Kloster-Knigge Tipps für richtiges Verhalten

  • Klöster sind Orte der Ruhe. Wenn nicht ausdrücklich gestattet, lassen Sie Ihr Radio, den CD- oder MP3-Player besser zu Hause. Gleichwohl sind Musikinstrumente in den Gemeinschaftsräumen häufig gern gesehen - bis 22 Uhr, dann herrscht Nachtruhe.
  • Handys dürfen benutzt werden, allerdings nicht in der Kirche. Ebenso sollte beachtet werden, dass lautes Telefonieren als störend empfunden wird - das Kloster ist eben ein Ort der Stille.
  • Nonnen und Mönchen tragen ihre Habits, die Gäste sollten dezente Kleidung mitbringen und auch im Sommer wärmere Sachen nicht vergessen. Denn in den heiligen Gemäuern ist es mitunter zehn Grad kälter als draußen. Wer wandern, meditieren oder im Garten mitarbeiten will, sollte an wetterfeste und bequeme Kleidung denken.
  • Informieren Sie sich an der Klosterpforte oder im -büro über die Gepflogenheiten des Hauses. Einige Orden erwarten, dass ihre Gäste an den Stundengebeten teilnehmen. In jedem Fall sollten Kloster-Touristen die Gebetszeiten, die Sperrstunde sowie die Zeiten des Schweigens (etwa während des Essens) kennen. Und, wichtig: Fremde dürfen die Grenzen der Klausur - der Bereich, der nur Ordensangehörigen vorbehalten ist - nicht übertreten!
  • Klöster sind keine Hotels. Hotelserviceleistungen wie bezogene Betten oder frische Handtücher sollten Sie also nicht erwarten. Die Gastgeber sehen es zudem gern, wenn Urlauber ungefragt ihre Mithilfe in Küche und im Garten anbieten.
  • Viele Klöster schließen abends früh ihre Pforte. Entsprechend sollten Gäste sich zur "Sperrstunde" eingefunden haben - nächtlicher Ausgang? Nein, danke.
  • Im Kloster zu übernachten, ist günstig. Geldspenden sind allerdings durchaus erwünscht.