III. den österreichischen Erzherzog Maximilian als mexikanischen Kaiser ein. Nach dem durch die USA erzwungenen Abzug der französischen Truppen ließ Juárez Maximilian 1867 erschießen; Mexiko wurde wieder Republik.

Porfiriat und Revolution:

1876 bis 1911 (mit Unterbrechung) war Porfirio Diaz Präsident Mexikos; er baute ein stehendes Heer auf, stellte die staatliche Ordnung her und erreichte einen beträchtlichen Wirtschaftsaufschwung. Sein Sturz leitete die Epoche der mexikanischen Revolution ein, in deren Verlauf mehrere politische Gruppierungen, u. a. auch die besitzlosen Campesinos unter der Führung von Emiliano Zapata und Francisco "Pancho" Villa, um die Macht kämpften. Schließlich setzte sich Venustiano Carranza gegen Zapata und Villa durch und verkündete 1917 eine neue Verfassung, die das nationale Verfügungsrecht über die Bodenschätze sowie die Direktwahl des Präsidenten festschrieb.

Die mexikanische Politik organisierte sich in der Folgezeit im 1929 gegründeten Partido Nacional Revolucionario, der sich ab 1946 Partido Revolucionario Institucional (PRI) nannte. Präsident Lázaro Cárdenas del Río (1934-1940) führte die Bodenreform weiter fort und verstaatlichte 1938 die ausländischen Erdölgesellschaften. Im Zweiten Weltkrieg stand Mexiko auf der Seite der Alliierten.

Mexiko nach dem Zweiten Weltkrieg:

Unter den Präsidenten Adolfo López Mateos (1958-1964) und Gustavo Diaz Ordaz (1964-1970) wurde die Landreform erfolgreich weitergeführt, die Industrialisierung beschleunigt, das Straßennetz ausgebaut und die sozialen Einrichtungen verbessert. Der Reformprozess konnte aber mit dem starken Bevölkerungswachstum nicht Schritt halten. Deshalb beschleunigte sich in den siebziger Jahren der ökonomische Niedergang. Während der Amtszeiten der Präsidenten Miguel de la Madrid Hurtado (1982-1988) und Carlos Salinas de Gortari (1988-1994) brachten ein Privatisierungsprogramm und eine strenge Sparpolitik wirtschaftliche Erholung. Zeichen des neuen Wirtschaftskurses war 1994 der Zusammenschluss mit den USA und Kanada zur Nordamerikanischen Freihandelszone (Nafta). Trotz dieser Erfolge blieben die großen sozialen Gegensätze im Lande bestehen.

1994 schlug das Militär im Bundesstaat Chiapas einen Indioaufstand nieder, der vom Ejército Zapatista de Liberación Naciónal (EZLN) geführt wurde. Präsident Ernesto Zedillo Ponce de León (1994-2000) sah sich Ende 1994 einer schweren Währungs- und Finanzkrise ("Tequila-Krise") gegenüber, die 1995 mit internationaler Hilfe bewältigt wurde. Obwohl aufgrund des Konflikts in Chiapas 1996 ein Abkommen über die Rechte und Kultur der indigenen Bevölkerung geschlossen wurde, behielt das Problem seine innenpolitische Brisanz. Mit den Wahlen 2000 endete die 71-jährige Herrschaft des PRI. Die Bevölkerung wählte Vicente Fox (PAN), den Kandidaten eines Oppositionsbündnisses aus PAN und Grünen, zum neuen Staatspräsidenten.

Ein Jahr später brachen die Grünen jedoch mit Fox und dem PAN, der bei den Parlamentswahlen 2003 aufgrund der weit verbreiteten Enttäuschung über verschleppte Reformen schwere Verluste hinnehmen musste. In der Folgezeit profitierte das Land von einer stabilen Wirtschaftslage, die durch hohe Ölpreise begünstigt wurde. Die Präsidentschaftswahlen 2006 führten zu einer schweren innenpolitischen Krise. Andrés Manuel López Obrador, der Kandidat des linksgerichteten PRD, erkannte seine knappe Niederlage gegen Felipe Calderón Hinojosa, den Kandidaten der Regierungspartei PAN, nicht an und focht das Ergebnis juristisch an.

Es kam zu Protestdemonstrationen der Anhänger von López Obrador. Schließlich erklärte das Bundeswahlgericht Calderón Hinojosa zum Sieger. Der PAN konnte sich auch bei den Kongresswahlen als stärkste Kraft durchsetzen. Die größte innenpolitische Herausforderung für die neue Regierung bildete die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch die mit dem Rauschgifthandel verbundene Organisierte Kriminalität.

Zur Bekämpfung der Drogenkartelle wurden massiv Polizei- und Militäreinheiten eingesetzt. Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus bescherten der Regierungspartei PAN 2009 eine schwere Niederlage. Der PRI konnte die meisten Mandate gewinnen.


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