Lexikon Bermuda

Die Bermudas (englisch: Bermuda Islands) ist eine Gruppe von 20 bewohnten und rund 300 unbewohnten Inseln im Atlantischen Ozean, östlich von Kap Hatteras (USA). Die Inselgruppe ist rund 53 Quadratkilometer groß. Auf den Bermudas leben insgesamt rund 60.500 Einwohner - davon circa 70 Prozent Schwarze und Mulatten sowie 30 Prozent Weiße. Die Hauptstadt ist Hamilton.

Auf den über vulkanischem Untergrund von Korallen aufgebauten Inseln werden unter subtropisch mildem, ozeanischem Klima Bananen, Gemüse, Blumen und Blumenzwiebeln angebaut und in die USA exportiert. Das subtropische Klima ermöglicht eine intensive Landwirtschaft. Angebaut werden vor allem Südfrüchte, Kartoffeln, Gemüse, Tabak und Blumen (vor allem Lilien). Wichtigster Wirtschaftszweig ist jedoch der Fremdenverkehr. Die meisten Touristen kommen aus den USA.

Als Flotten- und Luftbasis sind Teile der Inseln seit 1941 auf 99 Jahre an die USA verpachtet. Die Bermudas wurden nach dem Spanier Juan de Bermúdez benannt, der sie 1503 entdeckte. Im Jahr 1603 ließen sich britische Kolonisten nieder, seit 1684 sind die Bermudas Kronkolonie. Nach der Verfassung von 1968 haben sie Selbstverwaltung.

Bermuda-Regatta:

Die Bermuda-Hochseesegelregatta wird seit 1906 alle zwei Jahre vom Brenton-Reef-Feuerschiff bei Newport (Rhode Island) nach Hamilton auf den Bermudas (630 Seemeilen) ausgetragen.

Bermuda-Dreieick:

Das Bermuda-Dreieick ist ein Meeresgebiet des Atlantischen Ozeans zwischen Florida, Bermuda und Puerto Rico. Es umfasst den westlichen Teil der Sargassosee, in dem wiederholt Flugzeuge und Schiffe unter scheinbar mysteriösen Umständen verunglückt bezeihungsweise verschwunden sind. Während einige Darstellungen die Unglücksfälle übernatürlichen Kräften zuschreiben, diskutieren andere geophysikalische und meteorologische Phänomene (unter anderem Strudel) als Erklärung.


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