Guadeloupe

Wissenswertes über Guadeloupe

Guadeloupe gehört zu den Leeward Islands. Mit 1509 Quadratkilometern ist die französische Antille die größte der Kleinen Antillen und zählt rund 360.000 Einwohner. Guadeloupe besteht aus den Hauptinseln Basse-Terre und Grande-Terre (eine flache Kalkinsel), die durch den Meeresarm Rivière Salée voneinander getrennt sind. Hauptstadt ist Basse-Terre auf der gleichnamigen Vulkaninsel. Haupthafen ist Pointe-à-Pitre. Es werden überwiegend Zucker, Rum und Bananen exportiert.

Zu Guadeloupe zählen mehrere Nebeninseln - darunter unter anderem Marie-Galante, Saint-Martin, Saint-Barthélémy. Davon sind acht Inseln bewohnt und weitere kleine, die unbewohnt sind. Mit diesen Nebeninseln misst die Region Frankreichs 1780 Quadratkilometer und zählt rund 421.000 Einwohner. Die Bevölkerung besteht aus 77 Prozent Mulatten, 20 Prozent Schwarze, 3 Prozent Weiße.

Das Klima ist von subtropischen Temperaturen durch Passatwinde und von moderater Feuchtigkeit gekennzeichnet. Von Juni bis Oktober besteht die Gefahr von Hurrikanen. Der höchste Punkt ist die Soufrière mit 1467 Metern, die ein aktiver Vulkan ist.

Seit 1674 war Guadeloupe mit Unterbrechungen französische Kolonie. Seit 1946 wurde Guadeloupe zum Überseedépartement.


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