Martinique

Wissenswertes über Martinique

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs. Im Norden liegt der Vulkan Montagne Pelée mit einer Höhe von 1397 Metern. 1902 wurde die ehemalige Hauptstadt der Insel Martinique, Saint-Pierre, durch den Ausbruch des Vulkans zerstört.

Bevölkerung:

Von der Bevölkerung sind 90 Prozent Schwarze und Mulatten, fünf Weiße und fünf Prozent Inder. Die offizielle Sprache ist das Französische. Die Muttersprache der Mehrheit der Bevölkerung ist das Martinique-Kreolische, eine französische Kreolsprache.

Klima:

Martinique hat feuchttropisches Klima. Die Temperaturen liegen zwischen 21 bis 30 Grad. Von Juni bis November können auch verheerende Wirbelstürme, die die Inseln überqueren, auftreten. Die natürliche Vegetation besteht überwiegend aus tropischem Regenwald.

Wirtschaft:

Angebaut werden besonders Zuckerrohr, Bananen und Zitrusfrüchte. Die Industrie erzeugt vor allem Zucker, Rum, Erdölprodukte und Fruchtkonserven für den Export. Dem Fremdenverkehr kommt wachsende Bedeutung zu.

Geschichte:

1502 entdeckte Christoph Kolumbus Martinique. Durch die Gründung der Französischen Ostindienkompanie durch Jean-Baptiste Colbert im Jahr 1664 wurde Martinique Besitz der französischen Krone.

Im Jahr 1946 wurde Martinique zu einem der französischen Überseedépartements, die politisch als Teil des Mutterlandes gelten (ab 1992 Regionalrat).