Lexikon Gibraltar

Die rund 5,8 Quadratkilometer Halbinsel an der Südspitze von Spanien, zwischen der Bahía de Algeciras und dem Mittelländischen Meer, ist ein 425 Meter hoher, nach Norden und Osten steil abfallender Kalkfelsen. Durch einen 900 Meter breiten Schwemmlandstreifen ist Gibraltar mit dem Festland verbunden.

Das Klima auf Gibralatar wir im Wesentlichen durch den Levante (Ostwind) und den Poniente (Westwind) bestimmt. Diese lokalen Winde entstehen durch das Atlas-Gebirge im Süden und die Sierra Nevada im Norden. Die Vegetation ist subtropisch.

711 wurde Gibraltar von den muslimischen Arabern und Berbern eingenommen. 1462 wurde die Halbinsel spanisch, ab 1704 dann britisch, seit 1830 Kronkolonie. Als die Straße von Gibraltar beherrschende Festung spielte Gibraltar für die Kolonialpolitik Großbritanniens eine bedeutende Rolle. Auch heute noch ist die Meerenge, die das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet, für das Militär von großer Bedeutung.


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