Madrid Spanische Architektur Metropole

Die geradezu manische Bautätigkeit im modernen Spanien ist wohl der wichtigste Treibstoff für das Wirtschaftswachstum der letzten Jahrzehnte. Aber zu den Steinen kamen auch die Ideen.

Spanien und seine Hauptstadt Madrid haben sich nach dem Ende der Franco-Diktatur in ein großes Abenteuer gestürzt, das immer noch nicht zu Ende ist. Es wird gewagt, experimentiert, mehr nach vorn geschaut als zurück. Dazu gesellt sich ein Gefühl für Ästhetik, eine Liebe zur Sinnlichkeit, die sich äußert in Kino, Design, Literatur, im Fußball.

Nimmt man all das zusammen, überrascht nicht allzu sehr, dass Spanien und seine Metropole in den letzten Jahren vor allem in einer Kunst besondere Maßstäbe gesetzt haben: der Architektur. In kaum einer Hauptstadt Europas finden sich aus der zu Ende gehenden Dekade so viele originelle Bauten wie in Madrid; vom Flughafen über Sozialwohnungen bis zu Leihbüchereien in der Metro.

Mit einem zehn Jahre alten Stadtplan kommt man zumindest in den Außenbezirken nicht mehr weit. Die Stadt ist in diesem Zeitraum um gut 300.000 Einwohner gewachsen (auf jetzt 3,2 Millionen), der Großraum um über eine Million (auf jetzt 6,3 Millionen). Das Metronetz hat sich von 170 auf 320 Kilometer fast verdoppelt.

Wo gestern noch Meseta war, die kastilische Hochebene, kann heute schon das nächste Satellitenviertel aus dem Boden gestampft werden. Die öffentliche Hand scheut dabei kaum Investitionen, um die Neubauquartiere durch ikonische Bauten aufzuwerten - einige der interessantesten Häuser Madrids befinden sich an der Peripherie. Auf der Suche danach können allerdings selbst Einheimische oft nicht helfen. Sie kommen bei der rasanten Entwicklung einfach nicht mehr mit.

Viele der bedeutendsten zeitgenössischen Architekten haben in den letzten Jahren in Madrid ihre Spuren hinterlassen. Viele junge Madrilenen haben sich einen weltweiten Namen gemacht. Der Verwaltung wird in der Wirtschaftskrise vielleicht mal das Geld für das eine oder andere repräsentative Projekt fehlen, die Verschuldung macht jetzt schon ein Viertel der Kredite aller spanischen Rathäuser aus. Aber die Ideen werden Madrid so bald nicht ausgehen. Diese Stadt wird noch lange nicht stehen bleiben.

Caixa Forum - Herzog & De Meuron

Die neueste Ergänzung des "Paseo del Arte" - die Kunstmeile mit Prado, Thyssen-Museum und Reina Sofia - läuft den alteingesessenen Attraktionen zumindest architektonisch bereits den Rang ab - wie das eben so ist, wenn sich Herzog & De Meuron (u. a. Fußballarena München) ans Werk machen. Ein ehemaliges Kraftwerk ließen sie nicht nur entkernen, sondern auch auf Stelzen stellen, weshalb das Gebäude nun zu schweben scheint. Darüber setzten die Schweizer noch ein paar Etagen aus rostrotem Stahl, während die Feuerwand des rechten Nebengebäudes jetzt ein vertikaler Garten mit 250 Pflanzenarten ziert. Innen gibt es wechselnde Ausstellungen, Symposien und ein einladendes Restaurant. Guter Geschmack hat eben Tradition bei der katalanischen Caixa, Europas größter Sparkasse, die eine der bestdotierten Kulturstiftungen der Welt unterhält: Schon ihr Logo wurde einst von Joan Miró entworfen.

Fertigstellung: 2008
Architekt: Herzog & De Meuron, Basel
Metro: Atocha (L1)

Cuatro Torres - Norman Foster et al.

Fußballfans erinnern sich vielleicht an die Polemik um den Verkauf des alten Vereinsgeländes von Real Madrid, durch den Präsident Florentino Pérez den Klub 2001 auf einen Schlag sanierte. Wo einst Alfredo di Stefano oder Emilio Butragueño trainierten, stehen nun die vier höchsten Gebäude Spaniens (umstritten war das Geschäft, weil die als Sportareal ausgeschriebene Zone von der Kommune dafür zum Bauland deklariert wurde). Die Türme messen zwischen 224 und 250 Metern, am originellsten wirkt der kurvige Torre Espacio von Pei Cobb Freed, am höchsten ist der Torre Caja Madrid von Norman Foster. Torre Espacio und Torre Sacyr Vallehermoso (dessen erste 30 Stockwerke ein Hotel sind) dürfen besucht werden - vorausgesetzt man ist bereit, in den jeweiligen Edelrestaurants zu speisen. Der Volksmund kennt die Wolkenkratzer übrigens auch als Torre Figo, Torre Zidane, Torre Ronaldo und Torre Beckham. Diese Spieler konnte sich Real Madrid seinerzeit durch den Verkauf des Geländes leisten.

Fertigstellung: 2007/2008
Architekt: Foster & Partners, London (Torre Caja Madrid), Carlos Rubio Carvajal/Enrique Álvarez-Sala, Madrid (Torre Sacyr Vallehermoso), César Pelli, New Haven (Torre Cristal), Pei Cobb Freed, New York (Torre Espacio)
Metro: Begoña (L10)

Mirador de Sanchinarro - MVRDV

Das Neubauviertel Sanchinarro liegt nahe zur Bankengegend und zum Flughafen, es wird vorwiegend von der Mittelschicht bewohnt. Mit breiten Straßen und ein paar Shopping-Centern erinnert es an öde amerikanische Suburbs - bis an einem Kreisverkehr ein spektakuläres städtisches Sozialwohnungsprojekt die Monotonie durchbricht. Die holländischen Architekten von MVRDV und das Madrider Büro Blanca Lleó entwickelten hier eine vertikale Version des klassischen Häuserblocks: Neun eigenständige Klötze mit jeweils unterschiedlichem Innenausbau sind auf 21 Etagen übereinander gestapelt, ihr Patio liegt auf 36,8 Metern Höhe und wird zum "Mirador", zur Aussichtsplattform mit Blick auf die nahe Sierra Guadarrama. Die üblichen Funktionen eines Innenhofs als Begegnungsstätte und Spielplatz erfüllt die Plattform mit, wobei die Sitzbänke die Form von Jacuzzis haben. So werden Sozialwohnungen auf einmal zum Neid der Mittelklasse.

Fertigstellung: 2005
Architekt: MVRDV, Rotterdam
Metro: Álvarez de Villaamil (ML1)

Hotel Puerta América - David Chipperfield et al.

Von außen versucht das Hotel Puerta América sein Bestes, um potenzielle Gäste abzuschrecken. Es liegt an einer sechsspurigen Ausfallstraße, und die Fassade ist schlichtweg misslungen: Jean Nouvels Verkleidung mit bunten Planen, von orange bis blau, macht es eher noch schlimmer. Die Leiter des Hotels sollen vom Anblick des tumben Blocks so geschockt gewesen sein, dass sie angeblich erst während des Baus auf die eigentliche Idee kamen - sie heuerten 19 Architekten und Designer an und ließen sich diese mal so richtig austoben. Jedes der 12 Stockwerke wurde von einer anderen Größe konzipiert. Norman Foster und David Chipperfield hielten ihre Etagen eher kühl, Richard Gluckman versuchte sich in Eleganz, Zaha Hadid in Barbarella-Futurismus und Ron Arad an Raumkapsel-Imitationen. Übernachtungen in diesem Architektur-Museum sind ab knapp 140 Euro möglich. Passanten bleiben die Marmorbar von Marc Newson oder das Restaurant von Christian Liaigre.

Fertigstellung: 2005
Architekt: diverse
Metro: Cartagena (L7)

Palacio de los Deportes - Enrique Hermoso/Paloma Huidobro

In seinem ewigen Wettstreit mit Barcelona hat Madrid in den letzten Jahren viele Punkte gesammelt, zwei Sachen allerdings fehlen der Hauptstadt immer noch: Meer und Olympische Spiele. Mit dem Wasser wird es auch bei verschärftem Klimawandel sobald nichts werden, an Olympia (das die Katalanen 1992 ausrichteten) arbeitet man hingegen fieberhaft. Zwei Bewerbungen, zuletzt die fürs Jahr 2016, sind gescheitert. Für die nächste gibt es immerhin schon mal ein paar Sportstätten, wie das Tenniszentrum Caja Mágica im Süden der Stadt oder eben den Palacio de los Deportes im Edelviertel Salamanca. Letzterer wurde gebaut auf den Ruinen seines 2001 abgebrannten Vorgängers, verfügt über allen Schnickschnack moderner High-Tech-Arenen, reiht sich aber, eher Sporthallen-untypisch, auch harmonisch ein in seine architektonische Umgebung. Der Gang mit Blick auf den Palast über die Avenida Felipe II und die Plaza Salvador Dalí mit kleinen Werken des Künstlers ist stimmungsvoll - und das liegt bestimmt nicht an irgendwelchen grölenden Fans.

Fertigstellung: 2005
Architekt: Enrique Hermoso/Paloma Huidobro, Madrid
Metro: Goya (L2,4), O'Donnell (L6)

Hospital Materno-Infantil - Rafael Moneo/José María de la Mata

Viel schicker kann man Kinder kaum kriegen: Altmeister Rafael Moneo hat mit José María de la Mata am Ort des ehemaligen O'Donnell-Krankenhauses (in dem über 300.000 Madrilenen das Licht der Welt erblickt haben) eine Geburtsklinik gebaut. Schon von außen kommt sie daher als Hommage an die Mutterschaft: Über dem Haupteingang prangt in riesigen Buchstaben das Wort "Maternidad". Auf der Rückseite des Blocks geht es in die Kinderklinik, von innen sind beide Trakte miteinander verbunden. Die Architektur ist schlicht, aber klar und freundlich. Acht Innenhöfe bescheren den Patienten und Angehörigen viel natürliches Licht und Intimität. Das alles mag sich angesichts der Zustände in normalen Krankenhäusern nach unfassbarem Luxus anhören, doch das Materno-Infantil ist ein öffentliches Spital. Über seine Auswirkungen auf die Geburtenrate in der unmittelbaren Nachbarschaft ist allerdings bis dato nichts bekannt.

Fertigstellung: 2004
Architekt: Rafael Moneo/José María de la Mata, Madrid
Metro: O'Donnell (L6), Goya (L2,4)

Eco Boulevard - Ecosistema Urbano Arquitectos

 

Noch ist die Erweiterung der Arbeitervorstadt Vallecas im Südosten Madrids kaum bewohnt, bei einem Besuch begegnet man allenfalls mal einer Frau mit ihrem Hund auf der Straße. Es wirkt wie das Ende der Welt. Doch auch an dem kann offenbar viel Gutes entstehen. Erstens haben hier renommierte lokale Architekten wie Mariano Bayon oder Eugenio Aguanaga interessante Häuser hingestellt. Zweitens führt zwischen diesen eine 500 Meter lange Fußgängerzone hindurch - anders als bei vielen Neubausünden der letzten Jahre, die identitätslose Schlafstädte produzierten, soll dem Viertel so Leben eingehaucht werden. Die Allee nennt sich Boulevard de la Naturaleza, ihr Mittelteil heißt Eco Boulevard, weil - drittens - das Ganze auch noch besonders umweltfreundlich gestaltet wurde. In drei begrünten Pavillons fungieren "Luftbäume" als natürliche Klimaanlagen, sie kühlen den jeweiligen Innenraum auf bis zu 12 Grad herunter und machen ihn zum idealen Treffpunkt im heißen madrilenischen Sommer.

Fertigstellung: 2005
Architekt: Ecosistema Urbano Arquitectos, Madrid
Metro: Congosto (L1)

Sol, Entrada Cercanías - Antonio Fernández Alba

Die Puerta del Sol ist der gefühlte Mittelpunkt Madrids, ja ganz Spaniens - sein "Kilometer Null", von dem strahlenförmig die sechs Hauptstraßen des Landes abgehen; das tatsächliche geographische Zentrum der Halbinsel befindet sich etwas weiter südlich im Vorort Getafe. Wenn an so einem Platz in das architektonische Ensemble eingegriffen wird, kann das natürlich nicht ohne Kontroverse vonstatten gehen. Viele Madrilenen haben folglich anfangs darüber geschimpft, dass Antonio Fernández Alba inmitten der vertrauten Altbauten einen gläsernen, halbverspiegelten Fisch hat stranden lassen. Der zweifach gewölbte Rumpf, dessen Machart entfernt an Norman Fosters U-Bahn-Haltestellen in Bilbao erinnert, ist der Eingang zur neuen Station für die Nahverkehrszüge "Cercanías". Demnächst soll es von hier in 20 Minuten zum Flughafen gehen. Die Fertigstellung verzögerte sich um ein Jahr, weil bei den Grabungen die Grundmauern der Iglesia del Buen Suceso gefunden wurden. Die Kirchenruinen sind jetzt in der Station ausgestellt.

Fertigstellung: 2009
Architekt: Antonio Fernández Alba, Madrid
Metro: Sol (L1,2,3)

Obelisco de la Caja - Santiago Calatrava

Die jüngste Ergänzung des Stadtbilds betrifft den nördlichen Verkehrsknotenpunkt Plaza Castilla mit seinen zwei berühmten hängenden Türmen, den Torres KIO. Diese öffneten eigentlich wunderbar die Flucht aus der Stadt hinaus - nicht umsonst heißen sie auch "Puerta de Europa", Tor nach Europa. Doch jetzt bekommen sie in ihre Mitte einen knapp 100 Meter hohen Obelisken gestellt; angekündigt als "Geschenk" der örtlichen Sparkasse Caja Madrid zu ihrem 300-jährigen Bestehen (tatsächlich hat die Stadt ein Drittel der Kosten getragen). Entworfen wurde er von Santiago Calatrava. Endlich er also! Jede bessere Provinzstadt auf der ganzen Welt schmückt sich inzwischen mit einem Werk des berühmtesten Valencianers, nur in der Kapitale seines Heimatlands gab es bislang nichts von ihm zu sehen. Was im Übrigen wohl vor allem daran lag, dass der Madrider Fluss Manzanares eher ein Bächlein ist und damit ungeeignet war für Calatravas Spezialität, den Brückenbau.

Fertigstellung: 23. Dezember 2009 (geplant)
Architekt: Santiago Calatrava, Valencia
Metro: Plaza Castilla (L1,9,10)

Bibliometro - Paredes & Pedrosa

Die Idee kommt aus Santiago de Chile und klingt nach einem klugen Rezept gegen Handymania und Verlust von Lesekultur: "Bibliometro" bringt Bücher dahin, wo sie am meisten gebraucht werden - zur U-Bahn. In zwölf Madrider Metrostationen stehen inzwischen Büchereien, in denen sich Passagiere unkompliziert Fahrtlektüre besorgen können. Ein städtischer Bibliotheksausweis genügt, Gebühren fallen nicht an, die Bücher lassen sich an jeder beliebiger Station zurückgeben. Schon das elegante Design der Bibliotheken sollte dabei Lust machen auf geistige Auseinandersetzung. Die geschwungenen, nur 7,5 mal 2,5 Meter großen Boxen der einheimischen Architekten Paredes & Pedrosa stellen sich dem Eiligen nicht in den Weg und präsentieren dem Neugierigen ihr Angebot direkt durch eine Glasfront. Wer da auf seiner Reise trotzdem noch lieber SMS schreibt, MP-3-Files lauscht oder die anderen Fahrgäste anstarrt, der ist für das Lesen wohl endgültig verloren.

Fertigstellung: 2005
Architekt: Paredes & Pedrosa, Madrid
Metro: Nuevos Ministerios (L6,8,10), Canal (L2,7), Chamartín (L1,10), Legazpi (L3,6), Moncloa (L3,6), Mar de Cristal (L4,8), Puerta del Sur (L10,12), Sierra de Guadalupe (L1), Embajadores (L3), Aluche (L5), Puerta de Arganda (L9), Carabanchel Alto (L11).

Barajas Terminal 4 - Richard Rogers Partnership

Das Schönste am neuen Iberia-Terminal des Madrider Flughafens ist die Ruhe darin. In unserer beschleunigten Zeit gilt sie als seltenes Gut - umso erfreulicher, sie an einem Ort anzutreffen, der eigentlich für maximale Hektik steht. Aber hier hat endlich mal jemand verstanden, dass permanente Durchsagen, Ausrufe oder Shoppingempfehlungen nicht zum Reisekomfort beitragen. Sein Gate sucht man sich anhand der Monitore, und auch sonst ist "T4" von Barajas ein Ort für individuelle Entdeckungen. Neben seiner dezenten Akustik hat das von Richard Rogers entworfene Terminal nämlich weitere Vorteile. Es sieht phantastisch aus und ist so großzügig, dass man dort locker ein paar Stunden verbringen kann. Mit seiner offenen Anlage und dem warmem Licht, den bunten Säulen und dem gewellten Bambusdach bietet T4 so viele ästhetische Reize, dass es die Passagiere offenbar möglichst viel davon mitbekommen lassen will, sprich: Die Wege sind sehr lang. Wer Hektik verbreiten will, hat es hier wirklich nicht einfach.

Fertigstellung: 2006
Architekt: Richard Rogers Partnership, London
Metro: Aeropuerto T4 (L8)

Prado - Rafael Moneo

Man muss hinten herum gehen, um die neue Seite des Prado kennen zu lernen. Von vorn sieht alles aus wie immer, und wäre dem nicht so, die Erweiterung von Rafael Moneo hätte es wohl nie gegeben. Es war ja so schon schwer genug. Normalerweise mag Madrid mutige Architektur euphorisch willkommen heißen, aber beim großen Nationalmuseum lagen die Dinge anders. Ein erster Wettbewerb scheiterte 1989 an der Uneinigkeit der Juroren, den zweiten gewann 1997 Moneo, eigentlich ein Mann von Spaniens Vertrauen, und dennoch dauerte es wegen Streitereien, Anwohnerklagen und diffuser Ängste vor einer Entstellung des ehrwürdigen Hauses zehn weitere Jahre, bis Vollzug feststand. Seitdem sind die Kritiker verstummt, Moneos Renovation wird als gelungen, weil dezent wahrgenommen. Höhepunkt ist der Stein für Stein integrierte Kreuzgang des Klosters San Jerónimo - die Kirche hatte die für den Anbau nötigen Ländereien nur unter dieser Bedingung abgegeben. Sie zeigte sich damit pragmatischer als viele andere.

Fertigstellung: 2007
Architekt: Rafael Moneo
Metro: Atocha (L1), Banco de España (L2)

Autor:
Florian Haupt