Skandinavien
In Norwegen tanzt das Nordlicht
Von Susanna Bloß
Riesige Schleier und Bänder wabern am Himmel und legen sich über die dunkle Nacht. Sie funkeln, glitzern und leuchten in den schönsten Grün-, Gelb- und Blautönen. Es ist die Zeit des Polarlichts, ein Naturspektakel, das momentan besonders gut auf der Nordhemisphäre nördlich des 60. Breitengrades zu beobachten ist.
Polarlichter, auch Aurora borealis genannt (das Licht, das am Südpol auftritt, wird als Aurora australis bezeichnet), entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen der Sonne auf die oberen Schichten der Atmosphäre treffen und dort die Luftmoleküle zum Leuchten anregen. Normalerweise werden die Teilchen vom Magnetfeld der Erde zu den Polen gelenkt. Bei besonders starken Eruptionen auf der Sonne können die Partikel aber auch bis in südlichere Breiten vordringen, so dass das Phänomen - wenn auch sehr selten - in Mitteleuropa zu beobachten ist.
Hinkommen:
Mit der Fähre von Hamburg oder Kiel z.B. mit Color Line, Stena Line und Fjord Line. Größter Flughafen ist in Oslo, der regelmäßig unter anderem von Lufthansa und SAS angesteuert wird.



